SVP-Frauen reichen Anti-Burkini-Petition ein


Die Ganzkörperverhüllung soll aus den öffentlichen Badeanstalten des Kantons Basel-Stadt verschwinden: Die SVP-Frauen verlangen eine gesetzliche Regelung. Quelle

Seit über zwei Jahren ist das Frauenbad Eglisee in Basel ein Brennpunkt kultureller Zusammenstösse zwischen dem säkularen europäischen Frauenbild und dem strengen Islam. Immer wieder stiessen dort die Bedürfnisse nach Freizügigkeit und Verhüllung aufeinander. Bereits im August 2015 forderten die SVP-Frauen Basel-Stadt ein Verbot sogenannter Burkinis, also Badeanzügen, die den gesamten Körper verhüllen. Auch dieses Jahr kam es wiederholt zu Reibereien zwischen aus dem Elsass angereisten Muslimas und einheimischen Badegästen. Das Erziehungsdepartement intervenierte im April und verbannte sowohl weite Burkinis als auch Kinder aus dem Bad.Die SVP-Frauen Basel-Stadt wollen den Konflikten rund um das «Fraueli» nun ein Ende setzen. In einer am Montag eingereichten Petition an den Grossen Rat mit 723 Unterschriften verlangen sie, dass Ganzkörperbadeanzüge aus den öffentlichen Badeanstalten des Kantons verbannt werden. «Es kann so nicht weitergehen», sagt Tanja Steiner, Präsidentin der SVP-Frauen. Hintergrund seien nicht nur religiös-kulturelle, sondern auch hygienische Gründe: Man wisse nicht, was die verhüllten Frauen darunter tragen würden.Auf die Frage, ob ein solches Gesetz nicht die Selbstbestimmung der betroffenen Frauen beschneiden würde, erwiderte Steiner, dass es Religionen gebe, die genau das tun würden. «Es steht eigentlich nicht im Koran, dass man Ganzkörperbadeanzüge tragen muss.

Die Frauen werden aber unterdrückt», hielt sie fest. Eine gesetzliche Festschreibung sei auch eine Aufforderung an die Frauen, sich nicht unterdrücken zu lassen.Den Kurs der SVP-Frauen sieht Steiner indes auf der gleichen bürgerlichen Linie wie den der Mutterpartei. Diese habe sich auch bei Männern gegen Vermummung eingesetzt, damit randalierende Chaoten besser identifiziert werden könnten. «Das ist im Prinzip das Gleiche», konstatiert Steiner.Peter Howald, Leiter der Sportamts, das auch für das Gartenbad Eglisee zuständig ist, zeigt sich wenig angetan von der Idee eines vollständigen Verbots: «Es macht keinen Sinn. Man zielt damit auf etwas und trifft am Ende etwas ganz anderes.» An der Lösung, wie sie gegenwärtig gilt, habe man lange gearbeitet, so Howald. Zur Zeit müssen klar erkennbare Badekleider getragen werden, unter denen sich keine Unterwäsche befindet.Auch wolle sich das Sportamt nicht als Sittenwächter aufspielen. «Wir haben keine Handhabe, einer Frau zu sagen, wie viel Stoff sie zu tragen hat», sagt Howald. Bei der Regelung gehe es ausschliesslich um hygienische Gründe. Eine Umsetzung der Petition stellt er sich als schwierig vor.

Aber sofort, der Schleichende Islam muss gestoppt werden

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