Rechtsextreme machen gegen Juden mobil


Jobbik-Anhänger haben in Budapest vor der Tagung des jüdischen Weltkongresses an einer Demonstration anti-semitische Parolen skandiert. Sie werfen Israel «Genozid an der palästinensischen Bevölkerung» vor.Quelle

Vor der Tagung des jüdischen Weltkongresses (WJC) in Ungarn haben Anhänger der rechtsextremen Partei Jobbik in Budapest demonstriert und antisemitische Parolen gerufen. Trotz Verbots durch das Innenministerium folgten mehrere Hundert Menschen am Samstag dem Aufruf zur «anti-bolschewistischen und anti-zionistischen» Kundgebung. Parteichef Gabor Vona forderte dabei die Juden im Land auf, «sich für die Morde an Ungarn zu entschuldigen», die angeblich jüdische Kommunisten begangen hätten. An diesem Sonntag tagt der Jüdische Weltkongress in Budapest, um ein Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus in Ungarn zu setzen. Die jüdische Gemeinde Ungarns ist eine der grösste in Europa. In der Regel hält der WJC seine Kongresse in Jerusalem ab. Auch Animositäten zwischen dem WJC und der Regierung Orbán gibt es schon seit längerem. Bereits Anfang April veröffentlichte WJC-Präsident Ronald S. Lauder in der «Süddeutschen Zeitung» eine scharfe Kritik am ungarischen Regierungschef und an der Entwicklung in Ungarn. Dort warf er Viktor Orbán vor, er habe «seinen politischen Kompass verloren». Ungarn befinde sich auf einem «gefährlichen Irrweg». Der Artikel blieb seitens der Ungarischen Regierung nicht unkommentiert. Auf Anfrage des Nachrichtenmagazins Spiegel Online kritisierte Aussenminister János Martonyi Lauder, er habe darin «voreilig Stellung bezogen.» Gleichzeitig kündigte er an: «Präsident Lauder wird in Budapest etwas grundlegend anderes zu sehen bekommen». Damit lag er angesichts des Empfangs durch die Jobbik-Anhänger offensichtlich kapital daneben. Auch die rhetorischen Spitzen der ungarischen Regierung gegen den WJC gingen weiter, wenn auch vor allem indirekt und zwischen den Zeilen. Denn bereits am Montag hatte der Kanzleichef des Regierungskabinetts, János Lázár, an einer Pressekonferenz die international lauter werdende Kritik gegen Ungarn brüsk zurückgewiesen. Lázár empörte sich darüber, dass «ein Teil der Welt uns alle als Antisemiten abstempelt.» Die Kritik der rechtsextremen Jobbik wandte sich hingegen direkt und unmissverständlich an die gesamte jüdische Gemeinde. Ihr Abgeordneter Marton Gyöngyösi sagte bei der Kundgebung im Stadtzentrum: *«Der Genozid, den Israel an der palästinensischen Urbevölkerung begeht, ist schlimmer als das, was sich die Nationalsozialisten in ihren kühnsten Träumen ausgemalt haben.» Gyöngyösi hatte Ende 2012 im Parlament verlangt, dass die Juden in Ungarn auf Listen erfasst werden sollen.

*das aber stimmt, es geht einfach viel länger und DIE machen es legal!

Mr.Odessa

Bruderschaft 1291 

«Was ist das nächste? DNA-Tests für alle Männer?»


CVP-Präsident Christophe Darbellay erntet scharfe Kritik, auch aus seiner Partei. Der Vorschlag, Asylbewerbern aus Nordafrika solle man präventiv DNA entnehmen, wird gar mit dem Judenstempel verglichen.Quelle

Der vom Nationalrat letzte Woche gutgeheissene Vorstoss von CVP-Präsident Christophe Darbellay, Asylbewerber aus Nordafrika präventiv mit DNA-Tests kriminaltechnisch zu erfassen, löst heftige Kritik und Empörung aus. «Wenn Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft präventiv in den Grundrechten beschnitten werden sollen, ist für mich das Ende der Fahnenstange erreicht. Diesem Geist entsprang auch der Judenstempel im Zweiten Weltkrieg», sagt GLP-Präsident Martin Bäumle in der «Schweiz am Sonntag». Und weiter: «Was ist das nächste? DNA-Tests für alle Männer zwischen 16 und 40 Jahren, weil diese Bevölkerungsgruppe überdurchschnittlich oft zu Gewalttaten neigt?» Unter Beschuss gerät Darbellay auch in seiner eigenen Partei: «Bestimmte Asylbewerber auf Vorrat kriminalisieren zu wollen, ist eine politische Entgleisung sondergleichen und entspricht nicht den Werten, die von der CVP vertreten werden», sagt CVP-Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz. «Ich stelle fest, dass sich nicht mehr nur die SVP, sondern zunehmend auch die bürgerlichen Mitteparteien vom aufklärerischen Auftrag der Politik verabschieden und anstatt die Grundwerte zu verteidigen dem Volk nach dem Mund reden», sagt sie. Heute würden mit Toni Brunner, Philipp Müller und Christophe Darbellay gleich drei bürgerliche Parteipräsidenten «mit grenzenlosem Populismus um die Gunst der Wähler» buhlen, so Meier-Schatz zur «Schweiz am Sonntag»: «Diese Entwicklung ist beunruhigend.» Bereits am Samstag ging CVP-Fraktionschef Urs Schwaller auf Distanz zu Darbellay. Für zusätzliche Empörung sorgt, dass Darbellay in einem Interview die Bedenken des Bundesrats über seine Vorlage mit den Worten konterte: «Dass der Bundesrat Grundrechte über unsere Sicherheit stellt, finde ich falsch».Bäumle und Levrat pochen auf Grundrechte Bäumle kritisiert, es es bedenklich, wenn ein Parteipräsident, der sich auf christliche Werte beruft, eine solche Forderung lanciert und auch noch öffentlich die Grundrechte relativiere. «Dieser Populismus im Namen von Sicherheit und Ordnung nimmt langsam aber sicher gefährliche Züge an».Kritik auch von SP-Chef Christian Levrat: «Mich erschreckt das fehlende Verständnis für die Grundrechte, das Christophe Darbellay offenbart. Wenn er sagt, dass Sicherheitsüberlegungen über die Grundrechte gestellt werden sollen, hat er nicht verstanden, dass die Freisinnigen im 19. Jahrhundert die bürgerlichen Grundrechte erfunden haben, um die Macht des Staates zu begrenzen und Individuen vor willkürlichen Eingriffen zu schützen. Die Grundrechte sind dazu da, um den Sicherheitswahn auf Kosten der Freiheit zu begrenzen.» Darbellay kontert gegenüber der «Schweiz am Sonntag» die Kritik: «75 Prozent der Rückmeldungen waren positiv». DNA-Tests seien zwar ein Eingriff in die Privatsphäre, aber angesichts der Probleme im Sicherheits- und Asylbereich verhältnismässig.Heute würden allen Asylbewerbern Fingerabdrücke abgenommen – die DNA-Entnahme für erkennungsdienstliche Zwecke sei keine wesentliche Verschärfung: «Unverhältnismässig wäre es, auch Frauen, Kindern und Alten DNA zu entnehmen, die in Sachen Kriminalität nicht zur Risikogruppe gehören».

So konnte oder könnte man sie besser fassen! Die Schweiz war massgeblich beteiligt an dem J im Pass der Juden im Zweiten Weltkrieg! Nicht der Erfinder, doch die Zustimmung gaben sie.

 

Studie: Antisemitische Gewalt weltweit stark angestiegen


Einer Universität in Tel Aviv zufolge wurden im Vorjahr 686 Gewaltakte gegen Juden oder jüdischen Einrichtungen verzeichnet – ein Plus von 30 Prozent.

Eine wissenschaftliche Studie mit alarmierenden Zahlen über weltweit zunehmende antisemitische Gewaltakte ist am Sonntag in Tel Aviv veröffentlicht worden. Das auf die globale Beobachtung von Antisemitismus spezialisierte Kantor Center der dortigen Universität registrierte für das vergangene Jahr eine Zahl von 686 Gewaltakten gegen Juden oder jüdische Einrichtungen. Dies bedeute eine Steigerung um 30 Prozent gegenüber 526 antisemitische Vorfälle in 2011. Im Jahre 2012 seien 273 Angriffe auf Personen jeglichen Alters gemeldet worden, darunter 50 mit Waffengewalt. Zudem wurden 190 Synagogen, Friedhöfe und Gedenkstätten geschändet. Die Tatorte lägen vor allem in Ländern mit vielen jüdischen Einwohnern, also Frankreich, USA, Großbritannien, Kanada und Australien.Drei Faktoren seien ursächlich für die starke Zunahme der Gewaltakte: Der islamistische Mordanschlag auf Schüler und Lehrer einer Torah-Schule in Toulouse habe in Frankreich die Hemmschwelle bei Antisemiten gesenkt. Infolge der Wirtschaftskrise seien in Ungarn, Griechenland und Ukraine rechtsextremistische Parteien in den Parlamenten gestärkt worden, die öffentlich Hetzreden gegen die Jüdischen Gemeinden hielten. Auch die zugespitzte Lage um den Gazastreifen im November habe zu einem – zeitlich allerdings begrenzten – Anstieg von Angriffen auf Juden und jüdische Institutionen geführt.Einen langen Passus widmet die Studie den Debatten in Deutschland um ein Gedicht, in dem Günter Grass die Iranpolitik der israelischen Regierung kritisierte, und um die Bezichtigungen des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Los Angeles, die Kommentare des Publizisten Jakob Augstein seien antisemitisch. Die Tel Aviver Wissenschafter beschränken sich allerdings darauf, die unterschiedlichen Positionen bei der exakten Abgrenzung von politischer Israelkritik und Antisemitismus darzustellen.

Ein gute Dokumentation eines Jüdischen Journalisten. Zuerst den Film ansehen, danach den Kommentar scheiben.

Keine Hinweise auf Brandbeschleuniger


Knapp eine Woche nach dem tödlichen Feuer in Köln wissen die Ermittler jetzt: Ein Brandbeschleuniger wurde nicht benutzt. Dennoch schließen sie Brandstiftung in dem überwiegend von Türken bewohnten Mehrfamilienhaus nicht aus. Quelle

Im Fall des Feuers in einem Kölner Mehrfamilienhaus mit zwei Toten kommen die Ermittler langsam voran. Ein Sachverständiger hatte das Haus, in dem überwiegend Menschen türkischer Herkunft wohnen, am Dienstag ein erstes Mal unter die Lupe genommen. Die Brandursache ist zwar noch unklar, doch eines steht seit kurzem fest: Es gibt keine Hinweise auf Brandbeschleuniger. Ausgeschlossen werden kann Brandstiftung dennoch nicht. Das Feuer war am Ostersamstag in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Höhenberg ausgebrochen. Eine 19-jährige Bewohnerin und ihr 30-jähriger Besucher kamen dabei ums Leben. Der Fall wird seitdem auch auf politischer Ebene diskutiert: Muslime in Deutschland und die türkische Regierung hatten sich in den vergangenen Tagen besorgt gezeigt über Brände in türkischen Wohnhäusern. Auch die Ermittlungsmethoden der deutschen Behörden standen in der Kritik. Die beiden Opfer stammten jedoch nicht aus der Türkei.

Jetzt ist jeder Hausbrand mit Ausländer als Bewohner (Türken) sofort ein NSU Fall? Das Erste was von nun an die Polizei erwähnen muss; „Ein Brandanschlag mit rassistischem Hintergrund ist nicht auszuschließen“ Nun hat Deutschland zwei Kategorien die sich von nun als Opfer sehen, die und die!!!!!

Mr.Odessa

Bruderschaft 1291

Die Erfindung des jüdischen Volkes


Es gibt ein DEUTSCHES VOLK aber KEIN JÜDISCHES VOLK….aus genau diesem Grunde will man das DEUTSCHE VOLK auch restlos vernichten, denn die Geschichte des deutschen Volkes ist nicht erlogen & erfunden..
Leser mit Verstand sollten dieses Buch erwerben, es ist auch als Taschenbuch zu haben..  Quelle

In der Schweiz gab es 2012 weniger antisemitische Vorfälle


Hakenkreuzschmierereien oder wüste Beschimpfungen: Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in der Schweiz ist im Jahr 2012 zwar zurückgegangen. Auf eine geringere Verbreitung des Antisemitismus in der Bevölkerung könne daraus jedoch nicht geschlossen werden, heisst es im neuen Antisemitismusbericht.Quelle

antisemitismuss1

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 25 Fälle in der deutschsprachigen Schweiz erfasst. Im Vorjahr waren es noch 36 gewesen, wie der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) und die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) am Sonntag mitteilten. Der Rückgang könne zwar auf eine Tendenz hindeuten, sei aber nicht unbedingt repräsentativ, weil nicht alle Vorfälle gemeldet und erfasst werden.

Anders als im Jahr 2011 gab es jedoch keinen körperlichen Übergriff oder Angriff auf eine jüdische Institution. Erstmals mit antisemitischen Äusserungen aufgefallen sind im Berichtsjahr Exponenten aus der Bewegung der Antifeministen, wie es im Antisemitismusbericht heisst.

Äusserungen im Internet werden nicht mehr gezählt

Nicht mehr gezählt wurden im Jahr 2012 antisemitische Äusserungen im Internet. Die zahlenmässige Erfassung sei schwierig, weil sie von der Intensität der Beobachtung abhänge. Je mehr Aufwand man betreibe, desto mehr antisemitische Webseiten würden entdeckt. Eine weitere Schwierigkeit sei die Zuordnung zu einem Land. Antisemitische Webseiten werden aber weiterhin beobachtet und analysiert. Die grosse Verbreitung antisemitischer Inhalte im Netz sei nach wie vor bedenklich. Positiv sei jedoch, dass die meisten grossen Newsportale mittlerweile diskriminierende Leserkommentare nicht mehr tolerierten. Im thematischen Teil widmet sich der diesjährige Antisemitismusbericht der Frage nach der Grenze zwischen legitimer Religionskritik und Diskriminierung. “Antisemitismus und Kritik am Judentum” werden aus juristischer, religiöser und philosophischer Perspektive beleuchtet.

Kein Kommentar, als seit doch zufrieden!

Jeder fünfte Norweger glaubt an jüdische Verschwörungen


In Norwegen ist erstmals eine Umfrage zu Antisemitismus durchgeführt worden. Die Resultate sind beunruhigend. Quelle

Die Juden der Welt arbeiten im Geheimen, um jüdische Interessen zu fördern»: Diese Behauptung findet bei 20 Prozent der norwegischen Bevölkerung Zustimmung, wie eine Studie des Zentrums für Holocaust-Studien in Oslo ergeben hat. 25 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Juden das Andenken an den Holocaust ausnutzten, um sich Vorteile zu verschaffen. Und 26 Prozent der Norweger denken, dass Juden «sich selbst für etwas Besseres halten». Auch die Aussage, dass Israel mit den Palästinensern so umgehe wie einst die Nazis mit den Juden, stösst auf hohe Zustimmung. Verbreitet ist auch die Ansicht, dass die Juden einen zu grossen Einfluss in der Wirtschaft hätten – ebenso der Gebrauch des Wortes «Jude» als Schimpfwort. In einem Artikel über die Antisemitismus-Studie schreibt die deutsche Zeitung «Die Welt» von einem «erschreckenden Judenhass im hohen Norden». Norwegen gilt als Land, das besonders Palästina-freundlich und Israel-kritisch ist. «Es ist typisch norwegisch, sich eher den Underdogs verpflichtet zu fühlen», sagt Ervin Kohn, Präsident der Jüdischen Gemeinde in Oslo. Bei den norwegischen Politikern gebe es allerdings keine klare Tendenz. Die Israel-kritische Haltung der Bevölkerung, die nicht mit Antisemitismus gleichgesetzt werden darf, mag auch daran liegen, «dass Norwegen nach dem Zweiten Weltkrieg einer der grossen Unterstützer Israels war und etwa schweres Wasser für dessen Atomprogramm geliefert hat. Die besonders kritische Haltung seit Ende der Sechzigerjahre ist auch auf Enttäuschung zurückzuführen», sagt Christhard Hoffmann, Geschichtsprofessor an der Universität in Bergen und Mitverfasser der Antisemitismus-Studie. Darin sind erstmals Ergebnisse einer Umfrage zu Antisemitismus in Norwegen veröffentlicht worden. Nach Ansicht von Historiker Hoffmann sind diese Ergebnisse beunruhigend, auch wenn antijüdische Haltungen in Norwegen im Vergleich relativ selten vorkommen. «Norwegen gehört zusammen mit beispielsweise den Niederlanden und Grossbritannien zu den europäischen Ländern, wo Antisemitismus am wenigsten verbreitet ist.»

Buch Tipp: Antisemitismus als politische Waffe Quelle

Todes-Folter im Namen der Majestät


FOCUS beweist, wie Briten nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Gefangene quälten – DER LETZTE ÜBERLEBENDE eines Verhörlagers erinnert sich
Es sind furchtbare Erinnerungen. Quelle
Der alte Mann legt behutsam seine Armbanduhr ab, schiebt den linken Hemdsärmel hoch und zeigt auf drei Narben direkt neben der Pulsschlagader. Langes Schweigen. „Ich war damals, 1946, ein junger Kerl, erst 23. Mensch, ich wollte nach diesem verdammten Krieg doch nur leben. Aber diese Hölle konnte ich nicht mehr ertragen.“
Gerhard Menzel, heute rüstige 89 Jahre alt, erinnert sich an die Nacht, als er sich in seiner Zelle mit einem Stück Metall den Unterarm aufritzte. Kurz zuvor hatte ihn der britische Gefängniswärter, Spitzname „Blutauge“, erneut mit eiskaltem Wasser übergossen – und dies bei Minustemperaturen im Raum. Ein harter Schlag in die Magengrube erstickte Menzels Protest.
Der frühere Ingenieur, der seinerzeit nur knapp vor dem Verbluten gerettet wurde, hat die erlittene Folter an Körper und Seele bis heute nicht verarbeitet. Aus Angst, erneut von einem Kommando verschleppt zu werden, trug er lange eine Pistole unter der Jacke. Jahrzehnte konnte Menzel nicht über die schlimmste Zeit seines Lebens sprechen – nicht mit seiner Ehefrau Theresia, nicht mit den drei Kindern. Auch Arbeitskollegen erfuhren nichts.
Was hätte er auch erzählen sollen? Wer hätte ihm schon geglaubt?
Menzel hatte ja in keinem Gestapo-Keller gelitten, er schmachtete auch in keinem sowjetischen Arbeitslager. Der junge Mann, 1923 in Radebeul bei Dresden geboren, saß vielmehr ein Jahr nach Kriegsende, mitten in Deutschland, in einem streng geheimen britischen Foltergefängnis, das so gut wie niemand kannte – bis heute ist das so. Im idyllischen Bad Nenndorf bei Hannover, vor dem Krieg eine Top- Adresse für betuchte Kurgäste, hatte der britische Geheimdienst im August 1945 unter größter Konspiration ein Verhörzentrum errichtet. Das 1930 erbaute Wincklerbad mit seinen zahlreichen Badezellen, in denen jetzt 20 Offiziere harte Vernehmungen durchzogen, war ein Ort des Grauens. Dutzende britische Geheimdienst-Akten, die FOCUS vorliegen, beschreiben ein wahres Martyrium.
Häftlinge verhungerten, sie wurden zu Krüppeln geschlagen, ausgepeitscht, an den Handgelenken aufgehängt und mit glühenden Zigaretten verbrannt. Ein Gefangener kam bei einer dubiosen Agenten-Aktion ums Leben, andere brachten sich aus Verzweiflung um. Kein Außenstehender hätte sich jemals vorstellen können, dass die hochangesehene britische Armee zu diesem menschenverachtenden Regime fähig gewesen wäre. Engländer, das waren in der Öffentlichkeit doch nette rothaarige Tommies aus Liverpool oder Birmingham und Gentlemen-Offiziere von der noblen Militärakademie Sandhurst. Die deutsche Politik verspürte zu keinem Zeitpunkt ein Interesse an einer seriösen Aufarbeitung der skandalösen Vorfälle – alle Signale standen nur auf Aussöhnung mit dem früheren Kriegsgegner.

Nein das will niemand hören, nur die 6 Millionen sind ein Wichtiges Thema. Waren es so viele?   

Schweizer Juden bedauern unkritische Botschaft von Bundespräsident


Jüdische Organisationen in der Schweiz haben die Botschaft von Bundespräsident Ueli Maurer zum Gedenken an den Holocaust bedauert. Sie lasse die “Schwächen und Irrtümer” der Politik der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs ausser Acht, kritisieren sie. Quelle

 

Der Bundespräsident habe zwar zu Recht erwähnt, dass die Schweiz während des Krieges eine “Insel für viele Bedrohte und Verfolgte” geworden sei, teilten der Schweizerische Israelitische Gemeindebund und die Plattform der Liberalen Juden der Schweiz am Montag mit.

Vergessen worden seien aber jene Flüchtlinge, die wegen der Haltung der Schweiz in den “sicheren Tod” abgeschoben worden seien, sowie die mutigen Fluchthelfer. Die Organisationen bedauern, dass der Bundespräsident heute die “notwendige” kritische Auseinandersetzung der Schweiz mit ihrer eigenen Vergangenheit unerwähnt lasse.

Bundespräsident Ueli Maurer hatte zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am Sonntag eine Botschaft veröffentlicht. Darin schreibt er, dass die Schweiz “in jener dunklen Epoche” ein Land der Freiheit und des Rechts geblieben sei. So sei das Land für viele Bedrohte und Verfolgte zur rettenden Insel geworden.

Bisher unveröffentlichte Dokumente zeigen indessen, dass der Bundesrat bereits 1942 über die Verbrechen der Nazis in Kenntnis gesetzt wurde. Die “Tagesschau” des Schweizer Fernsehens SRF hatte am Sonntag die diplomatischen Dokumente präsentiert.

Was? es ist alles gesagt!!!!

«Israel-Kritiker ist ein beliebter Beruf»


Publizist Henryk M. Broder legt in der deutschen Debatte über Antisemitismus nach: Man geniere sich nicht mehr, Antisemit zu sein. Die Anfeindungen zielten heute auf den Staat Israel. Quelle

Sind die Deutschen Antisemiten? Nein, die Deutschen sind nicht antisemitischer geworden als sie es ohnehin schon waren. Sie sind auch nicht antisemitischer als andere Nationen. Was sich geändert hat: Aus dem verschämten Antisemitismus ist ein unverschämter Antisemitismus geworden.

Wie merken Sie das? Früher hat man sich geniert, Antisemit zu sein. Heute bittet ein kluger Kopf wie der Journalist Harald Martenstein: «Ich möchte auch auf die Simon-Wiesenthal-Liste!» – also auf die Liste der schlimmsten Antisemiten. Der Begriff Antisemit hat seinen Schrecken verloren.

Womit hat das zu tun? Damit, dass es offiziell keine Antisemiten mehr gibt. Wenn, dann gibt es nur «Antizionisten» im Kostüm des Israel-Kritikers. Israel-Kritiker ist ja ein extrem beliebter Beruf in der Bundesrepublik geworden. Komischerweise gibt es keinen Beruf des Türkei-Kritikers, des Somalia-Kritikers, des Pakistan-Kritikers. Alles, was es darüber zu sagen gibt, hat der Soziologe Wolfgang Pohrt vor über 20 Jahren geschrieben: «Der Massenmord an sechs Millionen Juden verpflichtet die Deutschen dazu, aufzupassen, dass die Juden nicht rückfällig werden.» Die Deutschen verhalten sich den Juden beziehungsweise Israelis gegenüber wie Bewährungshelfer gegenüber Delinquenten.

In Ihrem Streit mit dem «Spiegel online»-Kolumnisten  Jakob Augstein geht es um die Frage, was Antisemitismus ist. Natürlich gibt es für Antisemitismus keinen Lackmustest. Ich fände grossartig, wenn ich jemandem den Puls messen und dann sehen könnte, ob er Antisemit ist. Es gab einmal einen Richter am Obersten Gericht der USA, der an einem Verfahren wegen Pornografie beteiligt war. In der Urteilsbegründung sagte er: «Ich kann Pornografie nicht definieren, aber wenn ich sie vor mir habe, dann weiss ich es.» So ist es auch mit dem Antisemitismus. Die Deutschen weigern sich, einzusehen, dass er mit der Zeit geht. Der deutsche Begriff von Antisemitismus ist Endlösung, Gaskammer, physische Vernichtung. Wenn das Antisemitismus ist, dann gibt es in der Tat keinen Antisemitismus mehr. Und wenn man das Dritte Reich zum Massstab nimmt, ist alles andere nur Kleinkram, wie falsches Parken.

Wie sieht der Antisemitismus heute aus? Jakob Augstein ist der Prototyp des modernen Antisemiten. Der Judenhass von heute gilt eben nicht mehr dem Individual-Juden, das ist passé. Damit würde sich jeder nachträglich der Komplizenschaft mit dem Dritten Reich schuldig machen. Der Judenhass von heute gilt dem Staat Israel. Der Historiker Leon Poliakov hat es in einem einzigen Satz zusammengefasst: «Israel ist heute der Jude unter den Staaten.»

Ist das nicht zu empfindlich? Alle Staaten und Regierungen der Welt werden ständig kritisiert. Kritik ist immer o. k. Auch unfaire, gemeine, unsachliche Kritik. Kritik muss auch nicht «solidarisch» sein, wie wir es in den 60er-Jahren gelernt haben.

Wo ist denn das Problem? Kritik muss immer etwas mit ihrem Gegenstand zu tun haben. Wenn ich also die Schweizer Finanzpolitik kritisiere, ist das völlig in Ordnung. Wenn ich aber die Schweizer Finanzpolitik kritisiere und gleichzeitig fordere, die Deutschschweiz Baden-Württemberg zuzuschlagen, dann ist das Ausdruck meines Ressentiments gegenüber der Schweiz, deren Untergang ich mir wünsche. Das, was Augstein übt – und was neun von zehn Israel-Kritikern praktizieren – ist eine Art Entlastungsstrategie für das eigene schlechte Gewissen. Je schlechter sich Israel gegenüber den Palästinensern verhält, desto besser fühlen sie sich, weil sie die Untaten ihrer Eltern und Grosseltern mit den «Verbrechen» der Israelis verrechnen.

Doch warum gerade Augstein? Er hat 100 Kolumnen geschrieben, davon handeln nur fünf von Israel. Das stimmt. Aber von diesen 100 Kolumnen hatten nur zehn aussenpolitische Themen zum Gegenstand. Und fünf von zehn, das ist genau die Hälfte. Ich warte auf die Kolumne über Syrien, über Nordkorea, über den Sudan. Augstein ist auf Israel fixiert. Ich weiss nicht, was er hat. Er leidet an irgendetwas, vermutlich an seinem Deutsch-Sein.

Sie übertreiben. Nein, es gibt eine Stelle bei Augstein, da bedankt er sich bei Günter Grass für dessen lächerliches Gedicht «Was gesagt werden muss». Er bedankt sich dafür, dass Grass die Deutschen aus dem Schatten von Angela Merkel und der Geschichte geholt hat. Gemeint ist: aus dem Schatten des Holocaust. Das ist die grosse Erleichterung, die ihm Grass’ Gedicht gebracht und die seiner Seele gutgetan hat.

Viele Journalisten und Politiker sehen das anders. Auch der Vizepräsident des Zentralrats der Juden sagt: «Der Broder übertreibt.» Seit ich schreibe, sagen die Leute, dass ich übertreibe. Mit einer Meinung allein zu stehen, sagt noch nichts aus. Man kann recht haben, man kann sich auch irren. Hinzu kommt: Augstein ist Teil einer intellektuellen Elite, die ganz selbstverständlich zusammenhält. Wenn ein polnischer Jude daherkommt und die anpinkelt, dann empfinden die das als kollektive Beleidigung.

So ein Aussenseiter sind Sie auch wieder nicht. Sie gehören selber zu dieser intellektuellen Elite … … wollen Sie, dass dieser schöne Morgen mit einem Duell im Tiergarten endet?

Sie sind eine Stimme in Deutschland, die gehört wird. Manchmal werde ich gehört, manchmal nicht. Aber zu diesem Milieu der sogenannten Intellektuellen gehöre ich nicht. Die wenigen jüdischen Freunde, die ich habe, wollen dazugehören. Um jeden Preis. Sie verbiegen sich, um in die Volksgemeinschaft aufgenommen zu werden. Die deutschen Juden taktieren, sie haben schon in den 20er- und 30er-Jahren gedacht, der Antisemitismus ziele nur auf die Juden aus dem Osten. Sie hielten sich für die «guten Juden», haben den Nazis ihre Weltkriegsorden entgegengehalten. Wie wir inzwischen wissen, hat es nicht viel gebracht. Und so geht es heute immer noch.

Das müssen Sie erklären. Wenn Sie sich anschauen, mit welcher Begeisterung Juden Frau Merkel mit Preisen überhäufen. Sie hat inzwischen ein halbes Dutzend Preise bekommen. Für Toleranz, für Menschlichkeit, für ihr Engagement um die Aussöhnung zwischen Deutschen und Juden.

Es ist immer angenehm, der Kanzlerin einen Preis zu überreichen. Klar. Aber wofür? Erwarte ich von der deutschen Kanzlerin, dass sie eine Antisemitin ist? Nein, selbstverständlich nicht. Aber dafür muss ich sie nicht loben. Sie macht nur ihren Job.

In Berlin hat man das Gefühl, diese ganze Antisemitismus-Debatte sei völlig von gestern. Hier leben unzählige junge Israelis, und niemand interessiert sich mehr dafür, wer Jude ist … Völlig richtig, den Jungen geht das am Arsch vorbei. Das ist gut so. So, wie es heute niemanden interessiert, dass der Bürgermeister schwul ist. Mir sind inzwischen die Deutschen am liebsten, die nicht einmal wissen, wo Israel liegt.

Werden Sie persönlich häufig mit Antisemitismus konfrontiert? Nein. Aber es ist auch eine Frage der Bewertung. Wenn die «Berliner Zeitung» schreibt, Broder habe es dem deutschen Rechtsstaat zu verdanken, dass er noch frei herumläuft, dann bin ich mir nicht sicher, ob das noch gemein oder schon antisemitisch ist.

Sie hauen in Ihren Artikeln auch gerne auf die Pauke. Das ist mein gutes Recht. Aber ich habe noch nie über jemand geschrieben, er habe es nur dem Grundgesetz zu verdanken, dass er noch frei herumläuft. Bei so einem Satz höre ich schon die Handschellen klicken. Im Übrigen, ich habe niemandem etwas zu verdanken und keinen Anlass zu Dankbarkeit. Ich halte an jeder roten Ampel, ich zahle meine Steuern, mein Hund hat eine Hundemarke. Ich verhalte mich als Staatsbürger völlig korrekt.

Aber Sie mögen es polemisch. Sie haben kürzlich das öffentlich- rechtliche Fernsehen mit dem ZK der SED verglichen.  Ich gebe zu, das war fies. Aber es stimmt. Ich finde, dass die «Tagesschau» immer mehr aussieht wie die «Aktuelle Kamera» der DDR. Verlautbarungsjournalismus pur.

Uns kommt der deutsche Medienbetrieb anders vor: Hier sind die Moralweltmeister am Werk. Stimmt auch. Die Deutschen sind der fleischgewordene moralische Imperativ. Das hat mit dem «Sündenstolz» zu tun, den der Soziologe Hermann Lübbe so treffend analysiert hat. Die Deutschen sind stolz darauf, die grössten Sünder der Weltgeschichte zu sein, aber auch die grössten Büsser und Reueleister.

Sie meinen: Aus der ungeheuren Tat des Holocaust … … ist ein ungeheurer moralischer Rigorismus geworden. Niemand ist rigoroser als eine alte Nutte, die sich in eine Moralapostelin verwandelt hat.

antisemitismuss1

Das passende Buch.  

Ein Buch, das gelesen werden muss!!

Zitat aus diesem Buch:  Die “Aufklährung” über den Holocaust und die dazugehörige Leitspruch >> Nie wieder<< werden als ideologische Waffe missbraucht, um jüdische Interessen durchzusetzen. S.102

Holocaust-Gedenktag: Berlusconi schwärmt von Mussolini


Mussolinis Rassengesetze nennt er einen “schlimmen Fehler”, doch sonst hat Silvio Berlusconi viel Lob für den Diktator übrig. Der Faschistenführer habe “in vielen Bereichen gute Dinge” getan, sagt Italiens Ex-Premier – ausgerechnet bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust. Quelle

Rom – Der italienische Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich lobend über den faschistischen Diktator Benito Mussolini geäußert. Mussolinis Rassengesetze seien zwar “der schlimmste Fehler” während seiner Regierungszeit von 1922 bis 1943 gewesen, sagte Berlusconi am Sonntag am Rande einer Veranstaltung zum internationalen Holocaust-Gedenktag in Mailand. Allerdings habe der sogenannte Duce “in vielen anderen Bereichen gute Dinge” getan.

 Am Sonntag wurde weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Am 27. Januar 1945 waren die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz befreit worden.

 Ab 1938 hatte Mussolinis faschistische Regierung eine Reihe von Rassengesetzen erlassen, die Juden in Italien diskriminierten und zu ihrer Verfolgung führten. Berlusconi sagte, Italien habe “nicht dieselbe Verantwortung wie Deutschland” für die Judenverfolgung. Schon vor zehn Jahren hatte Berlusconi in einem Interview gesagt, Mussolini habe niemanden umgebracht. Auch hat sich der Politiker schon einmal mit dem Diktator verglichen.

“Schlicht widerlich”

Berlusconi erntete am Sonntag für seine Äußerungen sogleich Kritik. “Es ist schlicht widerlich, dass Berlusconi sich gerade an dem Gedenktag daran macht, das Handeln des Diktators zu rehabilitieren, der Italien in den Zweiten Weltkrieg geführt hat”, sagte die Europa-Abgeordnete der italienischen Demokratischen Partei, Debora Serracchiani. Berlusconi trage damit “eine sehr schwere moralische und politische Verantwortung”.

Italiens Regierungschef Mario Monti sagte auf derselben Veranstaltung in Mailand, die Gefahr der Ausgrenzung und des Antisemitismus sei in Italien noch durchaus präsent. “Wir müssen sehr aufmerksam sein, dass diese Feuer, die hin und wieder ausbrechen, nicht mehr zu Tragödien führen, welche die Menschheit nicht mehr erleben darf.”

Berlusconi führt bei den italienischen Parlamentswahlen Ende Februar die Mitte-Rechts-Koalition an. Sollte sein Bündnis siegen, will er möglicherweise Wirtschaftsminister werden. Auf das Amt des Ministerpräsidenten erhebt er angeblich nach seinen jüngsten Aussagen keinen Anspruch.

Ja das ist Meinungsfreiheit,  

Bald Bordelle statt Hotels?


- Zwei Hoteliers sind sauer, weil sie wegen Verkehrsänderungen um Gäste und Umsatz bangen. Jetzt machen sie sich schon mal Gedanken, wie die Räumlichkeit alternativ genutzt werden könnten. Quelle

Christoph Schärli und Hugo Hostettler, Besitzer der Drei-Sterne-Hotels Rothaus und Drei Könige in Luzern, ärgern sich über die geplanten Massnahmen zur Verkehrsberuhigung im Bruchquartier (20 Minuten berichtete). «Ich bezweifle, dass es weniger Verkehr geben wird, wenn Reisecars und Lastwagen künftig Umwege durchs Quartier fahren müssen, weil sie nicht mehr von der Hauptstrasse in die Klosterstrasse fahren können», sagt Hostettler. Er befürchtet gar Verkehrsunfälle, weil die Touristen künftig auf der Strasse in die Reisecars ein- und aussteigen müssen. «Wenn unsere Übernachtungszahlen sinken sollten, werden wir uns über die Umnutzung der Hotels Gedanken machen müssen», sagt Hostettler weiter. Denkbar wären für ihn Wohnungen, oder Unterkünfte für Studenten oder Asylbewerber. Doch auch eine andere Nutzung könnte für Hostettler in Frage kommen: «Vorstellbar wäre aber auch ein Bordell.»

Kein Verständnis bei der Stadt

Enttäuscht sind die Hoteliers nicht nur von der Stadtregierung, sondern auch vom Verwaltungsgericht, das die Hausbesitzer mit ihrer Einsprache abblitzen liess. «Als kantonale Institution ist dieses Gericht möglicherweise befangen», kritisiert Hostettler. Karl Vogel, Ressortleiter Verkehrssteuerung bei der Stadt Luzern versteht den Ärger der Hoteliers nicht: Die Änderungen würden allen Beteiligten Vorteile bringen. «Von den Verkehrsberuhigungen im Quartier profitieren auch die Hotelgäste. Darum wird die Lage der beiden Hotels attraktiver», so  Vogel.

Es wäre schade, doch das Quartier ist sowieso nicht das beste, ein Sarglager, eine Jüdische Metzgerei und die dazugehörige Synagoge. Auch eine Gasenküche für Drogenabhängige ist nicht weit oder die Bar für Linke Vögte, natürlich die vielen Ausländer alles in allem die beste Umgebung für eine Bordell. Zumal einige hundert Meter die Polizeiwache auch ihr Gebäude hat.  

 

Falscher KZ-Häftling räumt Fehler ein


Otto Uthgenannt gibt zu: Erlebnisse in Buchenwald treffen „so nicht ganz zu“. Der 77-jährige Wittmunder betont nach den Berichten in dieser Zeitung seine „gute Fantasie“. Die Jüdische Gemeinde Oldenburg zeigt sich „zutiefst schockiert“. Quelle
Quelle Jedem das seine, ist das genau so schlimm wie Arbeit macht Frei? 
Wittmund - Der angebliche KZ-Häftling Otto Uthgenannt hat sich erstmals öffentlich zu den Berichten geäußert, die seine Leidensgeschichte als frei erfunden belegen. Dem in seiner Wahlheimat Wittmund erscheinenden „Anzeiger für Harlingerland“ sagte er auf Nachfrage: „Dann entschuldige ich mich. Ich bin 77 Jahre alt, ich habe es ja nur gut gemeint.“

Auf seine Erlebnisse im Konzentrationslager Buchenwald angesprochen, räumte er ein: „Die treffen nicht ganz so zu.“ Er habe wohl eine „gute Fantasie“, sei ein „guter Schwindler“, sagte er laut der Zeitung. Auf die konkreten Vorwürfe wollte er nicht eingehen: „Ich bin zu alt dafür, das kostet zu viel Kraft.“

Recherchen haben ergeben. dass die Familie evangelisch war und nie in KZ deportiert wurde

Uthgenannt hatte über Jahre in Schulen und bei Gedenkveranstaltungen über seine fünfjährige Haftzeit als jüdisches Kind im KZ Buchenwald berichtet. Er habe durch den Holocaust 72 Verwandte verloren, darunter Vater, Mutter und Schwester, behauptete er. Recherchen haben hingegen ergeben, dass die Familie Uthgenannt nicht jüdisch, sondern evangelisch war und nie ins KZ deportiert wurde. Vater, Mutter, Schwester und Sohn überlebten den Krieg in Göttingen.

Uthgenannt betonte, dass er sich den Schulen nie aufgedrängt habe: „Die haben mich doch immer gefragt.“ Er war unter anderem auch in Jade und Wildeshausen aufgetreten und hatte dort Schüler und Lehrer mit seinen Schilderungen berührt. Geld habe er für seine Schulbesuche nicht bekommen haben, erklärte er bereits am Freitag, als er von dieser Zeitung mit den Recherche-Ergebnissen konfrontiert wurde.

„Zutiefst schockiert“ über die Enthüllungen zeigt sich Jehuda Wältermann vom Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg. Uthgenannt ist seit 2002 Mitglied der Gemeinde. „Es gab für uns damals keinen Grund, die von ihm vorgelegten Unterlagen anzuzweifeln“, erklärte Wältermann auf Nachfrage. Er habe jetzt eine genaue Prüfung in die Wege geleitet

Da kann man sich auch noch andere Fragen stellen ob sie zutreffen oder nicht?

Junge Israelis tätowieren sich KZ-Nummern


In Israel sorgt ein neuer Trend für Kontroversen: Die Enkel ehemaliger Holocaust-Überlebender lassen sich deren KZ-Nummern eintätowieren. Total daneben oder nachvollziehbare Respektbezeugung. Quelle

Sie sind so jung, dass sie unmöglich die Gräuel des zweiten Weltkrieges haben erleben können. Und doch prangen auf ihren Unterarmen jene unverschnörkelten schwarzen Ziffern, die sich im kollektiven Gedächtnis der Welt eingebrannt haben: die mehrstellige Nummer, mit denen die Nazis die Häftlinge der Konzentrationslager wie Tiere brandmarkten.

 Diese Tätowierung wurden die Überlebenden des Holocausts ihr Leben lang nicht mehr los, einige wollten dies auch gar nicht. Nun aber haben die Enkel der Schoah-Überlebenden die KZ-Nummer für sich entdeckt. So ist auf der Innenseite von Eli Segals Unterarm die Nummer «157622» eintätowiert. «Das gibt mir Kraft», sagt die junge Frau gegenüber «RTL.de». «Mein Grossvater war ein Held. Seine Geschichte ist ein Teil von mir.»

In Israel, wo jeder zweite Über- 18-Jährige ein Tattoo trägt, denken viele wie Eli Segal. «Das machen immer mehr Jugendliche bei mir», sagt Tatowierer Poco, der ein Studio in Jerusalem hat. «Weil es eine einmalige Geste ist, seinen Grosseltern Respekt zu zeigen.»

Der Trend hat sich in Israel bereits so ausgewachsen, dass Dana Doron einen Kurzfilm über das Phänomen machte. In dem an den Filmfestspielen Chicago ausgezeichneten Streifen «Numbered» lässt sie KZ-Überlebende und ihre tätowierten Enkel sprechen. Während die Jungen übereinstimmend erklären, das Mahnmal aus Respekt und Sympathie für den Verwandten zu tragen, wird auch klar, dass die KZ-Zeugen selbst damit nicht alle einverstanden sind. «Ich bin fast in Ohnmacht gefallen», sagt die 80-jährige Libia über das Tattoo ihres Enkel Daniel. Denn wie sie wollen viele den Holocaust und seine Gräuel lieber vergessen. Dass ihre Enkel sich freiwillig mit dem Zeichen des Grauens brandmarkten, verstört sie zutiefst.

«Zeigt, wie gebrandmarkt wir alle noch sind»

Doch es gibt auch andere, die die ihnen auferzwungen Zahlzeichen mit Stolz, als Mahnmal an das unausprechliche Leid und als Symbol wider das Vergessen tragen. Etwa Abraham Nachschon, den die Ziffern auf dem Arm seines Enkel irgendwie stolz machen. Im Film sagt der alte Mann zu seinem Enkel: «Wenn dich jemand fragt, sagst du: Mein Grossvater hat den Holocaust überlebt, deshalb habe ich es gemacht.»

Die Tattoos der KZ-Enkel werden von einem Teil der Öffentlichkeit als bizarr, als unverständlich und geschmacklos angesehen. Vielen ist bei dem Anblick unwohl. Damit werde, so argumentieren viele, der Holocaust trivialisiert und das Gedenken daran entweiht. Filmemacherin Doron findet die Debatte darüber dennoch wichtig: «Das zeigt doch, wie gebrandmarkt wir alle noch sind.»

Es ginge einfacher, gleich den Jundenstren zu tragen. Die Ewigen Opfer

 

Die Erfindung des Landes Israel


Gehört Israel den Juden? Quelle

Was bedeutet überhaupt Israel? Wer hat dort gelebt, wer erhebt Ansprüche auf das Land, wie kam es zur Staatsgründung Israels? Shlomo Sand, einer der schärfsten Kritiker der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern, stellt den Gründungsmythos seines Landes radikal in Frage. Überzeugend weist er nach, dass entgegen der israelischen Unabhängigkeitserklärung und heutiger Regierungspropaganda die Juden nie danach gestrebt haben, in ihr “angestammtes Land” zurückzukehren, und dass auch heute ihre Mehrheit nicht in Israel lebt oder leben will. Es gibt kein “historisches Anrecht” der Juden auf das Land Israel, so Sand. Diese Idee sei ein Erbe des unseligen Nationalismus des 19. Jahrhunderts, begierig aufgegriffen von den Zionisten jener Zeit. In kolonialistischer Manier hätten sie die Juden zur Landnahme in Palästina und zur Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aufgerufen, die dann nach der Staatsgründung 1948 konsequent umgesetzt wurde. Nachdrücklich fordert Sand die israelische Gesellschaft auf, sich von den Mythen des Zionismus zu verabschieden und die historischen Tatsachen anzuerkennen.

Weitere Buch Tipp;Quelle

Das Wissen wir schon Lange nur die Juden nicht

Das koschere Fleisch bliebe ihnen Halse stecken


Dass die Antifeministen ausgerechnet den österreichischen Antisemiten Karlheinz Klement (siehe Box) als Gegner des «Genderwahnsinn» an ihren Kongress eingeladen haben, hat Juden in der Schweiz erzürnt. Der Schweizerisch Israelitische Gemeindebund SIG hat daraufhin die Veranstalter gebeten Klement wieder auszuladen – worauf der SIG heftigst beleidigt wurde.Quelle

Antisemit Klement bereits verurteilt Am 3. November findet der 3. Internationale Antifeministen-Kongress statt. Ursprünglich sollte auch Karlheinz Klement daran teilnehmen. Klement war bis 2008 Nationalrat im österreichischen Parlament, sorgte aber vor allem mit judenfeindlichen Aussagen für Aufsehen. 2010 wurde er zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt, weil er folgende Aussage publizierte: «Das jüdische Volk hätte aus dem Holocaust nichts gelernt und braucht eine zweite Lektion.» sma

In einer E-Mail schrieb der Gründer der Interessengemeinschaft Antifeminismus IGAF René Kuhn an den SIG-Informationsbeauftragter Patrick Studer: «Wenn Sie wüssten, wie viele Leute nur wegen Herr Klement an unserem Treffen teilnehmen, so würde Ihnen Ihr koscheres Fleisch im Hals stecken bleiben.» IGAF-Präsident Urs Bleiker doppelte nach, indem er den SIG aufrief, vor der eigenen Haustüre zu kehren und die Knabenbeschneidung zu unterlassen. «Ich staune über solche Äusserungen. Offensichtlich scheinen Herr Kuhn und Herr Bleiker nicht nur mit Feministinnen, sondern auch mit Juden ein Problem zu haben», sagt Studer. Auch bei der Plattform der Liberalen Juden der Schweiz zeigte man sich «zutiefst betroffen.»

Martine Brunschwig-Graf, Präsidentin der Anti-Rassismuskommission ergänzt: «Diese E-Mail enthält antisemitisches Gedankengut und ich persönlich schätze den Inhalt als sehr problematisch ein.» René Kuhn aber hält dagegen. Im Gespräch bestreitet er ein Problem mit Juden zu haben. Die E-Mail habe er in der Hitze des Gefechts geschrieben, da ihn Studers Einmischung wütend machte. Antisemit Klement wird dennoch nicht am Kongress teilnehmen. Er habe laut Kuhn aus beruflichen Gründen abgesagt.

Was für ein Satz, welcher wohl? 

Ihnen würde ihr koscheres Fleisch im Hals stecken bleiben


Der Schweizerisch Israelitische Gemeindebund beschwert sich beim Antifeministen René Kuhn, weil dieser einen Antisemiten an ein Treffen eingeladen hat. Kuhn antwortet mit Beschimpfungen.Quelle

(Symbolbild)

Antisemiten Karlheinz Klement (siehe Box) als Gegner des «Genderwahnsinn» an ihren Kongress eingeladen haben, hat Juden in der Schweiz erzürnt. Der Schweizerisch Israelitische Gemeindebund SIG hat daraufhin die Veranstalter gebeten Klement wieder auszuladen – worauf der SIG heftigst beleidigt wurde.

Antisemit Klement bereits verurteilt Am 3. November findet der 3. Internationale Antifeministen-Kongress statt. Ursprünglich sollte auch Karlheinz Klement daran teilnehmen. Klement war bis 2008 Nationalrat im österreichischen Parlament, sorgte aber vor allem mit judenfeindlichen Aussagen für Aufsehen. 2010 wurde er zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt, weil er folgende Aussage publizierte: «Das jüdische Volk hätte aus dem Holocaust nichts gelernt und braucht eine zweite Lektion.»

In einer E-Mail schrieb der Gründer der Interessengemeinschaft Antifeminismus IGAF René Kuhn an den SIG-Informationsbeauftragter Patrick Studer: «Wenn Sie wüssten, wie viele Leute nur wegen Herr Klement an unserem Treffen teilnehmen, so würde Ihnen Ihr koscheres Fleisch im Hals stecken bleiben.» IGAF-Präsident Urs Bleiker doppelte nach, indem er den SIG aufrief, vor der eigenen Haustüre zu kehren und die Knabenbeschneidung zu unterlassen. «Ich staune über solche Äusserungen. Offensichtlich scheinen Herr Kuhn und Herr Bleiker nicht nur mit Feministinnen, sondern auch mit Juden ein Problem zu haben», sagt Studer. Auch bei der Plattform der Liberalen Juden der Schweiz zeigte man sich «zutiefst betroffen.»Martine Brunschwig-Graf, Präsidentin der Anti-Rassismuskommission ergänzt: «Diese E-Mail enthält antisemitisches Gedankengut und ich persönlich schätze den Inhalt als sehr problematisch ein.» René Kuhn aber hält dagegen. Im Gespräch bestreitet er ein Problem mit Juden zu haben. Die E-Mail habe er in der Hitze des Gefechts geschrieben, da ihn Studers Einmischung wütend machte. Antisemit Klement wird dennoch nicht am Kongress teilnehmen. Er habe laut Kuhn aus beruflichen Gründen abgesagt.

So was Öffentlich zu sagen zeugt von Wahnsinn.;-)     

Holland verbietet Schächten: Juden und Muslime empört


Das Parlament hat das rituelle Ausbluten der Schlachttiere verboten. Juden und Muslime sehen einen “Widerspruch zur Religionsfreiheit”: Die Gläubigen würden “abqualifiziert als Menschen, die etwas Schlechtes tun”. Quelle

Trotz heftiger Proteste von Juden und Muslimen werden in den Niederlanden Schächtungen verboten. Mit deutlicher Mehrheit stimmte das Parlament in Den Haag am Dienstag für eine entsprechende Verordnung, die das Schlachten von Tieren ohne Betäubung untersagt. Das Schächten ist Gläubigen sowohl im Islam als auch im Judentum vorgeschrieben.

Vertreter beider Religionsgemeinschaften hatten vergeblich versucht, das Parlament umzustimmen. Der Beschluss sei “ein Schlag nicht allein für die Juden, sondern für alle Gläubigen, denn er steht im Widerspruch zur Religionsfreiheit”, sagte der Sprecher der Jüdischen Gemeinde von Amsterdam, Ronnie Eisenmann. Die Organisation Muslime und Regierung erklärte, durch das Verbot würden Muslime und auch Juden vom Staat “abqualifiziert als Menschen, die etwas Schlechtes tun”.

Beim Schächten werden Tiere wie Hühner, Schafe oder Rinder mit einem besonders scharfen Messer mit einem einzigen Halsschnitt getötet, der die großen Blutgefäße sowie Luft- und Speiseröhre durchtrennt. Man lässt sie dann ausbluten, da der Verzehr von Blut im Judentum und im Islam untersagt ist. Die Partei für die Tiere (PvdD), die zwei der 150 Abgeordneten stellt, hatte dies als nicht akzeptable Tierquälerei bezeichnet. Für das von mehreren Parteien – darunter den Sozialdemokraten, den Liberalen und den Grünen – unterstützte Verbot stimmten 116 Abgeordnete, 30 votierten dagegen.

Ausnahmegenehmigung möglich

Allerdings wurde angesichts von Protesten jüdischer und islamischer Geistlicher in den Niederlanden sowie zahlreichen anderen Staaten – darunter die USA und Israel – die Möglichkeit von Ausnahmegenehmigungen geschaffen. Dadurch sollen Schächtungen in Einzelfällen erlaubt werden können, wenn Antragsteller nachweisen, dass die Schlachtung per Halsschnitt so ausgeführt wird, dass den Tieren im Vergleich zu herkömmlichen Methoden mit Betäubung nicht zusätzliches Leid zugefügt wird. Ob ein solcher Nachweis geführt werden kann, ist jedoch umstritten.

In Österreich und auch in anderen europäischen Staaten war die Diskussion um das Schächten vor einigen Jahren kurzzeitig aufgeflammt, als verschiedene rechtspopulistische Kräfte die Einführung eines Schächtverbotes gefordert hatten. In Österreich war Schächten lediglich während der nationalsozialistischen Herrschaft verboten.

Das wird gekippt wie das Beschneiden         

Henry Kissinger und die amerikanischen Nachrichtendienste unterstützen eine »Welt ohne Israel«


Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad wurde in den westlichen
Medien heftigst kritisiert, weil er es gewagt hatte, sich »eine Welt ohne
Israel« vorzustellen. Neuesten Meldungen zufolge stimmen Henry Kissinger und 16  amerikanische Nachrichtendienste darin überein, dass es Israel in naher Zukunft  nicht mehr geben könnte. Die New  York Post zitiert Kissinger mit
den Worten: »In zehn Jahren gibt es kein Israel mehrQuelle

Kissinger meint nicht, Israel sei in Gefahr, könnte aber gerettet werden, wenn wir ihm einfach weitere Billionen Dollar zurVerfügung stellen und nur genug seiner Gegner mit militärischen Mitteln aus dem Wege räumen. Und er sagt auch nicht, wenn wir Netanjahus alten Freund Mitt Romney zum nächsten amerikanischen Präsidenten wählen, könnte Israel irgendwie gerettet werden. Und er sagt auch nicht, wenn wir den Iran bombardieren, könnte Israel überleben. Er bietet keinen Ausweg an. Er stellt lediglich eine Tatsache fest: Im Jahr 2022 existiert Israel nicht mehr. Die amerikanische so genannte »Intelligence Community« (IC) (ein Zusammenschluss der 16 offiziellen Nachrichtendienste der Vereinigten Staaten) stimmt damit weitgehend überein, auch wenn es möglicherweise andere Einschätzungen gibt, was den Zeitpunkt angeht. Diese 16 amerikanischen Geheimdienste, die insgesamt über ein Budget von mehr als 70 Milliarden Dollar verfügen, legten eine 82-seitige Analyse mit dem vielsagenden Titel Vorbereitungen auf einen Nahen und Mittleren Osten ohne Israel (Preparing for a Post-Israel Middle East) vor. In diesem Geheimdienstbericht wird festgestellt, dass die 700.000 israelischen Siedler, die illegal auf Grund und Boden leben, der 1967 gestohlen wurde und von dem die gesamte Welt überzeugt ist, dass er rechtmäßig den Palästinensern und nicht Israel gehört, nicht bereit sind, ihre Sachen zu packen und friedlich abzuziehen. Und da die Welt die andauernde Präsenz der Siedler auf gestohlenem Land niemals hinnehmen wird, ist Israel zum »Südafrika« der späten 1980er Jahre geworden.

Die extremistische Koalition mit dem Likud (»Zusammenschluss«) an der Spitze, die derzeit Israel regiert, duldet stillschweigend die zügellose Gewalt und Gesetzlosigkeit der Siedler und unterstützt sie sogar. In dem Bericht heißt es, die Brutalität und Kriminalität der Siedler sowie die sich ausbreitende, an die Apartheid erinnernde Infrastruktur wie die Apartheid-Mauer und das sich immer drakonischer gebärdende System der Kontrollpunkte könnten weder verteidigt noch aufrechterhalten werden und stünden zudem im Widerspruch zu amerikanischen Grundwerten. Die 16 US-Geheimdienste kommen zu dem Schluss, Israel werde der herannahenden pro-palästinensischen unaufhaltsamen Wucht aus Arabischem Frühling, dem »Islamischen Erwachen« und dem wachsenden Einfluss der Islamischen Republik Iran nicht standhalten können.

In der jüngeren Vergangenheit versuchten die Diktatoren der Region, die palästinenserfreundliche Stimmung ihrer jeweiligen Bevölkerungen zu zügeln. Aber diese Diktaturen begannen mit dem Sturz des proisraelischen Schahs 1979 und der Errichtung einer demokratischen Islamischen Republik, deren Regierung kaum eine Chance hatte, die israelfeindliche Haltung der Bevölkerung zu ignorieren, zu kippen. Dieser Prozess – der Sturz von Diktatoren, die mit Israel zusammenarbeiteten oder es zumindest tolerierten – beschleunigt sich in der Region derzeit enorm. Als Folge werden Regierungen an die Macht kommen, die demokratischer, islamischer und sehr viel weniger israelfreundlich sein werden.Weiter heißt es in dem besagten Bericht der amerikanischen Geheimdienste, vor dem Hintergrund dieser Realitäten verfüge die amerikanische Regierung einfach nicht länger über die militärischen und finanziellen Mittel, um weiterhin Israel vor den Wünschen und Bestrebungen der mehr als eine Milliarde Menschen, die in seiner unmittelbaren Nachbarschaft leben, zu schützen. Um die Beziehungen zu 57 islamischen Ländern zu normalisieren, so schlussfolgert das Memorandum, müssten die USA nun ihren eigenen nationalen Interessen folgen und Israel »den Hahn zudrehen«. Interessanterweise geben weder Henry Kissinger noch die Verfasser dieses Geheimdienstberichts in irgendeiner Weise zu erkennen, dass sie den Niedergang Israels beklagen. Dies ist insofern bemerkenswert, als Kissinger selbst Jude ist und immer als Freund (wenn auch manchmal als rauer Freund) Israels gesehen wurde, und alle Amerikaner, auch diejenigen, die für Geheimdienste arbeiten, stark von den einflussreichen israelfreundlichen Medien beeinflusst wurden.

Die Amerikaner, die die internationalen Angelegenheiten verfolgen – und dazu zählen sicherlich Kissinger und die Verfasser des Geheimdienstberichts –, haben die Nase von der israelischen Unnachgiebigkeit und dem israelischen Fanatismus gründlich voll. Netanjahus bizarrer und oft ins Lächerliche gezogene Auftritt vor den Vereinten Nationen, bei dem er eine Zeichnung, die wie eine Karikatur einer Bombe aussah, so herumschwenkte, dass er selbst der Karikatur eines verrückten Zionisten immer ähnlicher wurde, war nur der letzte einer ganzen Reihe von Ausrutschern führender Israelis, die offenbar zu Übertreibungen neigen. Ein zweiter Faktor betrifft die wachsende Abneigung, die viele Amerikaner gegenüber der herrischen Dominanz der Israel-Lobby in der öffentlichen Diskussion empfinden. Immer dann, wenn ein weiterer populärer und renommierter amerikanischer Journalist oder eine Journalistin gefeuert werden, weil sie sich »abweichlerisch« über Israel geäußert haben – wie es etwa Helen Thomas und Rick Sanchez widerfuhr –, gewinnt, meist kaum spürbar, eine Gegenreaktion ähnlich einer Welle, die sich unter der Meeresoberfläche bewegt, an Stärke. Und jedes Mal, wenn die Israel-Lobby jemanden wie etwa Maureen Dowd abwatscht, die vor Kurzem berichtete, dass die gleichen fanatischen Israel-Anhänger, die die USA in den Krieg gegen den Irak hineinzogen, nun dabei sind, das gleiche Spiel im Zusammenhang mit dem Iran zu versuchen, wachen mehr Menschen auf und erkennen, dass Persönlichkeiten wie Dowd, Thomas und Sanchez nur die Wahrheit aussprechen. Der dritte Grund für die Gleichgültigkeit gegenüber dem drohenden israelischen Niedergang hängt damit zusammen, dass die amerikanische jüdische Gemeinschaft in Bezug auf die Unterstützung Israels und noch stärker hinsichtlich der Unterstützung für die Likud-Führung in sich zerstritten ist. Erfahrene jüdische Journalisten und Experten wie Philip Weiss erkennen die Unzurechnungsfähigkeit der derzeitigen israelischen Führung und die Hoffnungslosigkeit dieser verfahrenen Situation. Nach jüngsten Berichten gilt es unter amerikanischen jüdischen Jugendlichen nicht länger als »schick«, sich um Israel zu kümmern.

Und trotz Netanjahus schriller Versuche, die jüdischen Wähler in Amerika auf den Mormonen und »Likudnik« Mitt Romney einzuschwören, wird Obama, der öffentlich erklärt hatte, er »hasse« den »Lügner« Netanjahu, mit Leichtigkeit die Mehrheit der jüdischen Wähler für sich gewinnen. Und zum Schluss nun der verborgendste, aber zugleich wirkungsmächtigste Grund für die Gleichgültigkeit Kissingers und der CIA angesichts des israelischen Verhängnisses: Immer stärker bricht sich unaufhaltsam die Erkenntnis Bahn, dass Israel und seine Unterstützer, und nicht radikale Muslime, für die Anschläge vom 11. September, bei denen es sich um eine klassische »Operation unter falscher Flagge« handelt, verantwortlich sind. Eine solche Auffassung wird nicht etwa von antisemitischen Randgruppen, sondern zunehmend von hochrangigen, verantwortungsbewussten Experten vertreten. Alan Sabrosky, selbst Halbjude und Direktor der Abteilung für Strategische Studien der Führungsakademie der amerikanischen Armee, erklärte in meiner Radiosendung, er habe mit seinen Kollegen über die »100-prozentige Wahrscheinlichkeit« diskutiert, dass Israel und seine Unterstützer hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 stünden. Und der frühere Chefkorrespondent der BBC für den Nahen und Mittleren Osten, Alan Hart, ein persönlicher Freund von Golda Meir und Jassir Arafat, war ebenfalls in meiner Radiosendung zu Gast und erklärte dort, auch er sei überzeugt, dass Israel & Company die Anschläge vom 11. September inszeniert hätten. nd es gibt sogar einen Präsidentschaftskandidaten, nämlich Merlin Miller, der öffentlich erklärte, Israel und nicht al-Qaida habe die Anschläge durchgeführt. Die Anschläge vom 11. September sollten, und das war das wichtigste Ziel, das starke, unzerstörbare emotionale Band zwischen den USA und Israel »mit Blut besiegeln«, um mit diesem verzweifelten Versuch Israels Überleben dadurch zu sichern, dass man einen lang andauernden amerikanischen Krieg gegen die Feinde Israels entfesselte. Als die »tanzenden Israelis« verhaftet wurden, weil sie den Erfolg der Operation vom 11. September feierten, versuchten sie, die Polizei mit den Worten zu überzeugen: »Unsere Feinde sind eure Feinde. Die Palästinenser sind eure Feinde.

Was für ein guter Titel

Terror in München: Als die Spiele zum Albtraum wurden


Es sind heitere Olympische Spiele in München 1972. Zehn Tage lang. Bis zum Morgengrauen des 5. September, als palästinensische Terroristen ein israelisches Team-Quartier im Olympia-Dorf stürmen. 20 Stunden und eine missglückte Befreiungsaktion später sind elf israelische Sportler, fünf Terroristen und ein Polizist tot. Mitschuld: Ein beispielloses Versagen der deutschen Sicherheitsbehörden. Quelle

Wäre es nicht in Deutschland geschehen und währen des nicht Israelis würde heute kein Mensch mehr darüber berichten: