Demo mit Pyros gegen Container-Räumung


Rund 100 Personen zogen am Mittwochabend durch die Berner Innenstadt – sie wehrten sich gegen den Abtransport ihres Schiffscontainers auf dem Vorplatz der Reitschule. Quelle

Die Demonstranten zogen am Mittwochabend von der Schützenmatte via Bundesgasse auf den Casinoplatz, wie das Kollektiv RaumRaub auf Facebook mitteilt. Dazu posteten die Aktivisten Fotos der Demonstration. Vor dem Bollwerk zündeten Vermummte Pyros, auf Transparenten machten sie ihrem Unmut über die Räumung des Schiffcontainers Luft: «We are fucking angry», war etwa auf einem Tuch zu lesen.Bei der Kantonspolizei Bern heisst es auf Anfrage, die Demonstration sei friedlich geblieben. «Wir waren mit einem Aufgebot vor Ort», sagt Kapo-Sprecher Nicolas Kessler. Über die Anzahl Beamter im Einsatz gebe man aus taktischen Gründen keine Auskunft. Beim Kollektiv RaumRaub heisst es, man sei trotz des «hohen» Aufgebotes marschiert.Die Kantonspolizei Bern hatte am Mittwochmorgen den Schiffscontainer des Kollektivs abtransportiert. Diesen hatte RaumRaub erworben und am vergangenen Samstag unter der SBB-Brückenpfeiler auf dem Vorplatz der Reitschule aufgestellt. Die Schützenmatte gelte als Problemzone, wo gesellschaftliche Gegensätze aufeinander prallten. Der Container stehe in dieser widersprüchlichen Umgebung für die Zeit der Mobilität aber auch für Standhaftigkeit. Man habe damit dem Betonplatz neues Leben einhauchen wollen: «Ein gemischter Haufen von Leuten verbrachte dort seine Freizeit ohne Konsumzwang und beteiligte sich kreativ an der Gestaltung dieses neuen Platzes», so das Kollektiv. Seit Beginn der Platz-Besetzung habe man versucht, mit der SBB rKontakt aufzunehmen, diese habe aber den «Wunsch nach einer konfliktfreien Lösung ignoriert».In den Tagen der Besetzung richtete das Kollektiv einen temporären Fussballplatz unter dem Brückenpfeiler ein, Musiker gaben ein Konzert und es fand eine Filmvorführung statt.

Und wider einmal versagt die Justiz und Polizei die Vermummten zu verhaften. So eine Legitimation ist nicht hinnehmbar und zeigt ein Versagen der Behörden. Würde die Rechte Seite der Gesellschaft so auf das Rütli marschieren oder nach Sembach reisen, wäre eine Hundertschaft von Beamten dort. Wir verurteilen so ein ungleiches vorgehen und behalten uns vor es den Europäischen Gerichtshof zu bringen.   

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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