Renitente Asylbewerber sollen härter angefasst werden


Luzern prüft gar ein Handyverbot in den Unterkünften. Keine gute Idee, findet die Schweizerische Flüchtlingshilfe.Quelle

Die Luzerner Regierung will bei renitenten und straffälligen Asylbewerbern die Schraube anziehen. So sollen zu den bestehenden 14 Ausschaffungshaftplätzen noch zehn weitere Plätze hinzukommen. Ein weiteres brisantes Vorhaben: Die Benützung von Handys soll in den kantonalen Asylzentren verboten werden. Wie das Verbot umgesetzt werden soll, wird zurzeit noch geprüft. Begründet wird das Verbot damit, dass Gespräche mit Handys auch in Zusammenhang mit Straftaten und Drogenkonsum eine zentrale Rolle spielen. In anderen Kantonen wie etwa in Zürich und St. Gallen will man von einem Handy­verbot nichts wissen. Fakt ist aber, dass Handys in Bundeszentren bereits verboten sind. «Beim Betreten der Zentren müssen Asylbewerber ihre Handys abgeben», sagt Michael Glauser, Pressesprecher beim Bundesamt für Migration. Die Pläne der Luzerner Regierung kommen bei der Schweizerischen Flüchtlingshilfe gar nicht gut an: «In den Empfangszentren des Bundes verbringen die Leute meist nur kurze Zeit – in den kantonalen Zentren dagegen kann der Aufenthalt länger sein. Deshalb ist ein generelles Handyverbot in kantonalen Asylzentren fehl am Platz», so Susanne Bolz, Leiterin des Rechtsdienstes. Ein Handyverbot sei eine starke Einschränkung der persönlichen Freiheit, weil es für die Betroffenen oft die einzige Möglichkeit sei, mit ihren Familie oder ihrem Anwalt in Kontakt zu bleiben.

Geht sehr lange bis die Behörden Massnahmen ergreifen. Doch ist das Verbot nicht Diskriminierend und Fremdenfeindlich? In unseren Liberalen und Vorurteilsfreien Gutmenschen Gesellschaft!   

3 Gedanken zu “Renitente Asylbewerber sollen härter angefasst werden

  1. Schon amüsant was man alles an Beruhigungspillen verteilt um den Eindruck zu erwecken man hätte die Migrations/Asylsache noch im Griff. Von schnelleren Verfahren, Nichteintretensentscheide und Nothilfe bis über Bundeszentren und jetzt das Handyverbot ist die ganze Palette vorhanden.
    Der weitere Zustrom allerdings hält nach wie vor an! Man scheint den Überblick doch mehrheitlich verloren zu haben.

  2. Ich war 4 Jahre in einem heim, dorr war auch ein strenges Handy verbot, aber da Interessiert es ja kein schwein ob Kinder ihren Eltern anrufen dürfen oder nicht!! Die armen ausländer, weg von ihrer Familie so ein witz!! das man schweizer von den familien enzieht ist hier ja schon eine norm.

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      Ein Handyverbot ist sicher sinnvoll für Ausländer, jedoch in der Schule ist fraglich. Ok während dem Unterricht versteht sich von selbst.

      Mr.Odessa
      Bruderschaft 1291

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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