Auf dieser Insel steht ein Nazischloss


Mitten in der Karibik liegt Big Darby Island. Einst gehörte es einem britischen Nazi-Sympathisanten. Quelle

Abgelegen, mitten in türkisblauen Meer der Karibik, liegt Big Darby Island. Ein verlassenes Schloss, eine Meerjungfrauenhöhle und mysteriöse Geschichten über die Schiffe der Deutschen im Zweiten Weltkrieg machen diese Insel so aussergewöhnlich. Mit dem nötigen Kleingeld könnte sie Ihnen gehören: Das Eiland kostet 39 Millionen Dollar.

Hotelier und Nazi-Sympathisant

Darby Island liegt in den Bahamas und ist Teil einer Inselkette mit über 300 Inseln in den Exuma Cays. Die Insel ist etwas mehr als zwei Quadratkilometer gross, hat 14 Strände und eine renovierungsbedürftige Landebahn für Kleinflugzeuge. Ausserdem: ein interessantes Stück Geschichte.Die Insel gehörte vor und während des Zweiten Weltkriegs Sir Guy Baxter, einem englischen Hotelier und angeblich grossen Nazi-Sympathisanten. 1938 baute er auf dem höchsten Punkt der Insel ein 750 Quadratmeter grosses Schloss.Nach dem Bau meldeten Einheimische und Bewohner der Nachbarinseln, aus den oberen Fenstern kämen nachts komische Leuchtsignale, die an Leuchtturm-Signale oder an Morsecode erinnerten. Angeblich soll Baxter damit den Deutschen den Weg gewiesen und Unterschlupf auf Darby Island gewährt haben.Der derzeitige Besitzer Rick Davis sagt: «Es gibt immer noch riesige, betonierte Anlegestellen in den Höhlen unter der Insel. Ich glaube, die waren für die U-Boote im Zweiten Weltkrieg gedacht.» Und das ist noch nicht alles: «Ehemalige Angestellte haben mir erzählt, dass es im Haus auch eine professionelle Funkanlage gab.»Die Engländer fanden es natürlich nicht so toll, das Sir Guy Baxter angeblich dem Feind half. Die Insel wurde nach Kriesgsende kurzerhand von der Krone beschlagnahmt – vom Besitzer fehlte zu jenem Zeitpunkt bereits jede Spur. Seitdem, also seit mehr als sechzig Jahren, ist die Insel unbewohnt.

Davon gibt es noch Tausende, beginnt damit zu leben!!

Streit um „Hitler-Glocke“


So idyllisch wie die kleine Kirche in Herxheim am Berg liegen vermutlich nur wenige Gotteshäuser. Von einer Anhöhe aus wandert der Blick über ein grünes Rebenmeer bis in die Rheinebene. Das jährliche Weinfest unter den alten Bäumen im Schlossgarten nebenan wurde 2005 zum schönsten der Pfalz erklärt.

Aber im Turm der 1000 Jahre alten Jakobskirche verbirgt sich ein Überbleibsel aus furchtbaren Zeiten. Eine Glocke mit Hakenkreuz und der Aufschrift „Alles fuer’s Vaterland Adolf Hitler“. Alle Viertelstunde gibt der 240 Kilo schwere und mit Tauben- und Falkenkot beschmutzte Klangkörper den Ton an.Obwohl die Bronzeglocke seit 82 Jahren in der evangelischen Kirche hängt, ist sie erst seit kurzem Gesprächsstoff. Die Zeitung „Die Rheinpfalz“ hatte darüber berichtet. Die pensionierte Musiklehrerin Sigrid Peters, die in Kirchen mitunter die Orgel spielt, hatte nach eigenen Angaben auf das Thema aufmerksam gemacht.Die 73-Jährige ist empört, dass die Glocke noch immer genutzt wird und nichts auf ihre Geschichte hinweist. „Die Glocke sollte abgestellt werden“, fordert sie. Bürgermeister und Pfarrer sehen das anders. Es läuft eine rege Diskussion zum Umgang mit der Glocke, die die Sachverständige Birgit Müller als „Rarität“ einstuft. Ihr sei kein anderer Klangkörper mit Hakenkreuz bekannt.

Die Kirche St. Jakob in Herxheim am Berg (Rheinland-Pfalz)

dpa Die Kirche St. Jakob in Herxheim am Berg (Rheinland-Pfalz)

Glocke entging dem Einschmelzen

Der ehrenamtliche Ortshistoriker Eric Hass kennt die Geschichte der Glocke, die von zwei größeren ohne Hitlerspruch und Hakenkreuz eingerahmt wird. 1934 hatte es in der Kirche – einer der ältesten in Rheinland-Pfalz – gebrannt. Nach der Renovierung kamen drei neue Glocken in den Turm. Die mit dem Hakenkreuz war die kleinste davon.„Zu Weihnachten 1934 hat die das erste Mal geläutet“, sagt Hass. Die sogenannte Polizeiglocke gehört der Gemeinde und sollte bei Feuer- und später bei Fliegeralarm warnen, die beiden größeren gehörten der Kirchengemeinde. Sie wurden 1942, als alles verfügbare Material für den Krieg gebraucht wurde, eingeschmolzen.Die kleinste, die am wenigsten Bronze hatte, blieb als „Notglocke“ hängen. „Dann wurde sie vergessen“, sagt Hass. Nach dem Krieg wurden 1951 zwei neue Kirchenglocken installiert und das Geläut aufeinander abgestimmt. Bis heute klingen die kirchlichen Klangkörper zusammen mit der „Hitler-Glocke“ im Turm.

Bronzeglocke mit Hakenkreuz im Glockenturm der Kirche St. Jakob

 Bronzeglocke mit Hakenkreuz im Glockenturm der Kirche St. Jakob

Kritik an der unkommentierten Verwendung

Organistin Peters, die über eine ihr bekannte Historikerin auf die Glocke aufmerksam gemacht wurde, stört deren unkommentierte Verwendung. „Es ist der Geist, der da wirkt“, sagt sie. „Das geht nicht, dass ein Täufling getauft wird, und da läutet eine Glocke mit der Aufschrift ‚alles für’s Vaterland‘“. Das wirke, als ob das Kind dazu bestimmt sei, Kanonenfutter zu werden. Ihre Tochter und deren Mann hätten in der Kirche geheiratet, sie seien über die Nachricht entsetzt gewesen – der Großvater des Mannes war im Konzentrationslager umgekommen. In der Kirche heirateten viele Paare aus dem Rhein-Neckar-Raum, sagt die Organistin aus dem nahen Weisenheim am Berg, „und die wissen es alle nicht“. Ein Schild müsse her, fordert sie, man dürfe die Menschen nicht an der Nase herumführen.Bürgermeister: „Warum sollte man es ändern?“Es sei eine historische Glocke, und man müsse zur Geschichte stehen, sagt Bürgermeister Ronald Becker (Freie Wähler). „Es war eine aufreibende und schlechte Zeit für verschiedene Volksgruppen“, erklärt der Elektroingenieur. „So etwas soll nicht mehr passieren.“ An der Glocke ändern wolle man aber nichts. Sie sei in das neue Geläut integriert, es funktioniere alles wunderbar. „Wenn etwas gut funktioniert, warum soll man es ändern?“Es gehe ja nur um die Inschrift. „Am Klang kann man es gar nicht erkennen.“ Und die Schrift abschleifen? „Jede Änderung bringt einen Misston“, sagt der 54-Jährige. Und der Vaterland-Spruch? „So ein bisschen Selbstbewusstsein für unser Land sollte man schon haben.“ Außerdem würde eine neue Glocke laut Expertin 50.000 Euro kosten. Die Bürger seien auch mehrheitlich dafür, dass die Glocke hängenbleibe.

Man kann die Geschichte nicht tilgen, die bleibt am Leben! Findet euch damit am!

MKG

SchweizerKrieger

Enormes Interesse an Neuauflage von „Mein Kampf“


Die Auflage der kritisch kommentierten Ausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ wird wegen der hohen Nachfrage aufgestockt. Doch das kann dauern. Auf Ebay und Amazon gibt es das Buch bereits zu Wucherpreisen. Quelle

In der vergangenen Woche ist die Neuauflage von Adolf Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ erschienen. Eine kritisch kommentierte Ausgabe von Historikern, die das Nazi-Pamphlet mit Fakten konfrontieren. Fast eine Woche, nachdem die Herausgeber vom Institut für Zeitgeschichte (IfZ) das fast 2000 Seiten lange Werk vorgestellt haben, wird die Auflage des umstrittenen Buchs aufgestockt – das Interesse ist enorm. „Die Edition ist wie jedes andere Buch erhältlich, aber wegen der besonderen Umstände mit einer gewissen Wartezeit verbunden“, sagte eine Sprecherin des Instituts.Das Institut gibt das zweibändige Werk im Eigenverlag heraus. Um kostendeckend zu arbeiten, wollte man sich deshalb am Bedarf orientieren. Schon vor dem Verkaufsstart am 8. Januar war klar geworden, dass die Startauflage von 4000 Stück nicht ausreichen würde. Institutsdirektor Andreas Wirsching sprach bei der Präsentation von 15.000 Vorbestellungen. Man habe deshalb begonnen, das unter Leitung des Historikers Christian Hartmann kommentierte Werk nachzudrucken.

„Mein Kampf“ auf Amazon für 375 Euro

Zahlreiche Buchhändler bieten ihren Kunden die Möglichkeit, das Buch vorzubestellen, auch online. Beim Internethändler Amazon dagegen wurden am Mittwoch Exemplare zu Preisen von bis zu 375 Euro angeboten – weit über dem normalen Verkaufspreis von 59 Euro. „Sofern wir Kenntnis erlangen, dass Drittanbieter den Titel auf Amazon.de Marketplace unter Verstoß gegen die Buchpreisbindung anbieten, wird das Angebot entfernt“, sagte ein Amazon-Sprecher dazu.Aus dem Verkauf des Buches will das Unternehmen keinen Gewinn schlagen: Die Erlöse sollen an eine Organisation gehen, die sich für Opfer des Nationalsozialismus engagiert.

Adolf Hitlers Buch kann man beim Buchhändler kaufen

Auch bei der Auktionsplattform Ebay war „Mein Kampf“ zu finden. Bei einem Anbieter hatten 22 Bieter den Startpreis von einem Euro am Sonntag bis Mittwochnachmittag auf 276 Euro hochgetrieben. Für diese Summe gab es den Zuschlag. Beim IfZ hieß es dazu, diese Preise seien viel zu hoch. Mit ein bisschen Wartezeit könne man das Buch ganz normal beim Buchhändler bestellen.

Die Bücher sind absolut zu empfehlen!!

Polizist mit Nazi-Posts darf im Dienst bleiben


Der Tessiner Beamte, der auf Facebook Hitler und Mussolini verherrlichte und den Bundesrat bedrohte, bleibt vorerst im Dienst. Quelle

Ein Tessiner Polizist* verlangte die «Endlösung», postete Bilder von Hitler, von Mussolini, von Konzentrationslagern, beschimpfte Bundesrätinnen als Verräterinnen – alles offen auf Facebook. Seit bald zehn Jahren arbeitet der 53-Jährige für die Tessiner Kapo, hat den Rang eines Wachtmeisters. Nun kümmert sich der Staatsanwalt um seinen Fall.Doch Polizeikommandant Matteo Cocchi sagte zur Zeitung «La Regione»: «Solange die Ermittlungen laufen, werden wir keine Suspendierung beschliessen.» Der Mann bleibt bei der Tessiner Polizei im Dienst. Bei derselben Polizei, die noch einen Tag zuvor sein Verhalten tadelte. Die betonte, es handle sich um einen absoluten Einzelfall, der «einen Schatten auf das Korps» werfe.Kein Verständnis für den Entscheid des Kommandanten hat – neben vielen Bürgerbewegungen und Tessiner Bürgern, die im Internet ihrem Ärger Luft verschaffen – auch Ex-Polizist und FDP-Politiker Giorgio Galusero. Er sagt zu «La Regione»: «Das macht mich nicht nur als ehemaliger Beamter, sondern vor allem als Bürger wütend.» Und weiter: «Dieser Fall ist derart gravierend – da sollte es nicht nur ein strafrechtliches Urteil, sondern auch die Kündigung geben.»

Es ist ganz klare Meinungsfreiheit das UNTERSTÜTZEN WIR! Doch die Medien werden in und den Korps so lange in der Luft zerreissen, bis er gehen muss.

Bruderschaft 1291

Hitlers Rede in Zürich hallt nach


Adolf Hitlers Besuch in Zürich 1923 wird nicht offensiv kommuniziert und findet bisher auf den Websites von Stadt und Museum Rietberg keinerlei Erwähnung. Jetzt soll sich das ändern. Quelle

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Es ist eine wenig bekannte Episode in der Geschichte der Stadt Zürich: Adolf Hitler, der spätere Führer des Deutschen Reichs und Diktator, besuchte am 30. August 1923 die Villa Schönberg in der Enge. Dort hielt der Parteivorsitzende der NSDAP vor rund 40 Privatpersonen eine Rede «Zur Lage in Deutschland». Und er sammelte Geld für seine Partei. 30’000 Franken sollen zusammengekommen sein, die Hitler laut Historikern zur Vorbereitung des Münchner Putschs vom 8. November 1923 nutzte. In die Villa Schönberg eingeladen worden war Hitler von Ulrich Wille junior. Den Anlass organisiert hatte angeblich Hitlers Vertrauensmann Rudolf Hess, damals Student an der ETH. Der Hitler-Besuch in Zürich ist kürzlich durch einen Bericht der «Schweiz am Sonntag» wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Die Zeitung hat im Stadtarchiv Dokumente aufgespürt, die belegen, dass die Stadtpolizei Zürich jahrelang eine Akte über Adolf Hitler führte und (falsche) Gerüchte abklärte. Etwa, dass er Anfang der 30er-Jahre am Utoquai 39 bei einem deutschen Industriellen ein und aus gegangen sein soll. Als Hitler dagegen 1923 in Zürich Geld sammelte, soll die Zürcher Polizei im Dunkeln getappt haben.Die Villa Schönberg gehört seit Mitte der 1970er-Jahre der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Seit 1978 ist das Haus, das von Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) auch schon als «schönstes Verwaltungsgebäude der Stadt» bezeichnet wurde, Teil des Ensembles des ­Museums Rietberg. Dieses nutzte die Räume erst für Ausstellungen, seit 1982 ist dort die Verwaltung des Museums untergebracht. Das Esszimmer, in dem Hitler einst sprach, wird heute vom Museum und vom Kunsthistorischen Institut der Uni Zürich für Sitzungen benutzt.Auf den Websites der Stadt und des Museums Rietberg findet der Hitler-Besuch bisher keine Erwähnung. Auf die Baugeschichte der Villa sowie auf andere prominente Gäste wird ausführlich hingewiesen, besonders auf den Komponisten Richard Wagner (1813–1883). Auch der Besuch des deutschen Kaisers Wilhelm II. von 1912 wird hervorgehoben. Auf den ersten Blick mag der fehlende Hinweis auf Hitler wenig erstaunen. Ein Auftritt des späteren Naziherrschers stellt aus Zürcher Sicht keine Sternstunde dar. Doch ist Schweigen der richtige Umgang mit dem Thema?Rietberg-Direktor Albert Lutz sagt: «Für mich ist unsere Informationspolitik zu diesem Thema gut: transparent, dokumentiert, publiziert, aber nicht offensiv.» Die Sachlage sei seit fast 40 Jahren bekannt, man weise bei Führungen sowie in der Publikation über die Villa Schönberg auf den Hitler-Besuch hin. Laut Lutz hat der Historiker Willi Gautschi 1978 den Hitler-Besuch aufgedeckt. Danach beschrieb der Schriftsteller Niklaus Meienberg in «Die Welt als Wille & Wahn» (1987) die Visite. Lutz selber wies in seinem Buch über die Villa Schönberg (2003) ebenfalls darauf hin. Der Historiker Alexis Schwarzenbach, Nachkomme der Familie Wille, entdeckte im Familienarchiv die Rede Hitlers und publizierte sie 2006 in einer Fachzeitschrift.Nach Ansicht von Historikern könnten das Museum Rietberg und die Stadt aber durchaus klarer auf den Besuch hinweisen. Werner Hagmann vom Archiv für Zeitgeschichte der ETH hält einen Hinweis auf den entsprechenden Websites für angebracht. Eingebettet in die Geschichte der drei Villen im Rieterpark, würde eine solche Anmerkung kaum Gefahr laufen, der Episode übertriebenes Gewicht zu verleihen. Die Reise Hitlers in die Schweiz zur Mittelbeschaffung für die NSDAP mag in der Geschichte des Nationalsozialismus eine Fussnote sein, so Historiker Hagmann. Aus Schweizer Sicht habe sie aber Gewicht.Für ihn ist sie ein aufschlussreiches Indiz dafür, dass rechtsbürgerliche Kreise hierzulande schon zehn Jahre vor der NS-Machtergreifung bereit gewesen seien, zur Bekämpfung des Bolschewismus auch mit antidemokratischen Kräften zu paktieren. Insofern erstaune es nicht, dass faschistische und national­sozialistische Ideen in den 1930er-Jahren auch in der Schweiz bis weit ins Bürgertum hinein Sympathien genossen.Auch Philipp Sarasin, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Zürich, findet, das Museum und das Kunsthistorische Institut sollten auf den Hitler-Besuch hinweisen, «vielleicht sogar mit einer Plakette am Haus, sicher aber im Internet». Zürich sei voll von Erinnerungen an Visiten «grosser» Männer. «Ein trockener Hinweis auf den Aufenthalt Hitlers und seine Rede, kurz kontextualisiert, finde ich angesichts der welthistorischen Bedeutung Hitlers zwingend – nicht zuletzt auch deshalb, weil er ja nach Zürich eingeladen wurde und hier Unterstützer und Sympathisanten fand.» Die Gefahr, dass der Ort zu einer Wallfahrtsstätte von Neonazis werden könnte, stuft Sarasin als gering ein.Zurückhaltender zeigt sich der Historiker Alexis Schwarzenbach. Er sieht in Sachen Hitler-Visite keinen Handlungsbedarf. Er habe das Museum Rietberg und die Uni im Umgang mit der Vergangenheit ihrer Gebäude immer als offen erlebt. Ein Ort wie der Rietberg habe so viele Geschichten zu erzählen, dass er einen Fokus auf den Hitler-Besuch nicht richtig finde. Zudem seien alle Fakten aufgearbeitet. Die Frage «Schweigen oder erinnern?» stelle sich so nicht, da weder das Museum noch die Uni etwas verschwiegen. Wenn man erinnern möchte, könne man das online mit einem Link zur Fachliteratur tun.Rietberg-Direktor Albert Lutz will nun aber für mehr Transparenz sorgen, wie er erklärt. Noch dieses Jahr werde das Museum die Informationen auf seiner Internetsite anpassen und auf den Hitler-Besuch hinweisen. Solange die Sachlage korrekt dargestellt und sachlich aufgemacht werde, sieht auch Lutz keine Gefahr, dass die Villa zu einer «Pilgerstätte» werden könnte. Dasselbe gelte wohl auch für andere Orte, wo Hitler auf seiner Reise 1923 durch die Schweiz aufgetreten ist und wo er übernachtet hat, so etwa im Zürcher Hotel Gotthard. Eine Plakette, die auf den Besuch hinweist, hält Lutz für verfehlt.Auch die Stadt will über die Bücher, wie Lukas Wigger vom Präsidialdepartement erklärt. «Wenn das Museum Rietberg die Informationen auf seiner Website ausbaut, werden wir anregen, dass auch städtische Dienstabteilungen mit einer Webseite über die Villa, vorab Grün Stadt Zürich, einen entsprechenden Hinweis anbringen.» Beispiele in Deutschland zeigen, dass es einen nüchternen Umgang mit dem heiklen Thema geben kann. So sind in dem neu eröffneten Richard-Wagner-Museum in Bayreuth auch jene Räume zu besichtigen, in denen Wagners Schwiegertochter Winifred jeweils Hitler empfangen hat. Und das Literaturmuseum der Moderne in Marbach zeigt einen Brief Hitlers an Ernst Jünger. Dass man sich auch zu unangenehmen Hinterlassenschaften bekenne, «gehört in Marbach nicht nur längst zum guten Ton, es wird als Verpflichtung angesehen», stellte die NZZ kürzlich fest.

Wir begrüßen die Offenlegung solcher Tatsachen. Mit jedem Medialen Bericht über Adolf Hitler lebt die Geschichte weiter! Was „DER“ Sache dient.

Stadtpolizei Zürich suchte nach Hitler

Status


Die Stadtpolizei hatte Detektive mit der Überwachung Hitlers beauftragt. Sie sollten Verbindungen zu Zürich untersuchen – und taten dies sogar noch 18 Jahre nach Kriegsende. Quelle

Die Stadtpolizei hat seit 1933 offenbar fleissig Infomationen über Adolf Hitler und dessen Verbindung zur Limmatstadt gesammelt. Das geht aus einer Akte hervor, die im Stadtarchiv Zürich liegt.Laut der «Schweiz am Sonntag» wurde unter anderem untersucht, ob der Diktator heimlich in Zürich logierte. Gerüchteweise ging er in einem Haus am Utoquai 39 ein und aus.
Die zwei Detektive Walter Hüni und Albert Frey überprüften daraufhin, ob an den Vermutungen etwas dran war. Zwar konnten Augenzeugen bestätigen, dass vor dem Anwesen oft deutsche Autos vorfuhren. «Ob Hitler tatsächlich am Utoquai 39 schon inkognito abgestiegen ist, konnte nicht festgestellt werden», notierte Hüni. Trotzdem blieben die beiden am Ball.Selbst nach Kriegsende 1945 und der Vermeldung von Hitlers Tod gaben sie nicht auf. So deuten etliche gesammelte Zeitungsartikel darauf hin, dass Zweifel am Ableben des Diktators vorhanden waren. «Die Gefahr Hitler besteht weiter» und «Hitler soll sich in Liechtenstein herumtreiben» sind Beispiele für deren Schlagzeilen.Erst 18 Jahre später wurde die Suche offenbar eingestellt. Weshalb die Stadtpolizei Zürich so lange nach Kriegsende nach Hitler suchte, ist unbekannt. Die «Schweiz am Sonntag» spekuliert, dass man vielleicht davon träumte, den Diktator verhaften zu können.

So bleibt die Geschichte am Leben

Polizei kontrolliert rechtsradikale Konzertbesucher in Schönenberg


Die Zürcher Kantonspolizei hat am Samstagabend weit über 100 Personen aus der rechtsradikalen Szene aus dem In- und Ausland kontrolliert, die sich am Nationalfeiertag im zürcherischen Schönenberg zu einem Rechts-Rockkonzert getroffen hatten. Verhaftet wurde niemand. Quelle

Das Konzert habe ausserhalb des Dorfes auf einem Privatgrundstück stattgefunden, sagte Werner Schaub, Sprecher der Zürcher Kantonspolizei, am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Die Polizei sei mit einem grösseren Aufgebot vor Ort gewesen und habe die Teilnehmenden überprüft.
Straftaten seien keine festgestellt worden, und es habe auch keine Klagen von Anwohnern gegeben, sagte Schaub. Man habe die Konzertbesucher deshalb gewähren lassen.Mit den Kontrollen habe die Polizei auch sicherstellen wollen, dass die 1.August-Feier im Dorf nicht gestört werde. Das Konzert sei denn auch friedlich über die Bühne gegangen. Zum Konzert „Rock fürs Vaterland“ hatten die Rechtsextremen während Wochen auf einem Flyer im Internet aufgerufen. Der Ort wurde jedoch bis zuletzt geheim gehalten. Wie für rechtsradikale Veranstaltungen üblich, sei die Anreise der Teilnehmenden über einen „Schleusepunkt“ erfolgt, schrieb die Antifaschistische Aktion (Antifa) Bern in einer Mitteilung. Die Rechtsextremen hätten sich in der Nähe der Autobahnausfahrt Rapperswil SG/Rüti ZH getroffen und seien danach ins 20 Kilometer entfernte Schönenberg gefahren. 
Organisiert wurde das Rockkonzert gemäss Antifa vom internationalen Nazi-Netzwerk Blood & Honour. Daran teilgenommen hätten die Bands „Amok“ aus der Schweiz, die englische „Flathead FH:33“ sowie „Kommando S3“ und „Die Lunikoff Verschwörung“ aus Deutschland.

Das ist klar, wen Kameraden ein Konzert Organeisiren gibt es nie Probleme, außer wenn die Antifa mit Gewalt beginnt.

Bruderschaft 1291

Die junge Queen und ihr Hitlergruss


Die Zeitung «The Sun» hat im Internet ein Video veröffentlicht, das Königin Elizabeth als Kind beim Hitlergruss zeigt. Der Palast ist empört. Quelle

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Da braucht es keinen Kommentar!

Nazi-Magazine an Schweizer Valora-Kiosken


Die Valora AG verkauft an grösseren Schweizer Bahnhöfen Zeitschriften, welche die Waffen-SS verherrlichen. Sie tragen den unverdächtigen Namen «Zeitgeschichte» Quelle

Ausgerechnet im Jubiläumsjahr des Zweiten Weltkrieges verkauft die Valora-AG ein Magazin mit dem neutralen Titel «Zeitgeschichte», in denen die Waffen-SS positiv dargestellt wird, wie die «Schweiz am Sonntag» in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet.Demnach werden im Heft die Bombardements der Alliierten «Bomben-Terror» genannt und der Versailler Frieden als «Versailler Diktat» bezeichnet. Kriegsverbrechen sind nur auf Seiten der Nazi-Gegner thematisiert. Die Hefte gehen auf den bekannten deutschen rechtsextremen Verleger Dietmar Munier zurück.Die Valora AG sieht keinen Handlungsbedarf: Sie wolle ihren Kunden «ein möglichst grosses Angebot an Publikationen» anbieten und zensiere nicht, heisst es auf Anfrage der «Schweiz am Sonntag». Sie schiebt die Verantwortung an die Vertriebsgesellschaft «7 Days Media» ab. Die Geschäftsführerin von «7 Days Media», Nicole Mrotzek, gibt den Ball weiter an die Verlage. «Wir sind grundsätzlich nicht befugt, eine Zensur vorzunehmen», sagte sie der Zeitung.Jeder Verlag kann Hefte an die Valora-Kioske bringen, sofern der Inhalt legal ist. Rechtlich ist am Heft «Zeitgeschichte» nichts zu beanstanden – es findet keine explizite Holocaust-Leugnung statt. Die Vertriebsgesellschaft weist in einem Leitfaden jedoch Verleger auf «ethische Bestimmungen» hin. Valora könnte das Heft selbst aus dem Sortiment nehmen, bestätigt Mrotzek gegenüber der «Schweiz am Sonntag».

Die Wahrheit kommt immer ans Licht

 

 

Signierte Hitler-Bücher „Mein Kampf“ verkauft


Bei einer Internet-Versteigerung selbst geht kein Gebot ein. Dennoch finden zwei signierte Bände von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ einen Käufer, der Zehntausende Dollar für die Schmähschrift zahlt. Quelle

Mein Kampf Original

Zwei von Adolf Hitler signierte Bände seiner Propagandaschrift „Mein Kampf“ sind in den USA für 43.750 Dollar (umgerechnet rund 40.200 Euro) verkauft worden. Laura Yntema vom Auktionshaus Nate D. Sanders in Los Angeles teilte mit, dass die 1925 und 1926 signierten Bücher am Donnerstag nach Auktionsende einen Käufer gefunden hätten.Bei der Internet-Versteigerung selbst sei kein Gebot eingegangen. Ein Gegenstand, der im Rahmen einer Auktion nicht weggehe, könne danach gekauft werden, sagte Yntema. Der Kaufpreis für die Bücher entspreche dem Mindestgebot von 35.000 Dollar zuzüglich der Prämie für das Auktionshaus.Bei einer ähnlichen Versteigerung vor einem Jahr waren zwei Hitler-Bücher für mehr als 64.000 Dollar unter den Hammer gekommen. Die Namen von Anbieter und Käufer wurden nicht bekannt.Hitler schrieb „Mein Kampf“ während seiner Haft 1924. Das in zwei Bänden veröffentlichte Werk wurde in der Weimarer Republik schnell zu einem Bestseller. In dem Buch legt Hitler seine politischen Ziele klar dar – vom Anschluss Österreichs bis hin zu seiner Forderung nach „neuem Lebensraum“ im Osten. Insbesondere ist „Mein Kampf“ ein Schmähschrift gegen die angebliche „jüdische Weltverschwörung“, den Bolschewismus und den Parlamentarismus.

Wer „Mein Kampf“ nicht gelesen hat, kann die Geschichte nicht verstehen!

 

Rechtsextremer mit 3800 Franken entschädigt


Das Urteil, dass der Hitlergruss in gewissen Fällen erlaubt ist, hat international für Aufsehen gesorgt. Nach seinem Freispruch erhält nun ein Rechtsextremer jetzt Geld. Quelle

Das Urner Obergericht hat einen Mann, der im August 2010 auf dem Rütli den Arm zum Hitlergruss erhoben hatte, vom Vorwurf der Rassendiskriminierung freigesprochen. Dies hatte das Bundesgericht verlangt. Dazu erhält der Westschweizer eine Entschädigung von 3800 Franken. Das Urner Obergericht bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda entsprechende Medienberichte vom Freitag. Das Gericht hatte das Urteil bereits am 27. Juni gefällt.
Der Fall dürfte damit für die Gerichte erledigt sein. Der Genfer Anwalt des Freigesprochenen will das Urteil akzeptieren, obwohl er ursprünglich eine höhere Entschädigung geltend gemacht hatte, wie er auf Anfrage sagte.Der Freigesprochene nahm am 8. August 2010 an einer Veranstaltung der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) teil. Während die rund 150 Teilnehmer den Rütlischwur aus Friedrich Schillers «Willhelm Tell» aufsagten, hob der Westschweizer während rund 20 Sekunden den Arm zum Hitlergruss. Die Polizei filmte den Mann und zeigte ihn an.
Das Bundesgericht hatte im Mai entschieden, dass der Mann nicht gegen die Antirassismus-Strafnorm verstossen hat. Es hob eine bedingte Geldstrafe von 500 Franken sowie eine Busse von 300 Franken wegen Rassendiskriminierung auf und wies den Fall zur Neubeurteilung ans Urner Obergericht zurück.Gemäss Bundesgericht hat der Mann mit seiner Geste nur seine Gesinnung kund getan und damit nicht andere für das nationalsozialistische Gedankengut zu gewinnen versucht. So bleiben Rechtsextreme straflos, wenn sie untereinander den Hitlergruss verwenden.Das Urteil sorgte international für Aufsehen. In der Schweiz kam es danach vorübergehend zu einer Debatte über mögliche Verbote rassistischer Symbole. Dem Urner Obergericht blieb bei der Neubeurteilung nichts anders als ein Freispruch übrig. Als Rückweisungsinstanz müsse man den verbindlichen Erwägungen des bundesgerichtlichen Urteils entsprechen, ansonsten liege Rechtsverweigerung vor, schreiben die Oberrichter in ihrem Urteil.

Ein gutes und gerechtes Urteil, vorab die Gesinnung nicht strafbar ist. Ein Sieg für die Meinung und äußerungs Freiheit!!     

Bruderschaft 1291

 

Das Bundesgericht erlaubt den öffentlichen Hitlergruss


 Die ausländische Presse staunt: Auf dem Rütli, der wichtigsten Schweizer Wiese, darf man den Arm zum Hitlergruss heben. Das höchste Gericht hat dies so bestimmt.Quelle

Auch im Inland herrscht Unverständnis. Der «Blick» nennt das Urteil eine «Schande für die Schweiz». Experten sagen, es «spiele Rechtsextremen in die Hände».Tschechien, Deutschland und Österreich werten den Hitlergruss als Straftat. Das Schweizer Parlament hat 2011 darauf verzichtet, rechtsextreme Zeichen einzeln zu ächten. Man befürchtete «lächerliche Prozesse».So gilt weiterhin die Antirassismusstrafnorm. Sie verbietet rassistische Symbole in der Öffentlichkeit nur dann, wenn man mit ihnen für die entsprechende Ideologie wirbt. Dies hat der mittlerweile 66-jährige Angeklagte laut Bundesgericht nicht getan. Mit dem Hitlergruss habe er lediglich seine Haltung ausgedrückt.Diese Begründung blendet den Ort des Geschehens aus. Die 150 Sympathisanten der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) hätten in einer abgelegenen Scheune alte Nationalhymnen johlen können. Niemand hätte sie beachtet. Doch ein Treffen unter Gleichgesinnten reichte ihnen nicht. Sie zogen auf jene Wiese, wo General Guisan die Schweizer Armee 1940 gegen Nazideutschland eingeschworen hatte. So versuchte die Pnos, die Schweizer Geschichte neu zu besetzen.Der Kern der Rütli-Kundgebung bestand darin, in aller Öffentlichkeit braune Gedanken zu verbreiten. Ein solches Propagandaumfeld machte den Hitlergruss zu einer Geste, die Zuschauer nur als Überzeugungsversuch verstehen konnten.Das Urteil hat zudem verstörende Konsequenzen. Seiner Logik zufolge darf jeder mit durchgestrecktem Arm durch Zürich spazieren und Passanten ein «Heil Hitler» zurufen. Damit tut man angeblich nur das persönliche Weltbild kund – wie wenn man ein FCZ-Trikot trägt, Che-Guevara-Shirts anzieht, das Kreuz schlägt oder mit Springerstiefeln herummarschiert.Nur: Solche Symbole lassen die Passanten gleichgültig, auf den Hitlergruss hingegen würden viele empört reagieren. Zu Recht. Springerstiefel, Kreuz oder Che-Guevara-Prints erlauben unterschiedlichste Deutungen. Der Hitlergruss begleitete den Genozid an Abermillionen. Wer ihn öffentlich vorführt, gibt Juden, Ausländern oder Andersdenkenden zu verstehen: Ihr seid unerwünscht, man sollte euch alle vernichten.Der Nationalsozialismus hat die Bedeutung des durchgestreckten Arms für lange Zeit festgeschrieben. Er fordert zum Massenmord auf, macht Werbung für ein Schwerverbrechen. Brutaler und unmissverständlicher kann ein Symbol nicht sein.Die Urner Gerichte haben den Pnos-Mann wegen seines Hitlergrusses verurteilt. Die Busse: 800 Franken. Diese Strafe haben die Lausanner Richter ohne Not aufgehoben.In mehreren jüngeren Urteilen setzte das Bundesgericht die Gesinnungsfreiheit über den Antirassismusparagrafen. So stufte es Wörter wie «Sauschwabe» oder «Drecksschweizer» als nicht rassistisch ein.Der Hitlergruss geht viel weiter als solch alltägliche Beschimpfungen. Die Gewähr, ihn überall zeigen zu dürfen, vermittelt Rechtsextremen ein falsches Signal. Das Signal, dass ihre untolerante Lehre Toleranz verdient.

Das bewegt die Gemüter. Doch ein Kleiner sieg für die Meinungsfreiheit

Glückwünsche an Hitler


Am 20. April 1939 feiert der deutsche Diktator seinen 50. Geburtstag. Soll die neutrale Schweiz gratulieren oder besser schweigen? Die Kommunikation zwischen Bern und Berlin ist bereits am Vorabend des Zweiten Weltkriegs ein Drahtseilakt.  Quelle

Geburtstagsfeste können Vorboten des Schreckens sein. Am 20. April 1939 putzt sich Deutschland für seinen «Führer» heraus. In Berlin flattern bei kalt-trübem Wetter Tausende von Flaggen mit dem Hakenkreuz, gigantische Porträts Adolf Hitlers hängen von den Hausfassaden, zum fünfzigsten Geburtstag schmieden Hofpoeten holprige Verse für den «Schöpfer des Grossdeutschen Reiches». Die Schulen, Geschäfte und Fabriken ruhen an diesem Jubeltag, schliesslich sollen die Massen den Diktator preisen – heil!Dieser fährt, nachdem ihm die Leibstandarte der SS ein Ständchen gebracht hat, mit seiner Entourage von der Wilhelmstrasse via Brandenburger Tor zur Technischen Hochschule. Dort besteigt er eine baldachingekrönte Tribüne, bevor um Punkt halb zwölf die grösste deutsche Militärparade seit dem Ersten Weltkrieg beginnt. Viereinhalb Stunden lang ziehen die Streitkräfte an Hitler vorbei, der auf einem Thronsessel Platz genommen hat: Jagdflieger, Mannschaftswagen, Panzer, Zehntausende von Soldaten in Kampfmontur. Es ist eine minuziös orchestrierte Propagandaschlacht, die von einem Dutzend Kameraleuten auf Film gebannt wird.Auf den Ehrentribünen sitzen Delegationen aus allen Herren Ländern, begeistert, erschüttert, verängstigt. Hitler soll seinen Aussenminister angewiesen haben, ausländische Gäste einzuladen, «unter ihnen möglichst viele feige Zivilisten und Demokraten, denen ich eine Parade der modernsten aller Wehrmachten vorführen werde». Mittendrin: Minister Hans Frölicher, der umstrittenste Diplomat, den die Schweiz je gehabt hat. Im späteren Urteil von Historikern wie Edgar Bonjour wird er zum Inbegriff des deutschfreundlichen Anpassers, der in seiner Blauäugigkeit den Charakter des Nationalsozialismus lange nicht zu erfassen vermochte.Was nun folgt, ist nur eine Fussnote der Geschichte. Aber sie illustriert, wie fragil die Beziehungen zum deutschen Verbrecherregime bereits am Vorabend des Zweiten Weltkriegs sind und wie devot sich der Schweizer Gesandte in Berlin verhält. Gemäss Dokumenten aus dem Bundesarchiv begibt sich Frölicher nach der Parade in die Reichskanzlei und trägt sich wie viele seiner Diplomatenkollegen in die Liste der Gratulanten ein. Was ihm Sorge bereitet: Unter den persönlichen Ehrengästen in Berlin befinden sich zwar viele Vertreter neutraler Staaten, nicht aber der Schweiz. Am 21. April kabelt er deswegen nach Bern und betont: «Das Fehlen der Schweiz ist aufgefallen.»

so bleibt die Geschichte am leben

 

600 Panzer zu Hitlers 50. Geburtstag


Ein neues Buch analysiert die Inszenierung des höchsten Feiertages im Dritten Reich. Vor 75 Jahren galt der „Führer“ in Deutschland fast allgemein als wichtigste Gestalt der deutschen Geschichte.  Quelle

Früh aufstehen kann eine Qual sein. Jedenfalls wenn man gewöhnlich bis zwei oder drei Uhr nachts wach ist. So wie Adolf Hitler. Kein Wunder, dass der „Führer und Reichskanzler“ auf vielen Bildern von seinem 50. Geburtstag am 20. April 1939 eher verkniffen dreinschaut. In Erinnerung geblieben sind die, in unzähligen Fotos sowie in bewegten Bildern sowohl in Schwarz-Weiß als auch in Farbe festgehaltenen Paraden, mit denen die Reichshauptstadt Berlin an diesem Donnerstag den damals überaus populären Diktator feierte. Der Journalist und Historiker Armin Fuhrer hat jetzt aus Anlass des 75. Jahrestages die Planung und die Instrumentalisierung von „Führers Geburtstag“ analysiert und beschreibt die „perfide Propaganda des NS-Regimes mit dem 20. April“ in einem lesenswerten Buch. Schon um acht Uhr morgens fand der erste Programmpunkt statt: ein Ständchen für den NSDAP-Chef, dargebracht vom Musikkorps der Leibstandarte Adolf Hitler. Und weil die Musiker dazu in den Garten der Reichskanzlei gekommen waren, wohin sich die Fenster der „Führerwohnung“ öffneten, musste der Jubilar gestiefelt und gespornt sein.Dabei hatte Hitler, ganz seiner Gewohnheit treu, am Vorabend noch mit alten Getreuen beisammen gesessen und „palavert“. Joseph Goebbels notierte in sein Tagebuch: „Noch lange mit dem Führer erzählt. Mitternacht. Wir gratulieren ihm alle zum Geburtstag.“ Und er fügte hinzu: „Spät ins Bett.“ Das konnte ohne Weiteres zwei Uhr oder später bedeuten.Jedenfalls fiel dem Propagandaminister das Aufstehen am folgenden Morgen nicht leicht. Er hielt fest: „Morgens in aller Herrgottsfrische geht’s auf dem Wilhelmplatz schon los. Das Volk gratuliert. In rührendster Weise. Es ist ergreifend.“ Tausende Berliner und Besucher der Stadt drängten sich auf den weiträumig abgesperrten Straßen im Regierungsviertel und waren naturgemäß laut.Das diplomatische Programm begann um Punkt 9.20 Uhr mit der Gratulation des Doyen der in Berlin akkreditierten Botschafter, Nuntius Cesare Orsenigo. Dass ausgerechnet der Repräsentant der katholischen Kirche der erste war, der dem Kirchenhasser Hitler die Glückwünsche seines Staatsoberhauptes überbrachte, des erst seit sechs Wochen amtierenden Papstes Pius XII., war hergebrachten Traditionen geschuldet.Ansonsten hatten sich nämlich keine irgendwie bedeutenden Besucher angesagt. Der ranghöchste Gratulant war Emil Hacha, der Staatspräsident Böhmens und Mährens, des Mitte März 1939 von der Wehrmacht völkerrechtswidrig besetzten und zum „Protektorat“ herabgestuften Westens der ehemaligen Tschechoslowakei. Ein bedeutungsloser Politiker, nach dem Münchner Abkommen ins Amt gelangt als Lückenbüßer für den exilierten Präsidenten Edvard Beneš. Mit Hacha kam der „Reichsprotektor“, der von Hitler abgesetzte ehemalige Reichsaußenminister Konstantin von Neurath – eine zusätzliche Demütigung.Nach den beiden Repräsentanten des „Protektorats“ war der nächste internationale Gast der slowakische Ministerpräsident Jozef Tiso – ebenfalls von Hitlers Gnaden im Amt. Weitere ausländische Gratulanten jenseits des diplomatischen Korps hatten sich nicht eingefunden: eine deutliche Geste angesichts der von Deutschland gezielt eskalierten Lage in Europa.Die Neue Reichskanzlei, von Hitler in Auftrag gegeben, um „kleinere Potentaten“ zu beeindrucken, wurde so beim ersten ganz großen Termin zur weitgehend deutschen Bühne. Nun gratulierten nämlich die Mitglieder des längst völlig bedeutungslosen Reichskabinetts, das zum letzten Mal mehr als ein Jahr zuvor getagt hatte, und die Oberbefehlshaber der Teilstreitkräfte der Wehrmacht.Ohnehin spielte die Wehrmacht die Hauptrolle an „Führers Geburtstag“. Es war zwar noch kühl; die meisten Bäume waren noch kahl. Aber die Sonne schien. Gute Voraussetzungen für das eigentliche Ziel des Festtages, die neue Stärke Deutschlands vor den Augen der Welt zu demonstrieren.Um 10.15 Uhr rollte Hitlers offener Mercedes aus der Reichskanzlei und fuhr, mit einer Zwischenstation an der Stadtkommandantur, zur Festtribüne vor der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg. Hier, am Rande der kurz zuvor fertiggestellten Ost-West-Achse, wollte der Diktator die Parade seiner Streitkräfte abnehmen.Mehrere Hunderttausend Menschen säumten die Charlottenburger Chaussee – sicher nicht, wie Armin Fuhrer zu Recht feststellt, eine Million. Das hatte etwa die Linzer „Tagespost“ in ihrem überschwänglichen Artikel behauptet und taucht seither in vielen Beschreibungen des „Führergeburtstags“ auf. Aber ohne Frage wäre Hitler, hätte ein Attentäter ihn an diesem Tag getötet, als größte Gestalt aller Zeiten in die deutsche Geschichte eingegangen.Fast fünf Stunden dauerte die Parade, an der Fuhrers Recherchen zufolge 40.000 Soldaten und 1500 Offiziere teilnahmen, dazu 600 Panzer, 40 schwere Geschütze und zahllose andere Waffen. Die Sicherheit garantierten, neben der regulären Polizei, 25.000 SA-Männer und mehr als 15.000 Mitglieder des Nationalsozialistischen Kraftfahrerkorps. Die SS, die Elite der uniformierten Nazis, war mit 600 Mann rund um Hitler präsent.Goebbels jubilierte. „Ein glänzendes Bild deutscher Macht und Stärke.“ Er registrierte „Stürme des Beifalls“ und freute sich: „Der Führer wird vom Volk gefeiert, wie nie sonst ein sterblicher Mensch gefeiert worden ist. So also stehen wir da. Im gleißenden Sonnenlicht leuchtet die Siegesgöttin. Ein wunderbares Vorzeichen.“ffenbar traf diese Einschätzung sogar zu; dafür spricht die Erinnerung des US-Korrespondenten William L. Shirer. Er gab zu, die Parade, „die bisher bedeutendste Zurschaustellung militärischer Macht Deutschlands“, habe ihre Wirkung auf ihn nicht verfehlt.Als ein überschweres Geschütz, gezogen von gleich fünf Schleppern, an der Menge vorbeikam, habe den deutschen Zuschauern zuerst der Atem gestockt, dann hätten die Menschen begeistert applaudiert. Shirer fragte sich ratlos: „Wie konnte man nur unbelebten Dingen wie Kanonen und Panzern Beifall zollen?“Die internationalen Korrespondenten waren neben den deutschen Schaulustigen die wichtigsten Adressaten der Parade. Die wichtigen britischen Zeitungen berichteten denn auch, teilweise sogar mit Meldungen auf der Titelseite. Allerdings „nicht in der Breite, wie der ,Völkische Beobachter‘ es seinen Lesern, die den Wahrheitsgehalt nicht nachprüfen konnten, weismachte“, schreibt Fuhrer zutreffend.

Die Medien erhalten in am Leben

Hasste Hitler „den“ Westen mehr als „die“ Juden?


Der Cambridge-Historiker Brendan Simms stellt die bisherige Forschung auf den Kopf. Er glaubt nachweisen zu können, dass Adolf Hitler mehr Antikapitalist als Antisemit gewesen sei. Quelle

Hass ist irrational, aber trotzdem hat er immer einen scheinbar überzeugenden Ursprung, einen subjektiv zwingenden Ausgangspunkt. Der kann objektiv betrachtet noch so unlogisch und falsch sein – es gibt ihn stets. Schon Generationen von Historikern haben sich gefragt, woher der pathologische Judenwahn Adolf Hitlers kam, ohne den das Menschheitsverbrechen Holocaust nicht denkbar wäre. Denn so sehr die deutsche Gesellschaft (mit einer Formulierung des Hitler-Biografen Ian Kershaw) dem „Führer“ der NSDAP „entgegen-“ im Sinne von „auf seine Ziele zuarbeitete“, so wenig lässt sich ohne die Person der Diktators die unglaubliche Radikalität des Massenmordes an sechs Millionen Zivilisten erklären. Eine These des Cambridge-Professors Brendan Simms könnte jetzt einen neuen Historikerstreit auslösen. Vielleicht nicht ganz so heftig wie die Debatte um Ernst Noltes Fragen nach dem Zusammenhang von „bolschewistischem „Klassenmord und nationalsozialistischem Rassenmord“. Aber die Streitfrage hat doch Potenzial für eine längere Auseinandersetzung, die auch die Öffentlichkeit beschäftigen dürfte. weiterlesen….

Die Geschichte lebt!!!

Signierte „Mein Kampf“-Ausgaben bringen 48.000 Euro


Die von Adolf Hitler signierten Exemplare wurden in Los Angeles versteigert. Elf Bieter beteiligten sich an der Auktion. Quelle

Mein Kampf Original

so bleibt die Geschichte am Leben