BERN. Der Türke, der den Behörden sein doppeltes Eheleben verschwiegen hatte, ist kein Einzelfall. Jährlich wird bei mehreren Dutzend Menschen die Einbürgerung annulliert. Bei jährlich rund 8000 erleichterten Einbürgerungen bleibt die Aberkennung aber selten.Quelle 
Im Jahr 2009 mussten 72 Personen den Schweizer Pass nach einer Einbürgerung wieder abgeben, wie Marie Avet, Sprecherin des Bundesamtes für Migration (BFM), auf Anfrage Medienberichte bestätigte. Zwar stieg die Zahl seit 2000 markant an; damals waren es schweizweit 8 Fälle. Auf alle erleichterten Einbürgerungen gesehen machen die Aberkennungen aber weniger als ein Prozent aus. Insgesamt erhielt das BFM im vergangenen Jahr 152 neue Dossiers, bei denen Unregelmässigkeiten vermutet wurden. Dabei geht es um Personen, die den Schweizer Pass nach Schein-Ehe, wegen falschen Angaben oder durch das Verschweigen wichtiger Tatsachen erhalten haben. Zu diesen Fällen zählt auch der Türke, der Anfang Woche für Aufsehen sorgte. Das Bundesgericht bestätigte die «Ausbürgerung» des Mannes. Er war während 26 Jahren mit einer Schweizerin verheiratet. Gleichzeitig führte er eine eheähnliche Beziehung mit einer Frau in seinem Heimatland. Trotz spektakulärer Fälle ist der Missbrauch insgesamt bescheiden. Problematisch ist jedoch, dass die Verdachtsfälle lange Zeit zur Abklärung in Anspruch nehmen. Deshalb verlängerte das Parlament die Frist, nach der eine Einbürgerung annulliert werden kann: Sie beträgt ab Anfang 2011 neu acht statt fünf Jahre. Damit sollen Scheinehen bekämpft werden.
Um die Erschleichung des Schweizer Passes zu verhindern, muss bei allen Eheschliessung zwischen einer Schweizerin und einem Ausländer, die nach 8 Jahren geschieden werden dem Ausländer der Pass entzogen werden. Danach Landesverweis.






















Das ist das Ende: Am 6. Januar hat der Amtsgerichtspräsident den Konkurs über die Frosch Club AG, die den Krienser Nachtclub bis dahin betrieben hatte, verhängt. Diese Meldung ist am Freitag im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) publiziert worden. Geschlossen ist das Lokal im Krienser Schlund allerdings bereits seit Anfang Januar. Was der Mieterwechsel für die Zukunft des «Froschkönigs», der 2003 eröffnet worden ist, bedeutet, ist derzeit schwierig abzuschätzen. Afrim Baftiroski hat unserer Zeitung schriftlich mitgeteilt, dass ein deutscher Unternehmer ein neuartiges Striplokal aus dem «Froschkönig» machen wolle. Laut Baftiroski wolle der Unternehmer 1 Million Franken in das neue Striplokal investieren. Dies dementiert der neue Geschäftsführer Sven Stindt. Die Aussagen Baftiroskis seien falsch. Geplant sei ein Konzert- und Partylokal – «und zwar ohne Stripperinnen und Rotlichtmilieu». Die Zeiten von umstrittenen Konzerten seien damit vorbei.
Der Streit um Mohammed-Karikaturen scheint neu zu entbrennen: In Südafrika hat die angesehene Wochenzeitung “Mail & Guardian” gegen den heftigen Widerstand von Muslimen eine umstrittene Mohammed-Karikatur veröffentlicht. 

