„Der letzte Zeuge“: Hitlers Leibwächter ist tot


Im Bunker arbeitete der langjährige Leibwächter des Diktators, den er stets als „Chef“ bezeichnete, auch als Telefonist. Auf die Frage, wie er dazu gekommen sei, meinte er in einem Gespräch mit dem „Spiegel“ im  Jahr  2004: „Ich war gar nichts, nur Soldat wie viele   Millionen andere auch. Aber ich war Waise, und die warben mit der   Aussicht, Beamter zu werden. Und da dachte ich, warum soll ich nicht in   den Staatsdienst gehen. So kam ich zur SS-‚Leibstandarte Adolf  Hitler‘.“

Der letzte Zeuge

Hitler selbst sei nicht brutal gewesen, erzählte Misch ein Jahr darauf der Nachrichtenagentur „AP“, sondern ein „ganz normaler Mann“. „Er war kein Monster. Er war kein Supermann“, wurde er zitiert.

(c) REUTERS (� Tobias Schwarz / Reuters) Rochus Misch zeigt seine Fotos von Hitler

 Wie „Spiegel Online“ nun berichtet, quittierte Misch seinen Dienst im Bunker erst am 2. Mai 1945 – am 30. April hatte sich Hitler erschossen. Bei seinem Fluchtversuch wurde er von den Sowjets aufgegriffen und verbrachte mehrere Jahre in Gefangenschaft. Zurück in West-Berlin machte er sich mit einem Malerbetrieb selbstständig.Über sein Leben an Hitlers Seite veröffentlichte Misch im Jahr 2009 das Buch „Der letzte Zeuge“.

Buch ist zu Empfehlen: Quelle

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