Geschichte schafft Identität – deshalb muss sie verboten werden (24.05.2014)


 
Nun soll das Wappen der Schneider- und Tuchschererzunft „zum Mohren“ dran glauben müssen. Warum? Nur weil sich der Berner SP-Stadtrat und Co-Präsident der Second@s Plus Halua Pinto de Magalhães beleidigt fühlt, weil auf besagtem Wappen eben der Kopf eines Schwarzen abgebildet ist. „Diese Abbildungen vereinen sämtliche Stereotypen von dunkelhäutigen Menschen und sind deshalb rassistisch“, wie er zu erzählen wusste. Jetzt will er einen Vorstoss einreichen, „der den Gemeinderat beauftragen soll, mit der Bürgergemeinde und der Denkmalpflege eine Lösung für rassistische Darstellungen im öffentlichen Raum zu erarbeiten. “ Im Text des Vorstosses heisst es, dass „gar die Entfernung solcher Darstellungen geprüft werden“ müsse. Quelle

Verständlich, dass sich die Zunft über dieses Gutmenschengetue nervt. Schliesslich besteht sie schon seit dem 14. Jahrhundert und das Wappen findet sich an mehreren Orten in der Berner Altstadt.
Auch ist Halua Pinto de Magalhães kein Unbekannter. Er hat 2008 die Berner Sektion der Second@s Plus Schweiz mitbegründet und ist auch schon durch Gewalttätigkeiten aufgefallen. Optisch präsentiert sich der SP-Stadtrat als „Hip-Hopper“; nie ohne sein „Cap“. Selbst im Rathaus weigert er sich, die Mütze auszuziehen: „Mein Cap steht für die Jugend, für die Berner Afrodiaspora, für viele Menschen, die in der Politik schlecht vertreten sind.“ Seine Kindheit in Holligen und den Besuch der multikulturellen Schule beschrieb er so: „Das war sehr cool, und das unterscheidet uns vielleicht von den Secondos früherer Generationen: Die waren in der Minderheit, hatten es schwer zu bestehen, mussten sich beweisen. In Holligen waren wir normal und deshalb auch selbstbewusst.“ Und dieses Selbstbewusstsein der Fremden wird den Eidgenossen oft zum Verhängnis, denn „Toleranz“ und „Nächstenliebe“ kennen die Fremden nicht, wie durch die Debatte um das angeblich rassistische Wappen wieder einmal bewiesen wird.
Wir von der PNOS stellen uns klar gegen Bestrebungen, die unsere Geschichte und Identität nur wegen solch banalen Gefühlsverletzungen von Fremden beschneiden wollen. Es ist auch ein zentrales Anliegen der PNOS, den Maulkorbparagraphen 261bis und die damit verbundene Meinungsunterdrückung abzuschaffen, denn das Antirassismusgesetz dient nicht – wie immer propagiert wird – dem friedlichen Zusammenleben, sondern verhindert offene Stellungnahmen zur Ausländerfrage und zur Geschichte.

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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