Nationale Aktivisten in der Schweiz der Nachkriegszeit


Am Freitag, den 7. Februar, organisierte die PNOS einen Weiterbildungsabend in Langenthal. Referent des zweistündigen Vortrages über nationale Aktivisten der Nachkriegszeit war Adrian Segessenmann.Quelle

Als der Vortrag um 20.30 Uhr begann, waren die Stühle bis auf den letzten Platz besetzt. Über 50 Personen reisten nach Langenthal, um dem Referent zuzuhören. Er gab uns einen Einblick in die Nationale Front der 30er und 40er Jahre und die Führungsriege der Nationalen Front. Als 1940 der Parteiführer Robert Tobler verhaftet wurde, löste sich die Partei selbst auf. Ihre Aktivitäten führten sie dann in der Eidgenössischen Sammlung fort, bis sie im Jahre 1943 samt ihrer Untergruppen verboten wurde.Wir stellen zwei  Nationalen Aktivisten der Nachkriegszeit kurz vor:
James Schwarzenbach 
Geboren 1911 in Rüschlikon. Er entstammte aus einer Textilindustriefamilie. Ab 1930 studierte er Geschichte in Zürich und Freiburg. Gleichzeitig war Schwarzenbach Mitglied der Nationalen Front und konvertierte während seines Studiums zum Katholizismus. 1967 stellte er sich der Nationalen Aktion für die anstehenden Nationalratswahlen zur Verfügung. Mit grossem Erfolg gelang ihm der Einzug ins Parlament; er wurde 4. Dezember 1967 vereidigt. Sein bis heute bekanntestes Werk war wohl die „Schwarzenbach Initiative“, welche nur mit einer knappen Mehrheit verworfen wurde.  Geboren 1950 in Wohlenschwil/AG. Strebel betätigte sich beruflich als Stahlbaumonteur und Chauffeur. Er wurde frühpensioniert und erhielt eine IV-Rente. Er gründete im Herbst 1988 die patriotische Front. Der so genannte Frontenfrühling im Jahr 1989 war für die Patriotische Front der Höhepunkt ihrer kurzen Lebenszeit. Strebel war gleichzeitig Mitglied der Nationalen Aktion. Seinen Höhepunkt war ein Auftritt im „Zischtigsclub“ und der „Arena“. 1991 nahm er an den Nationalratswahlen im Kanton Schwyz teil und erreichte über 4000 Stimmen. Marcel Strebel wurde nach einem Streit mit einem Bekannten am 22. Juli 2001 in Burgdorf erschossen.  Auch wurden wir über zahlreiche andere nationale Grössen der Nachkriegszeit informiert. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besuchern und freuen uns auf die nächste Veranstalung.

Ein Gedanke zu „Nationale Aktivisten in der Schweiz der Nachkriegszeit

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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