Schütze sich, wer kann


In praktisch allen Kantonen haben die Gesuche für den Waffenerwerbsschein zugenommen. Vertreter der Waffenlobby ­sehen darin ein verstärktes Bedürfnis nach Selbstschutz.Quelle

Waffen scheineBrennende Asylheime. Der Nazi-Mob in Leipzig. Und dann noch Köln. Horror auf der Strasse, Horror in den Köpfen: Nach den düsteren Schlagzeilen der vergangenen Monate verzeichnen die deutschen Behörden eine stark gestiegene Nachfrage nach Waffen für den Hausgebrauch. Zum Selbstschutz.Das Phänomen lässt sich auch in der Schweiz nachweisen: In fast allen Kantonen haben die Gesuche für Waffenerwerbsscheine vergangenes Jahr zugenommen – die Ausnahmen sind Glarus und Jura, wo die Anträge auf dem gleichen Niveau geblieben beziehungsweise leicht rückläufig sind. Im Kanton Bern, für den die aktuellsten Zahlen noch nicht ausgewertet sind, rechnet man mit einer leichten Zunahme, ebenso in Schwyz, im Aargau und in Luzern. Einzig für Zürich lässt sich gemäss Zürcher Kantonspolizei noch keine Prognose machen.Zählt man die Gesuche für 2015 kantonsübergreifend zusammen, belaufen sie sich auf rund 17’400 Waffenerwerbsscheine: 23 Prozent mehr als im Vorjahr in den gleichen Kantonen. Die mit Abstand grösste Zunahme wurde im Kanton Waadt festgestellt: 2015 gingen rund 4000 Gesuche ein, im Jahr davor waren es noch 2427 (+64 Prozent). Pierre-Olivier Gaudard von der Waadtländer Kantonspolizei erklärt sich dies mit einem «generellen Klima der Beunruhigung», wie er gegenüber «10 vor 10» sagte.Anders klingt es allerdings bei den meisten übrigen Kantonen. Sie sehen den Anstieg im neuen Waffengesetz begründet: Seit der Revision 2008 sind geerbte Waffen ebenfalls bewilligungspflichtig. Und seit 2010 müssen auch Personen, die den Militärdienst abgeschlossen haben und ihre Waffe behalten wollen, einen Waffenerwerbsschein besitzen. Das führe zu mehr Erwerbsscheinen.Personen stammen, die Waffen sammeln oder Schiessen als Hobby betreiben. Daran zweifelt Patrick Suvada vom Schweizer Schiesssportverband. In den vergangenen Jahren fand nämlich noch eine andere bemerkenswerte Entwicklung statt: eine rückläufige. Laut Suvada hat die Zahl der Schiessvereine, die dem Verband angeschlossen sind, abgenommen: seit 2010 um rund 8 Prozent auf aktuell 2750 Vereine. Es sei davon auszugehen, dass sich auch die Zahl der Mitglieder und solcher, die den Schiess­sport als Hobby betreiben, kontinuierlich verringere. «Wenn es also immer weniger Schützen gibt, ist die Zunahme bei den Waffenscheinen mutmasslich auf Personen zurückzuführen, die sich aus anderen Gründen eine Waffe zulegen», sagt ­Suvada.Auch der Anteil der Waffenerwerbsscheine, die für Armeewaffen ausgestellt wurden, hat 2015 abgenommen: Laut Angaben des Verteidigungsdepartements gingen letztes Jahr 2231 Armeewaffen in Privatbesitz über, das macht knapp 13 Prozent aller beantragten Waffenerwerbsscheine aus. Im Jahr davor waren es noch 18 Prozent.Für einen Vertreter von Pro Tell, der anonym bleiben will, ist der Fall klar: «Die Leute verspüren Unsicherheit und wollen sich besser schützen.» Der Verein setzt sich für ein freiheitliches Waffenrecht ein und zählt 7600 Mitglieder. Der Pro-Tell-Vertreter zeichnet ein chaotisches Bild der Schweiz: offene Grenzen, zu wenig Polizeipersonal, drohende Überfälle, nahender Terror. Das Bedürfnis, sich und seine Familie zu verteidigen, sei gewachsen.Auch der Administrator der Facebook-Seite «Schweizer Waffensammler», der ungenannt bleiben will, bestätigt: «Ich kenne Leute, die sich eine Waffe zulegen, weil in ihrer Nähe eine Asylunterkunft geplant ist.» Komme dazu, dass Frauen eine «Grundaggressivität» gegen sich verspüren würden und dagegen besser gewappnet sein wollen.Einen Erwerbsschein erhält gemäss Waffengesetz nur, wer das 18. Altersjahr vollendet hat, nicht unter Beistandschaft steht, nicht vorbestraft ist und keinen Anlass zur Annahme gibt, «sich selbst oder Dritte mit der Waffe zu gefährden». Will jemand die Waffe nicht zu Sport-, Jagd- oder Sammelzwecken verwenden, kann er den Erwerbsgrund, etwa «Eigenschutz», separat auf dem Antragsformular angeben und in einem persönlichen Gespräch darlegen. Einen Grund anzugeben, ist laut einem Sprecher des Bundesamts für Polizei aber nicht zwingend.«Die eigentliche Gefahr», sagt der Face­book-Administrator, sei aber nicht die Zunahme von Waffen in Privathaushalten, sondern der Umstand, dass «es in der Schweiz sehr einfach ist, illegal eine Waffe zu beschaffen». Ein Umstand, den der Pro-Tell-Vertreter bestätigt. Und der für ihn ein weiterer Grund ist, auf dem Recht auf Waffenbesitz zu beharren: Damit man auf einen Einbrecher, der illegal eine Waffe auf sich trage, vorbereitet sei.Es gehe um den Selbstschutz, sagt auch Jakob Büchler. Der CVP-Nationalrat (SG) steht dem st.-gallischen Kantonalschützenverband vor. Er findet, dass man dieses Bedürfnis der Menschen ernst nehmen müsse, aber Zustände wie in den USA wolle auch er nicht haben. Allerdings, sagt Büchler, dürfe die jetzige Situation nicht überbewertet werden. Bei den Waffenbesitzern handle es sich um «unbescholtene Bürger», die sich im Umgang mit der Waffe vor allem durch eine bestimmte Eigenschaft auszeichneten: Vernunft.

Also, auf was wartet ihr noch

Ein Gedanke zu „Schütze sich, wer kann

  1. Von tera2016 https://e69000.wordpress.com/
    Mit 14 am Sturmgewehr ausgebildet. Zwei Jungs gezeugt, immer gearbeitet….gegen ein Heer von Gutmenschen haben wir kein Chance….es mag uns im Untergang ein Trost sein, dass deren Hälse zuerst rollen….ich werde mitnehmen was ich noch vermag. Jung und Mädels merkt euch die Namen gut in Politik und Bilderberdergtum…Wir gehen mit dem Islam unter…ist nicht schlimm, weil die haben es noch nie auf die Reihe gebracht, also sollen sie auch auf neuem von USA geschaffenen Boden verrecken. Oder kennt jemand ein islamisches Land, was es zu was gebracht hat? Aber die Menschen dort wurden bewusst blöd gehalten, kraft ihrer Religion um dies zu begreiffen. Ebenso wie unser Papstreuen katholiken die nix ,rein gar nix hinterfragen. Also, was solls. Am Ende werden die Moslems uns UND DEN LINKEN GUTMENSCHEN die Köpfe abschlagen…wir sitzen am Ende im selben Boot. Das ist ja da witzige an der Geschichte. Egal ob links oder rechts…UNSERE Köpfe werden rollen. Es ist zu spät….Die Rechten haben dies einfach früher erkannt, die Linken zu spät. Aber egal….hallo wir gehen gemeinsam unter …. Bravo, habt ihr toll hinbekommen. Seit mir lieb gegrüsst ihr Gutmenschen der Linken und ihr bösen schwarzmaler der Rechten. Ihr habt alle beide den Isalm nicht begriffen. Unser beide Lager Köpfe werden rollen. Fast schon witzig wie ihr euch daran aufreibt wer denn nu Recht hat…zum verzweifeln mit beiden Lagern. Aber wir weden dies im Jenseit diskutieren können…Kein normal, westlich denkender Mensch, welcher den Koran gelesen UND AUCH begriffen hat, kann sich hinter Merkel Politk stellen. Hallo Zivis , Linke an Hirn. Bitte erst Koran lesen, setzen lassen, begreiffen und dann agieren. Oder könnte es sein, besteht da eine geringe Möglichkeit, dass sich inzwischen hinter all dem Linkentum schon eine grosse Lobby von Islamisten hervortut. Hallo ihr lieben, guten Menschen, habt ihr schon mal darüber nachgedacht bevor ihr nur über Pegiada herzieht? Habt ihr keine Kinder, Tanten, Nichten, Omas die Opfer werden? Wie wirklich blöd könnt ihr euch den Fakten entziehn? Bericherungwahrheit.com könnte euch mal weiter bringen… Ihr könnt, ob eurer Erziehung, Naivität etc. nix dafür. Wer aber gegen Fakten agiertf ist klar Volksverräter.Also in diesem Sinne…schlaf gut und seelig mein lieber Verräter…an deinem Volk.

    @ tera2016
    Danke für deine Meinung! Ist leider nicht ganz offensichtlich auf welcher Seite du Stehst! Und was hat das mit dem Artikerl zu tun? Doch wir lassen es mal vorläufig so stehen!!
    Admin

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