«JSVP-Präsident ist Freund von Judenhasser»


Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund äussert sich zur Wahl des neuen JSVP-Präsidenten und erhebt schwere Vorwürfe. Dieser bestreitet sämtliche Anschuldigungen.  Quelle

Der Dachverband der Schweizer Juden hat sich in einem offenen Brief an den neuen Präsidenten der jungen SVP, Anian Liebrand, gewandt. Generalsekretär Dr. Jonathan Kreutner zeigt sich irritiert über die Wahl von Liebrand: «Bereits im Jahr 2009 haben Sie für negative Schlagzeilen gesorgt. Damals schrieben Sie am Holocaustgedenktag von Schuldeinredungsprogrammen, mit denen die Schweizer umerzogen würden.» Ausserdem habe man bemerkt, dass er freundschaftliche Beziehungen zur Schweizer Verschwörungstheoretiker-Szene pflege, in der sich viele Judenhasser bewegten. Die Theorien würden oftmals auf den antisemitischen Protokollen der «Weisen von Zion» basieren, wonach zionistische Finanzeliten, die Rothschilds oder der Mossad die Welt regieren würden. Auch mit dem Blogger Manfred Petritsch sei Liebrand befreundet: «Herr Petritsch postuliert eine zionistische Weltverschwörung, schaltet immer wieder antisemitische Leserkommentare frei und stellt Israel und Juden als Inbegriff des Bösen dar», so Kreutner. Dies hindere Liebrand nicht daran, mit Petritsch an Verschwörungstreffen in ganz Europa teilzunehmen. «Beim Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) sind wir überzeugt, dass sich das Amt des Parteipräsidenten der JSVP nicht mit zwielichtigen Verbindungen ins antisemitische Milieu verbinden lässt», schreibt Kreutner. Zudem habe Liebrand eine offensichtlich grosse Begeisterung für das iranische Regime, da er an einer Veranstaltung mit dem Namen «Freundeskreis Iran» im Jahr 2012 teilgenommen habe, an der politische Propaganda verbreitet worden sei. Vor Kurzem habe Liebrand den Wunsch geäussert, mehr an seiner politischen Arbeit gemessen zu werden. «Solange Sie sich jedoch nicht von obskuren Verschwörungstheoretikern
und dubiosen Personen distanzieren, wird sich daran wahrscheinlich nicht viel ändern», so Kreutner weiter. Mit seinem Vorgänger Erich Hess habe man beispielsweise ein gutes Verhältnis gepflegt. Anian Liebrand ist entsetzt über Kritik des SIG: «Da wird eine Kampagne aus der untersten Schubladen gegen mich gefahren. Ich bin weder ein Antisemit noch habe ich eine Ahnung, was die Protokolle der Weisen von Zion sind», so Liebrand. Die Frage, ob er an eine jüdische Weltverschwörung glaube, quittiert er mit: «Das ist ein Witz.» Es sei korrekt, dass er Manfred Petritsch kenne, jedoch gebe es keinen Grund, sich von ihm zu distanzieren – «ich bin ja nicht sein Freund». Die angesprochene Veranstaltung im Jahr 2012 sei lediglich eine Informationsveranstaltung über den Iran gewesen. «Dort wurden auch kritische Themen angesprochen, wie zum Beispiel die Folter von Regierungsgegnern», so der JSVP-Präsident. Er hätte sich vom SIG einen Dialog gewünscht, bevor er öffentlich an den Pranger gestellt werde. «Offenbar hat man jedoch kein Interesse an einem seriösen Dialog, sondern ist nur auf Attacke aus», sagt Liebrand weiter. Er werde jedoch «nicht einknicken

Buch Tipp: Quelle

 antisemitismuss1

  Die immer gleichen Opfer, was sind die doch erbärmlich!!  

 

2 Gedanken zu „«JSVP-Präsident ist Freund von Judenhasser»

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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