Traumatisierte Flüchtlinge kommen in Bern an


 

Sie haben Monate der Flucht hinter sich, sie wirken abgezehrt, sind teilweise vom Krieg traumatisiert. Und jetzt sind sie im beschaulichen Riggisberg angekommen.  Quelle

Unsere neuen Nachbarn»: So nennt Gemeindepräsidentin Christine Bär die Asylsuchenden aus Eritrea und Syrien. Und mit diesen Worten ist das neue Durchgangszentrum in Riggisberg eröffnet. Die Flüchtlinge, die Odysseen von mehreren Monaten hinter sich haben, sitzen aber lieber draussen als drinnen. Niemand spielt Pingpong, keiner benützt den Fussballkasten. Als müssten sie sich von den Strapazen ihrer Reise aus den Kriegsgebieten in Syrien und Eritrea erholen, lassen sich die Neuankömmlinge fast reglos die Sonne ins Gesicht scheinen. Wie lange ihre psychische Genesung dauern wird, kann niemand sagen. «Manche sind traumatisiert», sagt Iris Riva, Leiterin des kantonalen Migrationsdienstes. Bei Auffälligkeiten wie Depressionen und Angstsymptomen wird ein Arzt im Dorf konsultiert, der gegebenenfalls an Psychologen weiterleitet. «Erst hier im Durchgangszentrum zeigt sich, wer Probleme zu verarbeiten hat.» Ein Mann aus Eritrea, Selahadin, erzählt 20 Minuten, wie er auf der Flucht übers Meer Menschen hat ertrinken sehen. Das neue Durchgangszentrum ist eine Truppenunterkunft der Armee, erbaut in den 70er-Jahren, und mehrere Aufenthalts- und Wohnräume befinden sich unterirdisch – ungeeignet für Menschen, die eben einem militärischen Konflikt entronnen sind? Riva meint dazu: «Natürlich ist die Lösung suboptimal, aber momentan haben wir einfach keine weiteren oberirdischen Anlagen zur Verfügung.» Allerdings seien diese Menschen schon froh, wenn sie ein Dach über dem Kopf hätten. Derzeit werden rund 600 Asylbewerber auf Kantonsgebiet unterirdisch beherbergt, und jeden Monat erhält der Kanton Bern vom Bund weitere 80 Asylsuchende zugeteilt. Auch in Riggisberg wird die Kapazitätsgrenze von 150 Personen innert weniger Tagen erreicht sein, dann ist in der alten Truppenunterkunft kein Bett mehr frei.

Das ist UNS egal, unser Bevölkerung ist Traumatisiert von den Flüchtlingen, doch das Interessiert niemand am wenigsten die Politiker  

Ein Gedanke zu „Traumatisierte Flüchtlinge kommen in Bern an

  1. „Die Flüchtlinge, die Odysseen von mehreren Monaten hinter sich haben“
    Konkret: Die angeblichen Flüchtlinge, die Odysseen von mehreren Monaten hinter sich haben, nachdem sie diverse sichere Drittstaaten durchquerten und nun endlich im CH-Sozialsystem angekommen sind.

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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