Schweizer Polizisten sollen besser bewaffnet werden


Einzelne Schweizer Polizeikorps reagieren auf die Terroranschläge: mehr Waffen, zusätzliche Ausbildungen. Zu wenig, findet der Polizeibeamtenverband. Quelle

Nach den «Charlie Hebdo»-Anschlägen in Paris und den darauffolgenden Terroranschlägen haben Schweizer Polizeikorps reagiert. Bei der Aargauer Kantonspolizei werde die Terrorabwehr bereits in der Ausbildung angegangen, sagte der Polizeidirektor Urs Hofmann in einem Interview mit der «Aargauer Zeitung».Die Polizistinnen und Polizisten würden im Umgang mit möglichen Terrorattacken gezielter geschult. Zudem habe man in diesem Jahr zusätzliche Waffen und Schutzgegenstände angeschafft. «Die Polizei hat Waffen mit grösserer Durchschlagskraft erhalten. Und auch im Schutzbereich haben wir zusätzliches Material gekauft, zu dem ich aber nicht mehr sagen kann», sagte Hofmann der Zeitung.Auch in Zürich wurde bereits reagiert, wie der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr unlängst dem «Tages-Anzeiger» sagte. Alle Frontkräfte der Kantonspolizei und über 200 Angehörige der Gemeindepolizeien hätten eine sogenannte Amokausbildung absolviert. Ausserdem führe jedes Patrouillenfahrzeug Maschinenpistolen mit Zielvorrichtungen mit sich.In Luzern gab es bei der Ausrüstung im vergangenen Jahr keine Neuanschaffungen. Eine sogenannte Ausbildung für Sonderlagen – Terroranschläge, Amokläufe – sei bereits 2013 vor dem Amoklauf in Menznau durchgeführt worden, sagt Polizeisprecher Urs Wigger. Die Erkenntnisse aus dem Ernstfall habe man aufgenommen und in die Aus- und Weiterbildung einfliessen lassen.Bei der Kantonspolizei Bern hält man sich bezüglich der getroffenen Massnahmen bedeckt: In die Aus- und Weiterbildung flössen immer wieder aktuelle Erkenntnisse ein, so Polizeisprecher Christoph Gnägi, laufend würden auch im Bereich der Ausrüstung neue Massnahmen geprüft. Näher wollte er dies aber nicht ausführen.Max Hofmann, Generalsekretär des Verbandes Schweizerischer Polizeibeamter, sieht in Sachen Terror aber Handlungsbedarf für die Schweizer Polizeikorps. «Wir haben vor, uns mit der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren KKJPD zusammenzusetzen, um über die Ausrüstung der Polizisten zu sprechen.»Heute müsse man sich gegen einen Angreifer mit einer Kalaschnikow wehren und schützen können. Er spreche dabei nicht von den Elite-Einheiten, sondern von Streifenpolizisten, die aus seiner Sicht ungenügend ausgerüstet seien. «Unsere Schutzwesten sind dafür nicht ausreichend.»Bei der KKJPD dürfte Hofmann nicht auf offene Ohren stossen. Denn bereits im März nach den «Charlie Hebdo»-Anschlägen hatte KKJPD-Präsident Hans-Jürg Käser zur «Schweiz am Sonntag» gesagt, nicht die Waffen der Polizisten seien entscheidend, sondern die richtigen Hinweise.Er setze deshalb auf einen starken Nachrichtendienst und die Revision des Bundesgesetzes zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (Büpf). «Wir brauchen verlässliche Informationen über Terrorzellen», sagte Käser.

Es liege nicht an der Bewaffnung sonder an der Ausbilden der Polizei! Das Training und Handhabung mit er Schusswaffe ist mangelhaft. 

Ein Gedanke zu „Schweizer Polizisten sollen besser bewaffnet werden

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