Massenansturm in Ceuta: Grenzpolizei hat Migranten mit Gummigeschossen abgewehrt


Erst beschossen, dann ertrunken: Spanische Grenzpolizisten haben zugegeben, afrikanische Migranten mit Gummigeschossen vertrieben zu haben. Bei dem Massenansturm mit 200 Flüchtlingen auf die Exklave Ceuta waren mindestens elf Menschen gestorben. Quelle

Madrid – Die spanische Grenzpolizei hat eingeräumt, Migranten aus Afrika mit Gummigeschossen vertrieben zu haben. Bei einem Massenansturm mit 200 Flüchtlingen auf die Exklave Ceuta vor einer Woche waren mindestens elf von ihnen ums Leben gekommen. Auf der Flucht vor der Gendarmerie waren sie ins Meer gesprungen und ertrunken. Zeugen hatten von den Gummigeschossen berichtet, auch vom Einsatz von Tränengas hatten sie spanischen Medien erzählt. Innenminister Jorge Fernandez sagte gegenüber einem parlamentarischen Ausschuss, es seien tatsächlich Gummigeschosse abgefeuert worden, um die Einwanderer abzuwehren, die im Begriff waren, von einem marokkanischen Strand zur spanischen Stadt Ceuta an der nordafrikanischen Küste zu schwimmen. Die Beamten hätten aber nicht auf die Flüchtlinge geschossen, sondern nur zur Abschreckung ins Meer, aus einem Abstand von mindestens 25 Metern.Mit dem Tod der Flüchtlinge habe der Beschuss nichts zu tun gehabt, betonte Fernandez. Gerichtsmedizinische Untersuchungen hätten eindeutig ergeben, dass die Opfer im Meer ertrunken seien. Tränengas erwähnte er nicht.Immer wieder versuchen afrikanische Flüchtlinge, über die spanische Exklave Ceuta auf europäischen Boden zu kommen. Rund 3000 illegale Migranten sind laut offiziellen Daten in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres nach Spanien gekommen, doppelt so viele wie im selben Zeitraum in 2012.Insgesamt 20 Menschenrechtsgruppen stellten inzwischen Strafanzeige. Sie kündigten an, den „brutalen Einsatz“ der Grenzarmee vor den Europarat zu bringen.

Jedes Land hat das Recht sich zu verteidigen. Die Massnahme ist notwendig, den in Spanien hat es genug von solchen die leider nicht ertrunken sind.  

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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