Berner rüsten sich mit Waffen gegen Terror


Schusswaffenboom im Kanton Bern: Die Gemeinden werden mit Anträgen für einen Waffenerwerbsschein überhäuft. Man wolle sich vor Terror und Sexattacken schützen, meint ein Insider. Quelle

Der Anstieg ist frappant: Während im Jahr 2014 in der Stadt Bern 207 und im letzten Jahr 286 Anträge für Pistolen, Revolver und Gewehre gestellt wurden, sind im laufenden Jahr bereits 152 Gesuche für einen Waffenerwerbsschein eingegangen. «Wir stellen einen starken Anstieg fest», heisst es von Seiten der zuständigen Stadtbehörde.Auch in Biel wird die Abteilung öffentliche Sicherheit mit solchen Anträge überhäuft: «Wir gehen davon aus, dass sich viele vermehrt für den Schutz in den eigenen vier Wänden bewaffnen», sagt deren Leiter André Glauser zum «Bieler Tagblatt». Während vor zwei Jahren in Biel insgesamt 94 Gesuche eingingen, waren es letztes Jahr 115 Anträge – also rund 20 Prozent mehr. Heuer meldeten sich bereits 60 Bieler für eine eigene Waffe.«Eine Zunahme von Waffenkäufe merke ich seit den Anschlägen in Paris», sagt ein Büchsenhersteller, der in Bern einen Waffenladen betreibt. Und nicht nur Männer gehören zu seiner Kundschaft: «Auch Frauen kaufen in meinem Geschäft ein.» So verkauft er etwa seit den sexuellen Übergriffen an Silvester in Deutschland vermehrt auch Pfeffersprays: «Man will sich allgemein besser verteidigen können», so der Mann.«So rüstet man sich derzeit nicht nur in grösseren Städten: Auch in Aarberg wurde in den ersten fünf Monaten dieses Jahres bereits um mehr Waffenscheine geworben als im gesamten letzten Jahr, schreibt das «Bieler Tagblatt». Céline Wälchli, die stellvertretende Gemeindeschreiberin der seeländer Gemeinde sagt, den Gesuchstellern – die durchschnittlich 41 Jahre alt seien– gehe es in erster Linie darum, ihre Sicherheit zu erhöhen. Doch: «Waffen lösen keine Probleme, sondern schaffen nur neue», so Wälchli. Im vergangenen Jahr kam es im Kanton Bern zu 505 Widerhandlungen gegen das Waffengesetz.Doch nicht alle Antragsteller erhalten eine Bewilligung: Die Kantonspolizei Bern hat letztes Jahr kantonsweit sechs Prozent aller Anträge «infolge gesetzlicher Hinderungsgründe» abgelehnt. Auch muss der Gesuchsteller das 18. Altersjahr erreicht haben, unter keiner Beistandschaft stehen oder durch eine vorsorgebeauftragte Person vertreten werden und auch keine Gefährung für sich selbst oder für andere Personen mit der Waffe sein.

So muss es sein, Schutze für zu hause 

 

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Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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