«Müssen mehr Rücksicht auf Rekruten nehmen»


Weil der Armee-Alltag zu streng ist, sollen Rekruten in den ersten Wochen weniger hart angepackt werden. So will man die Abbruchquote senken. Quelle

Während der Rekrutenschule wandern 500 Rekruten in den Zivildienst ab, zusätzliche 3000 werden aus gesundheitlichen Gründen ausgemustert. Die Armee will diese Quote senken und «mehr Rücksicht» auf die jungen Rekruten nehmen. «Wir stellen hohe Anforderungen, es ist streng und man muss sich in militärische Strukturen einfügen. Das überfordert viele», sagte Korpskommandant Daniel Baumgartner zur NZZ.Nun werde man den Rekruten den Start der RS erleichtern, indem man ihnen mehr Freiräume schaffe: «Sie sollen sich besser erholen können. Unsere Gesellschaft ist sich einen Dienstbetrieb von 6 Uhr bis 23 Uhr schlicht nicht mehr gewohnt.» Auch bei der Fitness müssten sie ansetzen: «Zuerst muss die Muskulatur der Jungen gestärkt werden, bevor wir sie hohen körperlichen Belastungen aussetzen.»Schulkommandant Luca Bottesi ist laut dem «Tages-Anzeiger» vom neuen Konzept «Progress», das seit mehreren Jahren in den Infanterieschulen von Colombier NE angewandt wird, begeistert. «Wir wollen die jungen Männer gewinnen – und nicht ihren Willen brechen.» Die Rekruten von heute müsse man überzeugen und begeistern.Von der früher in der Armee oft angewandten Doktrin, den Rekruten zu Beginn der RS möglichst scharf den Tarif durchzugeben, hält der Oberstleutnant nichts. Statt die Rekruten anzubrüllen, gebe man ihnen möglichst viele Informationen, etwa über die Weltlage. Tagwache sei nicht mehr vor sechs Uhr. Sechs bis sieben Stunden Nachtruhe würden eingehalten. Rekruten dürften öfter in bequemen Turnschuhen unterwegs sein statt in Kampfstiefeln – auch gemächlichen Schrittes statt im Laufschritt.
Marschdistanzen werden in den ersten Wochen verkürzt. Es ist stärker als früher jedem Einzelnen überlassen, wann er einen Marsch abbrechen will. Tatsächlich konnte Bottesi laut dem «Tages-Anzeiger» die Ausfallquote auf rund acht Prozent senken. Armeeweit liegt sie in den Rekrutenschulen bei gut zwölf Prozent.

Ja die heutige Jugend beseht zu Größten Teil nur noch aus Pappnasen, Warmduscher und Weicheier!! Eine Schande!!  

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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