Elektroschock-Waffen können Nebenwirkungen haben


17 Empfehlungen des Bundesrates für den Gebrauch von Tasern
Elektroschock-Waffen, sogenannte Taser, bergen für Getroffene ein gewisses Risiko, auch wenn es bisher keine ernsten Zwischenfälle gegeben hat. Quelle

Der Bundesrat empfiehlt darum, Taser verhältnismässig einzusetzen und Nutzen und Risiken gegeneinander abzuwiegen. Gemäss einem am Mittwoch vom Bundesrat veröffentlichten Bericht gebrauchten Kantonspolizeien in den vergangenen acht Jahren die umstrittene Elektroschockwaffe 52 Mal. 42 Mal wurden Personen von einem Stromstoss getroffen, weitere zehn Mal «ergab sich die Person infolge der Drohung mit dem Gerät», wie das EJPD schrieb.

Leichtere Verletzungen
Hinzu kamen hunderte freiwillige Selbstversuche von Polizisten. Frei von Nebenwirkungen sind die Taser nicht: Neun getroffene Personen wurden ärztlich untersucht. Drei von ihnen erlitten leichtere Verletzungen. Die grösste Gefahr ist, dass Getroffene zu Boden stürzen und sich dabei verletzen können, weil der Stromstoss eine Versteifung des Körpers und Bewegungsunfähigkeit auslöst. Dass es allein wegen des Stromstosses zu einem plötzlichen Herztod kommt, wird gemäss dem Bericht indes «praktisch ausgeschlossen». Träten tödliche Herzrhythmusstörungen auf, seien sie durch ein Grundleiden oder durch Stresshormone wie Adrenalin oder konsumierte Drogen bedingt, hiess es in der Mitteilung.Der Bericht enthält 17 Empfehlungen zum Gebrauch der Taser. Unter anderem sollen die Geräte verhältnismässig eingesetzt werden. Wird die Elektroschock-Waffe gebraucht, sollte der Einsatz dokumentiert und zur Auswertung der Schweizerischen Polizeitechnischen Kommission gemeldet werden.Personen, die von einem Taser getroffen worden sind, sollen ärztlich untersucht werden. Ordnungskräfte, die Elektroschock-Waffen benutzen, sollen sich gemäss der Empfehlung des Bundesrates strikte an die entsprechenden Vorschriften und Richtlinien halten.

Elektroschock-Waffen leiten Stromstösse durch den Körper und machen eine Person damit für kurze Zeit handlungsunfähig. Den Bericht zu Gefahren und Nutzen von Elektroschock-Waffen hatte das Parlament bei der Regierung bestellt. In den meisten Kantonen werden Taser seit 2003 gebraucht. Auf Bundesebene sind sie erst seit Anfang 2009 erlaubt und beim Grenzwachtkorps eingeführt worden. Grenzwächter benutzten die Geräte im Ernstfall aber bisher noch nie. Verankert ist die Taser-Anwendung auf Bundesebene im Zwangsanwendungsgesetz. Taser PPS

Kommt es zum Einsatz eines Tasers, so ist der Betroffene selber Schuld. Der Täter oder der  Gewalt bereite provoziert die Situation. Ein gewisses Risiko besteht immer. Oder soll die Polizei zur Schusswaffe greifen? Die sie nicht im Griff hat!!

 

 

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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