Restaurant führt kinderfreie Zone ein


Im Restaurant zum Weissen Kreuz werden Kinder nicht mehr überall geduldet. Der Wirt beklagt, dass einige Eltern seine Kellner am liebsten als Babysitter missbrauchen würden. Quelle

Die Geschäftsleitung des Restaurants Zum Weissen Kreuz in der Luzerner Altstadt hat entschieden, den oberen Teil des Gastrobetriebes in eine kinderfreie Zone umzuwandeln. In diesem Bereich – rund 60 Plätze – sollen sich Gäste ungestört ihrem Essen widmen können. «Die Platzverhältnisse sind im oberen Bereich eng. Kinderwagen versperrten immer wieder die Gänge für unsere Kellner», sagte Thomas Hornung, Geschäftsführer des Restaurants. Wie die «Neue Luzerner Zeitung» weiter berichtet, habe es laut Hornung immer wieder Reklamationen von Besuchern gegeben, die sich über den Lärm aufregten, den einige Kinder verursachten.Der Geschäftsführer möchte mit dieser Regelung keine Gäste mit Kindern brüskieren. Das Restaurant sei seit über 30 Jahren ein Familienbetrieb. Familien mit Kindern würden weiterhin gerne bedient werden – im unteren Bereich des Restaurants. Laut Hornung hat sich die Situation mit Kindern in den letzten Jahren massiv verschlechtert. Es gebe immer mehr Eltern, die sich im Weissen Kreuz wenig um ihre Kinder kümmern und diese am liebsten in die Beaufsichtigung der Kellner geben würden. Das Restaurant habe viele Rückmeldungen bekommen, man sehe sich mit den Massnahmen bestätigt: «Die meisten Reaktionen fielen positiv aus, die Gäste schätzen die Ruhe. Selbst Eltern begrüssen unsere Neuerung», betont Geschäftsführer Thomas Hornung.Weniger Verständnis für das Konzept hat Ruedi Stöckli, Verbandspräsident von Gastro Luzern: «Von dieser Idee halte ich gar nichts», erklärt er in der «Neuen Luzerner Zeitung». Es gebe im Kanton Luzern kein zweites solches Beispiel. Letztlich müsse der Betrieb entscheiden, was er für richtig halte. Stöckli habe gute Erfahrungen gemacht. Sein Motto: «Kinder sind die Gäste von morgen.»

Eine gute Idee!! Es macht schon Ehre mit seinem Namen

 

 

Ein Gedanke zu „Restaurant führt kinderfreie Zone ein

  1. Von Müller
    Meine Kinder sind inzwischen 19 und 21 Jahre alt. Wir waren früher wöchentlich in Restaurants unterwegs. Für mich war es nie wirklich Erholung, es gehörte zum Erziehungsprozess mit dazu die Kinder am Tisch zu halten und zu beschäftigen und dann halt auch wieder zu gehen, wenn es zu unruhig wurde. Schade, dass die Mc Donalds Kultur auch in guten Restaurants Einzug hält und Wirte zu solchen Massnahmen treibt. Erziehung kann nicht abdelegiert werden. Respekt vor dem Mut des Wirtes und mein volles Verständnis. Die anderen Gäste werden es ihm danken.

    @Müller
    Das stimmt, doch viele Eltern meinen Kinder müsse man alles durchgehen lassen! Das heutige Modewort der Jungen Mütter und Väter, heisst ja nicht mehr erziehen sondern begleitet das sag schon alles!

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