Druck in Flüchtlingspolitik nimmt zu


ASYLPOLITIK ⋅ Der Druck auf die Schweiz in der Flüchtlingspolitik dürfte sich wegen der aktuellen Krisen erhöhen. Dieser Ansicht ist Eduard Gnesa, Sonderbotschafter Migration. Als Grund dafür nennt er – neben anderen Faktoren – die nicht mehr gesicherte libysche Küste. Quelle

Das Abkommen in der Ära des libyschen Präsidenten Muammar al-Gaddafi habe zahlreiche Menschen daran gehindert, das Mittelmeer zu überqueren, sagte Gnesa in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung „Le Temps“ vom Donnerstag. Weiter wies er auf geopolitische Faktoren wie die Konflikte in Syrien und im Irak als Migrationstreiber hin.Ein weiterer Grund für den zunehmenden Druck stelle die humanitäre Mission „Mare Nostrum“ der italienischen Marine dar. „Ich kritisiere diese Operation nicht, aber sie ist eines der Elemente, das man berücksichtigen muss“, sagte der Sonderbotschafter. Sie habe geholfen, tausende von Menschenleben zu retten.Nach zwei Schiffsunglücken mit über 400 Toten vor Lampedusa und Malta, wurde „Mare Nostrum“ im vergangenen Oktober initiiert. Dank ihr wurden seit Anfang Jahr über 93’000 Bootsflüchtlinge in Sicherheit gebracht.Abschreckung nützt.Im Juli wurden in der Schweiz 2911 Asylgesuche eingereicht. Davon entfällt die grosse Mehrheit mit 1480 auf Eritreerinnen und Eritreer, wie Gnesa ausführte. Genauso wie die Syrer und Malier würden sie die Schweiz wegen der „bereits bestehenden grossen Diaspora“ als Ziel auswählen. Doch zahlreich würden sie auch in andere Länder reisen, darunter die Niederlande, Deutschland, Schweden oder Norwegen.Gnesa betonte, dass die Zunahme von Gesuchen in den letzten Monaten mehrheitlich auf Anträge „verfolgter Menschen, die aus Krisen- und Kriegsregionen flohen“ zurückzuführen sei. Ersuchen aus ökonomischen Gründen nahmen derweil ab.Abschreckungskampagnen in verschiedenen afrikanischen Ländern, darunter etwa Tunesien, hätten ihre Früchte getragen. Sie würden es ermöglichen, aufzuzeigen, dass „eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation nicht als Asylgrund gelte.

Wir wollen euch nicht, es sind bereits genug Flüchtlinge in UNSEREM Land.

Bruderschaft 1291

Ein Gedanke zu „Druck in Flüchtlingspolitik nimmt zu

  1. Die CH wird noch über viele Jahre Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen müssen. Denn es wird viel Zeit in Anspruch nehmen, bis in afrikanischen Ländern und Ländern des Nahen Ostens verantwortungsbewusste und demokratische Regierungen die Ruder übernommen haben. Und die Politik Europas, mit subventionierten Gütern die Wirtschaft in diesen Ländern unten zu halten, trägt den Rest zu den Migrantenströmen bei. Und die ganz grossen Migrationsströme kommen erst noch!
    http://www.welt.de/politik/ausland/article131157709/2050-muss-Afrika-zwei-Milliarden-ernaehren.html

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s