Asylbewerber sollen in Containern wohnen


Leben im Container statt im Luftschutzkeller: Zwei Berner Stadträtinnen fordern, dass Asylbewerber im Berner Hochfeld oberirdisch untergebracht werden. Quelle

hunderte-fluechtlinge-aus-libyen-in-lampedusa-angekommen-106404043 Quelle Keystone

Die Berner Stadträtinnen Lea Bill (JA) und Leena Schmitter (GB) bringen eine Alternativlösung zur Unterbringung von Asylbewerbern ins Spiel: Statt die Menschen weiterhin unterirdisch in der Zivilschutzanlage Hochfeld unterzubringen, sollen diese in «mobilen Siedlungen mit Raummodulen» leben. Dies fordern die beiden linken Politikerinnen in einem Postulat, welches sie vergangene Woche im Stadtrat eingereicht haben. Die mobilen Container hätten den Vorteil, dass man sie jederzeit leicht an einen anderen Ort transportieren und dort neu aufbauen könne. Aufstellen könnte man die Container etwa auf brachliegendem Bauland. Eine solche Zwischennutzung können sich die Politikerinnen etwa auf dem Mittel- und Viererfeld, in der Wankdorf-City oder am Centralweg in der Berner Lorraine vorstellen.Die Unterbringung der Asylsuchenden im Hochfeld ist seit der Eröffnung vor zwei Jahren umstritten – Kritiker gaben der Unterkunft den unrühmlichen Übernamen «Asyl-Bunker». Die Bewohner demonstrierten zudem im Sommer 2012 gegen die unterirdische Unterbringung. Der Berner Gemeinderat hatte im Herbst verlauten lassen, dass die Unterbringung der Menschen in der Zivilschutzanlage nur eine kurzfristige Lösung und eine oberirdische Unterbringung wünschenswert sei.«Nach monatelangen Reden ist es Zeit, endlich Taten folgen zu lassen», sagen die beiden Stadträtinnen gegenüber dem «Bund». Und: Die Idee stösst beim Kanton Bern auf Interesse: «Wir sind offen für eine solche Anlage in der Stadt Bern», zitiert das Blatt Markus Aeschlimann, Leiter des Amts für Migration und Personenstand. Um ein abschliessendes Urteil fällen zu können, müsste aber ein konkretes Projekt vorliegen. «Es wäre gut, wenn man dies unter Beizug des Kantons erarbeiten könnte.»In anderen Kantonen werden bereits Asylbewerber in Containern untergebracht: In der Stadt Zürich etwa wurden vor Jahren zwei Containersiedlungen in Betrieb genommen. Diese bieten Platz für 140 Asylbewerber und kosteten mehrere Millionen Franken.

Diese Container sind besser als jede Behausung von wo die Flüchtlinge kommen. Seit einfach einmal zu Frieden, oder geht zurück woher ihr alle kommt.

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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