Papierlose: «Die Angst arbeitet immer mit»


40’000 Frauen ohne Papiere arbeiten in Schweizer Haushalten – Siyou Aboudi* ist eine von ihnen. Ein Basler Verein fordert bessere Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen. Quelle

Siyou Aboudi* ist aus Kamerun und kam vor fünf Jahren ohne Papiere in die Schweiz. Seither arbeitet sie bei mehreren Basler Familien im Haushalt, passt auf Kinder auf und pflegt ältere Leute – alles illegal. «Die Angst, dass ich erwischt werde ist riesig und begleitet mich jeden Tag. Wenn ich aus dem Haus gehe, weiss ich nie, ob ich am Abend zurückkehre», sagt sie. Um Polizisten macht sie einen Bogen, den Lohn erhält sie bar und in ihrer Wohnung lebt sie zur Untermiete. «Ich wünsche mir nichts mehr, als eines Tages wieder in die Legalität zurück zu kehren», so Aboudi. Schweizweit sind rund 40 000 weibliche Sans-Papiers in Haushalten tätig, in Basel etwa 1 000 bis 2 000. Der Basler Verein Anlaufstelle für Sans-Papiers stellte gestern konkrete Massnahmen vor, die zur Verbesserung der Situation von Frauen wie Aboudi führen sollen. Die Aktion «Basler Modell» läuft im Rahmen der nationalen Kampagne «Keine Hausarbeiterin ist illegal».Anni Lanz vom Verein Anlaufstelle sagt: «Für viele Leute ist die Hilfe von Hausangestellten unverzichtbar. Ohne die Leistungen der Sans-Papiers würde es schon jetzt zu erheblichen Engpässen kommen.» Die Anlaufstelle schlägt vor, jährlich eine bedarfsgerechte Anzahl von Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen für Sans-Papier aus Drittstaaten zu stellen.

Genau das ist das Problem mit den Fremden, zuerst reisen sie als Flüchtlinge ein, tauchen unter Quelle und Verlagen nach Jahren eine Aufenthaltsbewilligung mit der Begründung „Kein Mensch ist Illegal“. Rechtlich gesehen seit ihr alle Kriminelle, die bei uns nichts verloren haben, wir verlangen von unsere Regierung die aufzustöbern und auszuweisen. Auf keinen Fall eine Massenamnestie.

Bruderschaft 1291

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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