Ich kenne Menschen, die unendlich viele lesen, und zwar Buch für Buch, Buchstaben für Buchstaben, und die ich doch nicht als belesen bezeichnen würde. Sie besitzen freilich eine Unmenge von Wissen. Allein ihr Gehirn versteht nicht, eine Einteilung und Registratur dieses in sich aufgenommenen Materiales durchzuführen. Es fehlt ihnen die Kunst, im Buch das für sie Wertvoller vom Wertlosen zu sondern, das eine im Kopf zu behalten für immer, das andere, wenn möglich, gar nicht zu sehen