
Willkommen im Paradies
Was für den einen Schutz, ist für den anderen das
größte Freiluftgefängnis der Welt bei dem die Besatzer
täglich neue “Spielregeln” diktieren.
Als Israelische Sperranlage bezeichnet man eine 759 km
lange Absperrung,die das israelische Kernland vom
Westjordanland trennen soll. Der Bau wurde im 2003,
in der zweiten Amtszeit des israelischen Premierministers
Ariel Scharon begonnen. Die Fertigstellung sollte
bis zum Sommer 2005 erfolgen, wegen verschiedener
Eingaben beim Obersten Gerichtshof Israels verzögerten sich
die Arbeiten.
Es ist die erklärte Absicht der israelischen Regierung,mit
dem Bau Terroranschläge in Israel zu verhindern, denen seit
September 2000 (dem Beginn der zweiten Intifada) Hunderte
Israelis zum Opfer gefallen sind. Der Schutz seiner Bürger sei
die Pflicht des israelischen Staates. Da andere Versuche,
das Eindringen von Attentätern in die israelischen Ballungszentren
zu verhindern, gescheitert seien, sei sie auch auf Druck der
öffentlichen Meinung zum Bau dieser gezwungen gewesen.
Weil fast sämtliche Anschläge vom Westjordanland aus ausgeführt
würden und nicht vom bereits durch einen Sicherheitszaun abgetrennten
Gaza-Streifen, geht die Regierung von einer erheblichen Reduzierung
der Anschläge aus.Die Betonverstärkungen, die etwa 3% der gesamten
Strecke ausmachen, dienen als Schutz gegen Feuerüberfälle auf Autos
und Menschen auf der israelischen Seite. Von israelischer Seite wird
der Zaun daher offiziell auch als “Terrorabwehrzaun” bezeichnet. Der überwiegende Teil der Sperranlagen (auf mindestens 700 Kilometer)
wird als schwer gesicherter Metallzaun mit Stacheldraht,
einem Graben,einem Zaun mit Bewegungsmeldern, einem geharkten
Sandstreifen zur Verfolgung von Fußabdrücken, einem geteerten
Patrouillenweg sowie weiterem Stacheldraht auf der israelischen
Seite errichtet. Zu beiden Seiten des Zauns, sind insgesamt 70 Meter,
wird ein militärisches Sperrgebiet errichtet, welches von
Beobachtungsposten zusätzlich optisch überwacht wird. In kleinen Teilen,
in der Nähe von Qalqiliya und Jerusalem (insgesamt auf mindestens 25 Kilometer),
wo diese Breite nicht eingehalten werden kann, wird eine bis zu 8 Meter
hohe Mauer aus Stahlbeton errichtet.Die Kosten für das Projekt
belaufen sich auf 180 Millionen Euro. 35 Millionen Euro davon sollen
für Erleichterungen für die palästinensischen Anwohner der Anlagen verwendet werden.
In unregelmäßigen Abständen existieren Toranlagen,welche mit einer offiziellen
Erlaubnis der zuständigen Behörden von der palästinensischen Zivilbevölkerung
passiert werden können.
International wird der Bau bzw, der Verlauf der Sperranlagen
überwiegend verurteilt. Auch die USA äußerten ihre
Besorgnis wegen der befürchteten negativen Auswirkungen auf den
Friedensprozess im Nahen Osten.im Oktober 2003 legten
die USA gegen den Antrag auf eine UN-Resolution des Sicherheitsrates
der Vereinten Nationen ihr Veto ein. Damit wurde die Sperranlage nicht
als völkerrechtswidrig verurteilt. Doch das interessiert Israel einen Dreck,
denn sie haben sonderrechte. Einen Geschichtlichen Diplomaten Status.
Niemand verurteil Israel. Wir verurteilen beide Seiten, doch mit Kanonen auf Spatzen schiessen?
Wer besetzte 1968 das Land??
Fazit: Die Mauer ist ohne vorbehalte auf das schärfste
zu verurteilen. Die Staatengemeinschaft ist wiederum dem
Slogan gefolgt:Sprechen ist Silber, schweigen ist Gold.
Israel ist und bleibt eine Besetzungsmacht. Die Opferrolle
wir weiter ausgebaut und legitimiert den Staat einseitige
Massnahmen zu ergreifen!


