Hells-Angels Chef bläst nun zum Gegenangriff


Ende 2010 wurde das Verfahren gegen die Hells Angels MC Zurich eingestellt, doch noch immer warten sie auf die beschlagnahmten Waren. Hells-Angels-Chef Hemi aus Luzern geht nun in die Offensive.Quelle

Wir verschliessen nicht die Augen vor den Schweinereien, die in unserem Rechtsstaat herrschen», sagt der Luzerner Hemi (40), Präsident der Hells Angels MC Zurich. Obwohl die Bundesanwaltschaft das jahrelange Verfahren wegen Bildung einer kriminellen Organisation fallen lassen musste, hätten die Betroffenen bis heute keine schriftlichen Einstellungsverfügungen erhalten. «Und die vor sieben Jahren bei einer Grossrazzia beschlagnahmten Waren im Wert von über einer Million Franken wurden uns nicht zurückgegeben. Zudem sind die Konti nach wie vor eingefroren», ärgert sich Hemi. Deshalb blasen die Hells nun zum Gegenangriff: «Wir verlangen vom Staat Schadenersatz, Genugtuung, eine Entschuldigung und das Eingeständnis, dass es keinen ernsthaften Tatverdacht gab.» Ähnlich sieht dies Rechtsanwalt Bruno Steiner, der im Namen eines Angels am 15. April einen Genugtuungs­anspruch bei der Bundesanwaltschaft einreichte. Es sei notwendig, dass nun ungeschminkt Klartext gesprochen werde. «Das Verfahren gegen die Hells Angels war ein bösartiges Konstrukt», ist Steiner überzeugt. Laut der Bundesanwaltschaft wurden die Hells Angels aufgefordert, ihre Ansprüche anzumelden. Wie eine Sprecherin gestern auf Anfrage schriftlich mitteilte, sind «die letzten solchen Anträge auf Zahlung von Entschädigung und Genugtuung vor wenigen Tagen eingegangen». Zudem seien rund die Hälfte der Einstellungsverfügungen erfolgt, der Rest sei noch in Bearbeitung. Die Frage, wann die eingefrorenen Konti frei- und die beschlagnahmten Waren zurückgegeben werden, blieb allerdings unbeantwortet.

Die Justiz hat sich wie immer gerirrt!!

Bruderschaft 1291

  

Ein Gedanke zu „Hells-Angels Chef bläst nun zum Gegenangriff

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.