Gemeinderat nicht erfreut über Neonazi-Tätowierer


Nach einem Buttersäure-Angriff wurde Neonazi-Tätowierer Ondrej Ciporanov aus aus seinem Studio in Jona SG rausgeschmissen. Nun ist er in Bubikon ZH tätig. Quelle

Barbarossa Tattoo, so heisst das Studio, das bis vor kurzem in Jona SG als Neonazi-Treff bekannt war. Nachdem ein Bericht über seine politische Ausrichtung und seine Kundschaft bekannt worden war, haben ihm Vandalen Buttersäure ins Studio geworfen, wie der gebürtige Tscheche Ondrej «Ondra» Ciporanov zum «Zürcher Oberländer» sagte. Darauf hätten Nachbarn bei den Vermietern ihre Angst bekundigt, und Ciporanov wurde der Mietvertrag gekündigt.Inzwischen hat Ciporanov in Bubikon ZH ein neues Studio eröffnet. «Das Tattoo-Studio war in Jona ein Treffpunkt der Neonazi-Szene. Das dürfte sich auch am neuen Standort nicht ändern», sagt Fabian Eberhard, Journalist und Experte für Rechtsextremismus, in dem Zeitungsbericht. Laut Eberhard gibt es Verbindungen zwischen dem Tattoo-Studio und der Zürcher Sektion von Blood and Honour, einer Neonazi-Vereinigung, die in Deutschland verboten ist.Auch auf seiner Facebook-Seite kaschiert Ciporanov seine Ansichten kaum, beispielsweise in einem Beitrag anlässlich Neujahr: «Wir hoffen, ihr habt euer explosives Arsenal für den Jahreswechsel schon parat gemacht und euch ein paar dicke Böller organisiert, immerhin gibt es ja hier mittlerweile immer mehr Mist in Europa zum Wegsprengen. In diesem Sinne: Spreng heil.»Von sich aus nennt sich Ciparanov Patriot und Nationalist – teils teile er Meinungen der nationalsozialistischen Ideologie. In der Vorstellung eines geeinten Volkes könne er einige positive Aspekte sehen. Den Holocaust leugnet er, was für Neonazis keine Neuheit ist. Er habe Konzentrationslager selbst besucht: Aus seiner Sicht sei die Vergasung derart vieler Menschen schlicht technisch nicht möglich.Die Gemeinde Bubikon ist laut «Zürcher Oberländer» über den Zuzug nicht erfreut, doch ihr sind die Hände gebunden. «Solange er gegen keine Vorschriften verstösst, hat weder die Gemeinde noch eine andere Stelle Anlass, gegen den Betrieb des Studios vorzugehen.» Der Vermieter des neuen Studios ist aber sehr gelassen: Ciporanov sei ein sympathischer und netter Mann und dessen Kunden seien «ganz normal». Solange es keinen Ärger gebe, sehe er keinen Grund, zu handeln.

Das ist auch gelebte Meinungsfreiheit!!!!!

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