Polizei hat illegale Demonstration toleriert


Eine unbewilligte Demonstration vor dem KKL hatte für deren Teilnehmer keine Konsequenzen. Die Polizei schaute zu. Quelle

Während die Diskussion um das Vermummungsverbot seit dem «antikapitalistischen Tanz» vom 10. Mai neu aufgeflammt ist, hat unsere Zeitung von einem weiteren Fall erfahren, der zeigt, wie die Luzerner Polizei bei Demonstrationen tickt. Am 25. März nämlich hat sie eine unbewilligte Kundgebung vor dem KKL toleriert. Damals demonstrierten 20 bis 30 zum Teil vermummte Linksautonome aus Zürich gegen die Immobilienfirma Mobimo Holding AG, welche in Zürich Altstetten eine besetzte Liegenschaft besitzt und überbauen will. Die Mobimo hielt an diesem Tag im KKL ihre Generalversammlung ab. Kurt Graf, Kommunikationschef der Luzerner Polizei, begründet das Nicht-Einschreiten der Polizei folgendermassen: «Die Situation vor Ort war jederzeit friedlich.» Laut Graf hat es übrigens keine vermummten Demonstranten gegeben, sondern «ganzkörperverkleidete». Den Unterschied erklärt er so: «Vermummt ist jemand in der Regel dann, wenn er sein Gesicht verdeckt, um nicht identifiziert werden zu können – sei dies mit Masken, Schals, Kapuzen et cetera. Bei einer Ganzkörperverleidung hingegen ist diese Absicht in der Regel nicht gegeben.

Würden 10 von uns mit einer Schweizer Flagge sich dort hinsetzen, käme bestimmt die Polizei.

 

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s