Mystery-Shopper geben sich als ganz normale Kunden aus. Doch sie haben den Auftrag, die Freundlichkeit und Kompetenz der Angestellten zu testen. 
Die Arbeitnehmervertreter lehnen die verdeckten Kontrollen des Personals ab. «Sie sind ein Ausdruck von Misstrauen und sehr eindimensional», so Robert Schwarzer, Generalsekretär der Gewerkschaft VHTL. «Die Arbeitnehmer können sich nicht wehren.» Schwarzer kritisiert zudem, dass Mystery-Shopper ihr Urteil abgeben, ohne die Arbeitsbedingungen der Angestellten zu kennen. «Wer unter Druck steht und extrem wenig verdient, kann nicht jeden Tag ein Lächeln auf den Lippen haben.»
Auch die City Vereinigung von Luzern machte sich stark und startete das Mystery-Shopping. Mit der Hoffnung die Freundlichste Stadt auf der Welt zu werden. Ich Persönlich verachte das Mystery-Shopping und erachte es ganz klar als Stasi-Methoden, es schürt gegenseitiges Misstrauen und fördert das Denunzieren von Mitarbeiter. Ich verurteile ÖFFENTLICH solche Methoden und Firmen die sich daran beteiligen. Ich hoffe dass die Stadt Luzern nicht zu der freundlichsten Stadt der Welt erkoren wird, denn mit solchen fragwürdigen Methoden ist die Freundlichkeit erzwungen. Doch Firmen die dabei mitmachen, spiegeln nur das Misstrauen der Geschäftsleitung oder des Geschäftsführers wider. Eine Firma die Mystery-Shopping einleitet hat das Vertrauen in die Mitarbeiter schon längst verloren. Sie versuchen mit schüren von Angst die Mitarbeiter zu Freundlichkeit zu zwingen. Wie erbärmlich solche Firmen doch sind, oder sind es die einzelnen Geschäftsführer?
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