Wilders träumt von Nationalisten-Allianz


In den Niederlanden könnte die Partei des Rechtspopulisten Wilders bei der Europawahl stärkste Kraft werden. Nun schmiedet er an einer Allianz der Nationalisten in Europa. Doch einige potenzielle Partner schreckt er durch radikale Aussagen ab. Quelle

All jene, die Geert Wilders vor zehn Jahren nur eine geringe Halbwertszeit voraussagten, haben sich getäuscht. Der Rechtspopulist mit der wasserstoffblondierten Gel-Frisur ist noch immer da. Seine Partei hat Umfragen zufolge gute Chancen, als stärkste Kraft aus der Europawahl in den Niederlanden hervorzugehen.Insofern, so der Utrechter Soziologe Paul Schnabel, ist Wilders durchaus ein Phänomen. „Es ist ja erstaunlich, wie lange das schon läuft“, sagt er, und wie Wilders immer wieder die Möglichkeit habe, die gesellschaftliche und politische Debatte „praktisch zu monopolisieren: Weil er natürlich immer sehr starke Positionen einnimmt, müssen alle anderen darauf reagieren.So wie nach seinem Auftritt am Abend der niederländischen Kommunalwahl im März: Vor Parteifreunden in Den Haag ließ sich Wilders zu einer Rede hinreißen, die in der Wortwahl passagenweise an Goebbels’ berüchtigte Sportpalastrede erinnerte: „Also, ich frage euch: Wollt ihr in dieser Stadt und in den Niederlanden mehr oder weniger Marokkaner?“, fragte er. „Weniger, weniger“, grölten seine Anhänger. Und dann der Satz: „Dann werden wir das regeln.“Mit dem Aufruhr, der darauf folgte, hatte der 50-Jährige vermutlich nicht gerechnet. Rund 5000 Niederländer erstatteten Anzeige gegen Wilders wegen Aufruf zum Fremdenhass. Mehr als ein Dutzend Abgeordnete und Parteimitglieder verließen empört die PVV – darunter die designierte Spitzenkandidatin für die Europawahl.Hat sich Wilders damit um den schon sicher geglaubten Wahlsieg gebracht? „Bei den Europawahlen wird ihm das wahrscheinlich nicht schaden“, glaubt der Soziologe Schnabel. In seiner eigenen Partei habe das doch wieder zu Splittergruppen und Leuten geführt, die sich von ihm verabschiedet hätten. „Und das macht es für ihn immer schwieriger, wieder akzeptiert zu werden als ein möglicher Koalitionspartner. Eigentlich ist das praktisch ausgeschlossen“, meint Schnabel. weiterlesen……

so sollte es kommen. Doch die SVP macht da nicht mit

 

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