Der Kroate flüchtete vor einer Patrouille in die Aare.


Auf der Flucht vor der Polizei ist ein gesuchter Straftäter am Dienstag bei Wildegg AG in die Aare gesprungen. Im kalten Wasser geriet der 37-jährige Kroate jedoch in Schwierigkeiten und hielt sich an einem Baum fest. Die Polizei überredete ihn, aus dem Wasser zu steigen – und nahm ihn fest.Quelle

 

Der Mann sitzt nun in Haft, wie die Aargauer Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Er war zur Verbüssung einer Haftstrafe gesucht worden. Der Mann hat keinen festen Wohnsitz in der Schweiz und ist mit einem Einreiseverbot belegt. Der Kroate war einer Patrouille der Regionalpolizei Lenzburg um 16 Uhr beim Bahnhof Wildegg verdächtig aufgefallen. Als das Polizeifahrzeug anhielt, rannte der zunächst Unbekannte über die Bahngleise davon. Die beiden Polizisten folgten ihm und forderten über Funk Verstärkung an. Die Flucht führte durch Wohnquartiere in Richtung Aare. Am Flussufer schnitten die Polizisten dem Mann den Weg ab. Kurzerhand sprang er in die Aare und schwamm in die Flussmitte. Bekleidet geriet der Schwimmer im kalten Wasser jedoch in Schwierigkeiten. Er hielt sich an einem Ast fest und liess sich schliesslich dazu bewegen, aus dem Wasser zu steigen. Er liess sich widerstandslos festnehmen.

Wider einmal einer aus dem Balkan. Ich dachte R…. können super Schwimmen?   

Bettelnde Roma Kinder im Bus


Betteln im Tram ist verboten, doch der Polizei sind die Hände gebunden – Kinder sind noch nicht strafmündig. Ein Projekt der Berner Polizei könnte Schule machen.Quelle

Ein Mädchen, kaum älter als fünf Jahre, mit langen schwarzen Zöpfen, geht langsam durchs 14er-Tram. Jedem Fahrgast hält es seine hohle Hand unter die Nase. Da und dort werden Portemonnaies gezückt – die meisten aber schütteln den Kopf. Szenen wie diese sind kein Einzelfall: «Es kommt immer wieder vor, dass in unseren Trams und Bussen gebettelt wird», sagt Daniela Tobler, Sprecherin der Verkehrsbetriebe Zürich. Dies sei grundsätzlich verboten. «Wer sich belästigt fühlt, wendet sich am besten an das Fahrpersonal», so Tobler. Erwischt die Polizei bettelnde Kinder, kann sie wenig tun: «Erstens reden die Kinder in der Regel nicht und zweitens sind sie unter zehn Jahren nicht strafmündig», sagt Stadtpolizei-Sprecher Marco Bisa. Wenn man aber doch mal welche antreffe, würden sie Spezialisten des Jugenddienstes übergeben. «Diese versuchen dann herauszufinden, wer die Kinder und wer ihre Eltern sind und woher sie kommen», so Bisa. Ein System, wie es die Stadt Bern mit dem Projekt Agora hat, gibt es in Zürich noch nicht. Dort werden speziell Roma-Kinder von der Strasse geholt und in einem Heim aufgefangen, bis klar ist, woher sie kommen. Bisa sagt dazu: «Wir stehen in engem Kontakt mit Berns Polizeikorps und beobachten die Lage sehr genau.» Er warnt zudem davor, Bettlern etwas zu geben: «Das Betteln in Zürich soll so unattraktiv wie möglich bleiben, sonst zieht es wohl noch mehr Bettler an.» Idee; ab-ins-heim

Wurde von uns bereits kommentiert.

Übergewichtige Kinder


Übergewichtige Kinder sind auch in den Kantonen Freiburg und Bern ein Problem: Dort versucht man nun mit einem Programm, eine Verhaltensänderung zu erwirken.Quelle

«Eine Viertelmillion Schweizer Kinder sind übergewichtig. Diese Zahl hat sich seit den 80er-Jahren verdoppelt», sagt Bea­trice Molinari. Die Ärztin hat ein Programm entwickelt, das in Freiburg und Bern getestet wird und für die anderen Kantone wegweisend sein könnte.
Dafür gibt es neben Gründen wie Bewegungsarmut, Fast Food oder Zeitdruck auch eine überraschende Erklärung: «Migrationshintergrund ist ein Risikofaktor», sagt Molinari. So greifen Einwanderer aus Ländern, in denen man kein Leitungswasser trinken kann, oft zu Süssgetränken. Das Abspeckprogramm korrigiert nicht nur falsche Ernährungsgewohnheiten. Es hilft auch, die psychische Belastung und das Mobbing, unter dem die Fettleibigen oft leiden, in den Griff zu kriegen. Die Eltern und Kinder erhalten dazu bei jeder Behandlung Aufträge. Beispielsweise, zusammen eine Velotour zu unternehmen. «Erfüllt ein Kind eine Aufgabe, erhält es einen Sticker», so Molinari in den «Freiburger Nachrichten». Zusätzlich soll ein Fitnessbüchlein die Kinder zu Verhaltensänderungen motivieren. Ziel ist es, ihr Gewicht in der zweijährigen Therapie mindestens zu stabilisieren.

Wo sind da die Eltern?  

Waffe sind KEIN Sielzeug!!!!!!!!!!!!!!


Drei junge Männer schossen auf dem Gelände der Schule Schönengrund AR mit Softair-Waffen. Als die Polizei einschritt, kam es fast zur Katastrophe.Quelle

Wir wollten nur ein paar Spiele mit unseren Softair-Waffen machen»,Ausgerüstet mit je zwei Pistolen und Sturmgewehren gingen er und zwei Kollegen in der Nacht auf Sonntag zum Schulhaus Schönengrund. Die Regeln des Spiels sind einfach: Wer getroffen ist, scheidet aus. Normalerweise kämpfen die Softair-Spieler in privaten Arealen oder Wäldern. «Aber am Samstag wollten wir unbedingt neues Material ausprobieren», sagt Schütz.  Beni Schütz vor dem Schulhaus und die Softair-Waffen.  Nach einigen Spielen tauchten gegen Mitternacht zwei Polizisten beim Schulhaus auf: Ein 20-Jähriger, der maskiert auf einer Bank mit seiner Waffe wartete, wurde überwältigt. Darauf stürmte ein 18-Jähriger heran und schoss auf die Polizisten – im Glauben, es sei sein Mitspieler.Verstoss gegen WaffengesetzPolizisten zückten ihre Waffen, setzten sie aber nicht ein. «Wohl nur, weil sie bei der ersten Verhaftung sahen, dass es Softair-Waffen waren», sagt Willi Moesch, Mediensprecher der Kapo AR. Auch Schütz sagt: «Wir hatten viel Glück.» Das bestätigt Heinz Stricker vom Waffenladen Shooter’s in St. Gallen: «Soft­air-Waffen sind selbst für Profis kaum von echten unterscheidbar.» Die Softair-Ballerer müssen sich wegen Verstosses gegen das Waffengesetz verantworten. Die Waffen wurden beschlagnahmt.Waffengesetz Quelle

 Das Vorgehen der Polizei war absolut richtig. Zumal die Jugendliche wissen müssten, das Softair Waffen unter das Waffengesetz falle. So viel  Dummheit ist unglaublich. Waffen jeglicher Art sind kein Spielzeug. Wir hoffen dass die Jugendlichen auch eine Saftige Busse erhalten, rein rechtlich gesehen müssten sie eine hohe Geldstrafe bekommen und einen Eintrag ins Strafregister.

Bruderschaft 1291

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zeigt “Weltwoche” an


Das Bild eines Roma-Kindes mit Waffe auf der Titelseite der Schweizer Wochenzeitung “Weltwoche” stösst auch in Deutschland auf Empörung. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat am Dienstag Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der “Weltwoche” eingereicht. Die Bildagentur laif bezeichnet die Verwendung des Fotos als missbräuchlich.Quelle


Die Aufmachung und die Darstellung in den dazugehörigen Artikeln kriminalisierten in volksverhetzender Weise die Volksgruppe der Sinti und Roma, teilte der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma mit. Die Strafanzeige wurde bei der Staatsanwaltschaft in Heidelberg eingereicht. Durch die hervorgehobene ethnische Kennzeichnung von unbekannten Beschuldigten würden rassistische Stereotypen im Stile der nationalsozialistischen Zuschreibungen gegenüber der Minderheit befördert. Wie damals werde der Eindruck “abstammungsbedingter Kriminalität” erzeugt und Sinti und Roma würden dadurch öffentlich unter Generalverdacht gestellt. Der Zentralrat fordert zudem einen Stopp des Vertriebs der Ausgabe in Deutschland. Anzeigen gegen die “Weltwoche” hatten bereits der österreichische Journalist Klaus Kamolz und eine im Kanton Baselland wohnhafte Frau erstattet. Zudem kündigte die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) an, sich mit dem Bericht zu befassen.  Die Bildagentur laif hat unterdessen einen Missbrauch des Bildes erklärt. Ein Foto aus einer Reportage ihres Fotografen Livio Mancini sei sinnentstellend und wahrheitsverändernd verwendet worden. Die Aussage des Bildes sei ins Gegenteil verkehrt und als Illustration für einen Artikel missbraucht worden. Laif forderte die Fotoredaktionen auf, Bilder ausschliesslich in dem Kontext zu verwenden, in dem sie entstanden sind. Mancini hatte das Kind 2008 auf einer Mülldeponie am Rande der südwestkosovarischen Stadt Gjakova an der Grenze zu Albanien aufgenommen. Dort lebten Roma-Kinder mit ihren Familien und nutzten die giftige Abfallhalde als Spielplatz.

Weltwoche weist Vorwurf zurück
Die Weltwoche weist den Vorwurf einer missbräuchlichen Verwendung des Bildes in aller Entschiedenheit zurück, wie der stellvertretende Chefredaktor Philipp Gut auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Gut ist Co-Autor des Artikels. “Der Kauf des Bildes ist von A bis Z korrekt abgelaufen”, sagt Gut. Das sei ein alltäglicher Vorgang, wie er auf jeder Redaktion routinemässig vorkomme. Bei diesem Bild habe es keinerlei Restriktionen durch die Agentur gegeben. Gut sieht auch auf inhaltlicher Ebene keinen Missbrauch. Es gehe im Text um kriminelle Roma-Banden, die Kinder für verbrecherische Zwecke einsetzen. “Das Bild symbolisiert diesen Missbrauch von Minderjährigen”, so Gut.Quelle

Das Thema wurde von uns bereist kommentiert.