Toggenburger Wirtepaar muss bei Polizei antraben


In der Beiz «Traube» im Toggenburg ist man noch nicht in der Moderne angekommen: Asylsuchende werden wegen dunkler Haut nicht bedient. Jetzt wird die Polizei aktiv: Quelle

In der Beiz «Traube» in Bazenheid SG ist man stolz auf die gutbürgerliche Küche. Es gibt Klassiker wie Fleisch von heissen Stein und Fondue à discretion. Nicht jedoch für Personen mit dunkler Haut. Wie das «St. Galler Tagblatt» schreibt, soll die Wirtin der «Traube» es abgelehnt haben, eine Gruppe von dunkelhäutigen Asylsuchenden zu bedienen.Jetzt ermittelt die Polizei: «Wir hatten von den Vorwürfen bislang keine Kenntnis und haben sie über die Presse erfahren. Wir werden den Fall von Amtes wegen untersuchen und uns anschauen, was passiert ist», sagt der St. Galler Kantonspolizei-Sprecher Hanspeter Krüsi zu BLICK. Dazu gehöre die Befragung «aller Beteiligten», wie Krüsi betont. Man werde einen Bericht verfassen und der Staatsanwaltschaft übergeben – die werde dann entscheiden, wie es weiter geht.Beobachtet hatte den Vorfall der Thurgauer Jonas Brunschwiler. Er leistete Ende Juni Zivildienst und riss mit mehreren Gruppen invasive Pflanzen aus dem Boden heraus. Nach der schweisstreibenden Arbeit wollte man sich in im Restaurant «Traube» in Bazenheid SG ein kühles Bier gönnen.Als die Gruppe mit den Flüchtlingen die Beiz betrat, soll laut dem «Tagblatt» die Stimmung schlagartig gekippt sein. «Wir bedienen hier keine Neger», soll die Wirtin darauf gesagt haben. Für den Zivildienstler Brunschwiler ein Skandal: «Das darf doch in der Schweiz im 21. Jahrhundert nicht sein.»Der Wirt wollte sich nicht mehr an den Vorfall erinnern, als das «Tagblatt» ihn auf den Vorfall angesprochen hat. «Ich weiss nicht, wovon Sie reden.» Er schreibe auch nicht jeden Gast auf: «Neider gibt es immer.» Für die SP Alttoggenburg sind jedoch solche verbalen Entgleisungen nichts Neues. Früher sei man noch ab und zu für Vorstandssitzungen zur «Traube» gefahren. Irgendwann lehnte das Wirtepaar aber politische Veranstaltungen ab, erzählt Sektionspräsident Stefan Diener: «Das Einzige, was sie sich vorstellen könnten, sei etwas mit Leuten in Springerstiefeln:

So formulieren kann man es Heutzutage nicht mehr! Doch auf alle Tische Reservations tafeln, dann wen eine Gruppe kommt, es ist leider Reserviert oder besetzt! Den der Wirt hat ein Hausrecht!!http://www.restaurant.ch/SG/Bazenheid/Restaurant+Traube/45564/map/

Bundesrat verschärft Waffenrecht


Als Schengen-Land muss die Schweiz das neue Waffenrecht der EU übernehmen. Auch das Sturmgewehr stand zur Debatte. Quelle

Nach den Terroranschlägen von Paris hat die EU ihr Waffenrecht verschärft. Als Schengen-Land muss die Schweiz nachziehen. Der Bundesrat hat am Freitag seine Vorschläge in die Vernehmlassung geschickt. Unter anderem geht es um automatische Feuerwaffen, die zu halbautomatischen Handfeuerwaffen umgebaut worden sind. Diese sind in der Schweiz schon heute verboten. Eine Ausnahme gilt für die Dienstwaffe von Armeeangehörigen. Nach den Vorschlägen des Bundesrats dürfen diese das Sturmgewehr auch in Zukunft mit nach Hause nehmen. Besondere Bedingungen wie etwa eine Vereinspflicht sind damit nicht verbunden.Nach den Terroranschlägen von Paris hat die EU ihr Waffenrecht verschärft. Als Schengen-Land muss die Schweiz nachziehen. Der Bundesrat hat am Freitag seine Vorschläge in die Vernehmlassung geschickt.Unter anderem geht es um automatische Feuerwaffen, die zu halbautomatischen Handfeuerwaffen umgebaut worden sind. Diese sind in der Schweiz schon heute verboten. Eine Ausnahme gilt für die Dienstwaffe von Armeeangehörigen. Nach den Vorschlägen des Bundesrats dürfen diese das Sturmgewehr auch in Zukunft mit nach Hause nehmen. Besondere Bedingungen wie etwa eine Vereinspflicht sind damit nicht verbunden.

Mal sehen!! Was dann definitiv kommtèèè 

«Massentierhaltung erinnert an Auschwitz»


Im Parlament kommt es zum Eklat: Der Grüne Jonas Fricker vergleicht Schweine mit Juden. Nachdem Kritik laut wird, entschuldigt er sich.  Quelle

Der Nationalrat debattierte am Donnerstag über die Fair-Food-Initiative, die für Importwaren die gleichen Standards im Bezug auf Tierschutz wie bei Schweizer Produkten fordert. Der Nationalrat Jonas Fricker (Grüne) scheute dabei auch einen Vergleich mit dem Holocaust nicht: «Sie kennen die Bilder, ja sogar die Dokumentarfilme aus Europa, die die unsägliche Massentierhaltung belegen, Transporte in den sicheren Tod.» Als er das letzte Mal so eine Dokumentation von Transporten von Schweinen gesehen habe, seien ihm unweigerlich die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz aus dem Film «Schindlers Liste» hochgekommen. «Die Menschen, die dorthin deportiert wurden, die hatten eine kleine Chance zu überleben. Die Schweine, die fahren in den sicheren Tod.»

Das Konzentrationslager Auschwitz war ein Vernichtungslager der Nazis. Die SS betrieb den Lagerkomplex von 1940 bis 1945 am Westrand der polnischen Stadt Auschwitz. Menschen wurden mit dem Nervengas Zyklon B getötet und anschliessend verbrannt oder vergraben. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf 1,1 bis 1,5 Millionen, 90 Prozent der Opfer waren Juden.Dieses Votum war zu viel für den SVP-Ratskollegen Roland Rino Büchel:« Ich war heute Morgen geschockt. Heute hat ein Redner gesagt, dass es die Tiere schlimmer hätten, als es damals die Menschen in Auschwitz gehabt hätten, weil sie quasi dem sicheren Tod entgegengingen und die Menschen in Auschwitz noch eine kleine Lebenschance gehabt hätten.» Büchel richtet seine Frage an Bundesrat Alain Berset: «Denken Sie auch, dass es so dramatisch ist mit den Tieren, oder war das ziemlich daneben, was hier gesagt wurde?» Fricker entschuldigt sich¨Berset antwortet: «Es ist an Ihrem Rat, die Diskussion zu führen. Der Bundesrat sieht keine derartige Verbindung, und lehnt jede Verbindung ab, die gemacht werden könnte. Die Fähigkeit, eine heftige Debatte zu führen, liegt bei Ihnen.» Daraufhin entschuldigte sich Fricker: «Ich möchte mich in aller Form für meinen unangemessenen Vergleich entschuldigen, den ich in meiner Naivität gemacht habe. Danke, dass Sie meine Entschuldigung annehmen. Sie kommt von Herzen.»Beim Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund ist die Sache damit erledigt. Generalsekretär Jonathan Kreutner: «Ein solcher Vergleich ist natürlich nicht haltbar. Nationalrat Fricker sieht das ja selber ein und hat sich sofort im Parlament und persönlich bei uns entschuldigt. Für uns ist die Angelegenheit damit erledigt, und wir bleiben mit Fricker im Gespräch.»

Und so was sagt ein Linker und ein Güner!!

SVP will Freizügigkeit ganz verbieten


Die Schweizerische Volkspartei hat genug und will bei der Neuauflage der Masseneinwanderungsinitiative keine Abstriche mehr machen. Quelle

Die SVP will das Ende des freien Personenverkehrs mit der EU. Die unter dem Namen «Begrenzungsinitiative» neu aufgelegte Massen­einwanderungsinitiative, kurz MEI, gehe über die Kündigung des Frei­zügigkeitsabkommens weit hinaus, schreibt die «SonntagsZeitung», der der Initiativtext vorliegt. Bei einem Ja würde dann unter anderem in der Bundesverfassung stehen, dass die Schweiz «eigenständig die Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern» regelt und «keine neuen völkerrechtlichen Verträge abgeschlossen» werden dürfen.Ein totales Personenfreizügigkeitsverbot für neue Verträge soll eine «Schein­umsetzung wie bei der MEI verunmöglichen», erklärt SVP-Vordenker Christoph Blocher gegenüber der Zeitung.Der Initiativtext ist derzeit bei der Bundeskanzlei in der Vorprüfung. Der Bundesrat soll demnach ein Jahr Zeit ­haben, um mit der EU zu verhandeln. Kommt er in dieser Zeit nicht zu einem Ergebnis, muss er innert 30 Tagen das Kündigungsschreiben nach Brüssel schicken. Spätestens Anfang Januar 2018 will die SVP diese MEI 2.0 zusammen mit der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) lancieren. Das zwingt den Bundesrat zu grosser Vorsicht im EU-Doosier!!

Aber sofort 

Demonstranten zünden Schweizer Fahnen an


Wegen politischer Plakate in Genf ist es zu wütenden Protesten in Pakistan gekommen. In Islamabad wurde der Schweizer Botschafter einbestellt. Quelle

Werbeplakate in Genf mit der Aufschrift «Free Baluchistan» («Befreit Belutschistan») führen zu diplomatischen Spannungen zwischen der Schweiz und Pakistan. Die pakistanischen Behörden haben den Schweizer Botschafter in Islamabad einberufen und fordern die Entfernung der Plakate. Die Plakate sind seit rund einer Woche unweit des Genfer Sitzes der Vereinten Nationen sowie auf den Bussen des öffentlichen Genfer Verkehrs (TPG) zu sehen. Belutschistan ist eine an Iran und Afghanistan grenzende Provinz in Pakistan. Gemäss der TP Publicité SA soll die Kampagne zwei Wochen dauern, wie die Werbefirma auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda am Freitag erklärte.Werbeplakate in Genf mit der Aufschrift «Free Baluchistan» («Befreit Belutschistan») führen zu diplomatischen Spannungen zwischen der Schweiz und Pakistan. Die pakistanischen Behörden haben den Schweizer Botschafter in Islamabad einberufen und fordern die Entfernung der Plakate.Die Plakate sind seit rund einer Woche unweit des Genfer Sitzes der Vereinten Nationen sowie auf den Bussen des öffentlichen Genfer Verkehrs (TPG) zu sehen. Belutschistan ist eine an Iran und Afghanistan grenzende Provinz in Pakistan. Gemäss der TP Publicité SA soll die Kampagne zwei Wochen dauern, wie die Werbefirma auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda am Freitag erklärte.

Eine in Lumpen gekleidetes armseliges Volk !!!

St. Gallen beschliesst Verhüllungsverbot


Der Kantonsrat hat ein Verhüllungsverbot im öffentlichen Raum beschlossen. Die Ratsmehrheit stimmt mit 59 gegen 54 Stimmen zu. Quelle

Der St. Galler Kantonsrat hat sich heute mit einem Verhüllungsverbot im öffentlichen Raum sowie mit Bekleidungsvorschriften in Schulen befasst. Die Ratsmehrheit stimmte nach längerer Diskussion einem Verhüllungsverbot mit 59 gegen 54 Stimmen zu.Nach den Diskussionen um ein Kopftuchverbot in der Schulgemeinde von St. Margrethen waren 2015 insgesamt vier Motionen eingereicht worden, in denen es um Bekleidungsvorschriften für die Schule, aber auch um ein Verhüllungsverbot im öffentlichen Raum ging.Die St. Galler Regierung legte danach einen Vorschlag mit entsprechenden Regelungen vor. Bei der vorberatenden Kommission stiess der Entwurf grundsätzlich auf Zustimmung – mit einer Ausnahme: Sie beantragte eine Verschärfung und verlangte, dass die Gesichtsverhüllung – zum Beispiel durch eine Burka – im öffentlichen Raum generell verboten werden soll.Konkret solle bestraft werden können, wer im öffentlichen Raum eine Gesichtsverhüllung trägt, sofern die Person damit «die öffentliche Sicherheit oder den religiösen oder gesellschaftlichen Frieden bedroht oder gefährdet». Ob eine solche Bedrohung oder Gefährdung vorliege, sei im Einzelfall zu beurteilen.Die Regierung hatte sich gegen ein generelles Verhüllungsverbot ausgesprochen. Es bestehe kein öffentliches Interesse daran, argumentierte sie. Stattdessen wollte sie festschreiben, dass im Kontakt mit Behörden und Amtsstellen das Ablegen der Gesichtsverhüllung verlangt werden dürfe.Im Kantonsrat kritisierte der Sprecher der SVP-Fraktion, die Regierung wolle sich nicht wirklich mit dem Thema auseinandersetzen. Der Auftrag für ein Verhüllungsverbot werde überhaupt nicht umgesetzt. Es gehe dabei um ein Zeichen «gegen den frauenfeindlichen religiösen Extremismus».Der Sprecher der CVP-GLP-Fraktion betonte, die Gesichtsverhüllung gehöre «nicht in unseren Kulturkreis». Für die CVP gehe der Vorschlag der Regierung zu wenig weit, sie unterstützte deshalb die Version der Kommission. Die Sprecherin der GLP lehnte hingegen die Ausdehnung des Vermummungsverbots ab.Auch die Sprecherin der FDP-Fraktion sprach sich gegen den Kommissionsvorschlag aus. Es handle sich dabei um reine Symbolpolitik, die nicht umsetzbar sei. Für die SP-Grüne-Fraktion würde es keine neuen Vorschriften brauchen. Ein generelles Gesichtsverhüllungsverbot werde klar abgelehnt.FDP-Regierungsrat Martin Klöti warb für den «pragmatischen Kompromiss», der sich auf die aktuelle Rechtsprechung abstützt. Eine weitergehende Regelung brauche es nicht. Sie bedeute «Angstpolitik auf Vorrat». SP-Regierungsrat Fredy Fässler führte aus, dass der Kommissionsvorschlag in der Praxis gar nicht umsetzbar sei. Es brauche im Gesetz keine leeren Bestimmung.Schliesslich setzte sich aber im Kantonsrat die Version der vorberatenden Kommission mit 59 gegen 54 Stimmen durch.Weniger Diskussionen gab es bei den Vorschlägen der Regierung zu den Kleidervorschriften für die öffentlichen Schulen. Dort hatte das Bundesgericht den Rahmen vorgegeben, das Ende 2015 ein Kopftuchverbot für die Schule in St. Margrethen für unzulässig erklärt hatte.Die Regierung wollte dazu nur allgemeine Vorgaben machen. Für die Schüler soll die Pflicht gelten, sich in der Schule «korrekt zu kleiden». Kleider dürften «den ungestörten Unterricht oder den Schulfrieden» nicht gefährden. Konkrete Bekleidungsvorschriften soll danach der Erziehungsrat formulieren. Zudem dürfen die Schulgemeinden ergänzende Vorschriften erlassen.

In kleinen Schritten, leider nur Kantonal!!

«Schwarze Menschen gelten als minderwertig»


Die Schweiz müsse sich ihrer rassistischen Geschichte stellen, sagt die Gender-Forscherin Franziska Schutzbach. Es gebe keinen Grund, auf «Mohrenkopf» zu beharren. Quelle

Das «Komitee gegen rassistische Süssigkeiten» fordert in einer Petition, dass die «Mohrenköpfe» der Firma Dubler umbenannt werden. Der Begriff sei eine «herabwürdigende Bezeichnung für den Kopf einer dunkelhäutigen Person». Franziska Schutzbach unterstützt die Forderung. Obwohl sie die Petition nicht lanciert hat, erhält sie Hassmails und Morddrohungen.

Frau Schutzbach, wie nennen Sie den «Mohrenkopf»?Ich sage Schaumkuss. Ich habe einige Debatten zum Thema mitverfolgt und denke: Warum sollte ich darauf beharren, «Mohrenkopf» zu sagen? Hiesse das Ding «Judenkopf» oder «Fotzenkuss», würde das ja auch kritisiert und überdacht. Mohr wird übrigens im Idiotikon, dem Schweizer Mundartlexikon, als Synonym für «Neger» definiert und mit rassistischen Stereotypen wie ‹schmutziges Aussehen› beschrieben. Es ist also unbestritten, dass in der Schweiz sowohl der Begriff «Mohr» als auch dessen Symbolik immer schon rassistisch konnotiert waren.Sie schrieben: «Wenn wir nicht bereit sind, Sprache zu dekolonisieren, werden auch weiterhin Geflüchtete ertrinken.» Was meinen Sie damit?
Natürlich meine ich nicht, die Veränderung von Sprache würde direkt verhindern, dass Geflüchtete ertrinken. Sondern: Wir leben in einer Kultur, in der Menschen mit dunkler Hautfarbe als minderwertig gelten und Weisse als überlegen, als besser. Dazu gibt es zahlreiche Studien. Und diese hierarchische Kultur zeigt sich unter anderem in Wörtern wie «Mohr». Natürlich hat die europäische Grenzpolitik unter anderem damit zu tun, welches Leben als wertvoll oder weniger wertvoll gilt. Mit dieser hierarchischen Kultur sollten wir uns auseinandersetzen.Wo fängt für Sie Rassismus an?
Viele glauben, es sei Rassismus, wenn Schwarze im Park verprügelt oder beschimpft werden. Das ist eine sehr verkürzte Vorstellung davon, wie Rassismus funktioniert. Damit kann man sich selber rausnehmen und sagen: Das geht mich nichts an. Rassismus fängt aber schon viel früher an, zum Beispiel anhand von Klischees oder in abwertender Sprache.Wieso wird denn gerade das Wort «Mohrenkopf» kritisiert?
Wir müssen fragen, woher der heutige Rassismus kommt. Kolonialrassistische Vorstellungen spielen immer noch eine Rolle – in unserem Alltag, unseren Institutionen und in der Sprache. Die Überzeugung, dass «Mohren» primitiv oder böse seien, gehört zur schweizerischen Geschichte, wie der Historiker Bernhard Schär aufzeigt. So gab es Völkerschauen, die im 19. Jahrhundert durch die Schweiz tourten, in denen dunkelhäutige Menschen als «primitive Rassen» präsentiert wurden. Die Schweiz hat eine rassistische Geschichte, der wir uns stellen müssen.Gäbe es nicht bessere Wege, um Rassismus in der Gesellschaft zu bekämpfen, als Wörter zu verbieten?
Sprache zu reflektieren und anzupassen ist nur ein Aspekt. Es geht darum, zu verstehen, dass Sprache und so genannte «echte» Gewalt nicht getrennte Dinge sind. Bestimmte Begriffe enthalten historisch und bis heute abwertende Vorannahmen über schwarze Menschen. Sie zementieren eine Hierarchie. Es bedeutet nicht, dass man automatisch Rassist ist, wenn man beispielsweise «Mohrenkopf» sagt.Sondern?
Ich habe als Kind das Spiel «Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann» gespielt, ohne eine negative Assoziation zu schwarzen Männern zu haben. Aber unbewusst gräbt sich etwas ein, das dürfen wir nicht unterschätzen. Letztlich geht es darum, anzuerkennen, dass bestimmte Begriffe oder Bilder einen rassistischen Hintergrund haben und fortschreiben, selbst wenn wir als Individuen keine bewusste rassistische Assoziation haben. Und es geht darum, zu respektieren, dass bestimmte Begriffe für viele unserer nicht weissen Mitmenschen verletzend sind. Auch wenn uns das nicht auf Anhieb einleuchtet.In einer Umfrage von 20 Minuten haben über 100’000 Personen mitgemacht. Nur 2 Prozent fanden den Begriff «Mohrenkopf» rassistisch.
Viele Menschen fühlen sich extrem provoziert. Sie denken: Jetzt will man mir meine Gewohnheiten wegnehmen! Wenn es um Alltagskultur geht, gibt es viel Abwehr. Ich verstehe das, aber als Gesellschaft sollten wir Verantwortung für die Geschichte übernehmen. Wir leben in einer Einwanderergesellschaft, das wird sich nicht mehr ändern. Wenn Integration möglich sein soll, können wir nicht nur fordern: «Die müssen Deutsch lernen!» Die Mehrheitsgesellschaft muss auch ihrerseits etwas beitragen.

Auch wenn es verboten würde,ist es dennoch so!!

Ist es rassistisch, «Mohrenkopf» zu sagen?


Die Firma Dubler soll ihren «Mohrenkopf» umbenennen, weil der Begriff rassistisch sein soll. Ist er das? Quelle

Das «Komitee gegen rassistische Süssigkeiten» hat eine Petition lanciert mit dem Ziel: Die Firma Dubler Quelle aus dem aargauischen Waltenschwil soll ihre «Mohrenköpfe» umbenennen. Wie das Komitee schreibt, sei der Begriff eine «herabwürdigende Bezeichnung für den Kopf einer dunkelhäutigen Person». Franziska Schutzbach, Gender-Forscherin an der Universität Basel unterstützt die Petition. Wenn wir nicht bereit seien, Sprache zu dekolonisieren, würden auch weiterhin Geflüchtete ertrinken, argumentiert sie laut der «Neuen Zürcher Zeitung». Die Firma Dubler setzt sich zur Wehr: «‹Mohrenkopf› ist für mich eine positive Formulierung», sagt Besitzer Robert Dubler im Interview mit 20 Minuten. Im Zusammenhang mit der Süssigkeit sei der Begriff nicht rassistisch, sondern sogar positiv besetzt. Eine Umbenennung des Produkts käme unter keinen Umständen in Frage.Auch 71 Prozent der knapp 30’000 Teilnehmer einer nicht repräsentativen 20-Minuten-Umfrage finden: Der «Mohrenkopf» hiess schon immer so und soll auch weiterhin so heissen. 25 Prozent sind der Meinung, der Name soll beibehalten werden, denn Rassismus verschwinde nicht, indem man solche Begriffe verbiete. 3 Prozent sind dagegen der Meinung, der Begriff sei rassistisch oder eine unnötige Provokation gegenüber dunkelhäutigen Menschen.Laut Gülcan Akkaya, Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR, verstösst der Begriff «Mohrenkopf» als solcher nicht gegen die Rassismusstrafnorm. Die Verwendung des Begriffs ist laut Strafgesetzbuch nicht strafbar und aus rechtlicher Sicht entsprechend unproblematisch. «Dennoch kann das Wort unter Berücksichtigung der kolonialen Vergangenheit unangemessen und verletzend sein», sagt Akkaya. Von einem Verbot rät sie dennoch ab: «Wir können Rassismus nicht bekämpfen, indem wir gewisse Wörter verbieten.» Es sei aber wichtig, dass der Diskurs über solche Wörter geführt würde: «Wir müssen über die Bedeutung, Herkunft und Wirkung der Begriffe nachdenken.» Einen kausalen Zusammenhang zwischen der Tragödie der Flüchtlinge auf dem Mittelmeer und der Dekolonialisierung der Sprache herzustellen, bringe uns in der Diskussion um rassistische Diskriminierung jedoch nicht weiter, findet Akkaya.Celeste Ugochukwu, Präsident des afrikanischen Diaspora-Rates, dagegen befürwortet eine Namensänderung. Man solle dunkelhäutige Personen zwar nicht dauernd in der Opferrolle drängen, das habe auch etwas Rassistisches. Aber: «Der Name ‹Mohrenkopf› erinnert an die Zeit, als Dunkelhäutige als Sklaven gehalten wurden.» Das gelte es zu vermeiden.Auch Patricia Purtschert, Expertin für postkoloniale Kulturgeschichte der Schweiz plädiert für einen neuen Begriff: Das «M-Wort» verweise auf eine rassistische Geschichte: «Wenn wir von Rassismus sprechen, reden wir von der transatlantischen Sklaverei, von Kolonialismus, neokolonialen Ausbeutungsformen und gegenwärtigen, rassistisch strukturierten Gesellschaften. Kurz: von enormen Verbrechen und weit reichenden Herrschaftssystemen. Und nun sollen wir nicht über eine Sprache diskutieren dürfen, die diese Gewaltverhältnisse fortsetzt?» Purtschert empfiehlt der Firma Dubler einen Wettbewerb zu lancieren, um eine neue Bezeichnung für ihr Produkt zu finden. Arbeit an der Sprache sei ein wichtiges Mittel, um Rassismus zu bekämpfen.

Ja das «Komitee gegen rassistische Süssigkeiten“ ist doch nicht bei klarem Verstand! OK, betrachtet man den Namen der Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR, ist das keine Wudner!

Burkaverbot-Initiative kommt zustande


Das Komitee hat die Unterschriften für die Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» beisammen. Das letzte Wort wird demnach das Volk haben. Quelle

Auf den letzten Drücker hat das Egerkinger Komitee die benötigten 100’000 Unterschriften für die Initiative zum Burkaverbot beisammen. Dies berichtet die «Luzerner Zeitung». In zwei Tagen läuft die Frist ab.Am nächsten Freitag werden die beglaubigten Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben. Somit hat das Volk in der Frage zu einem Verhüllungsverbot in der Schweiz das letzte Wort.Viel zu verdanken hat das Komitee dem 76-jährigen Pensionär Erwin Lötscher, der laut Bericht 9700 Unterschriften im Alleingang zusammengebracht hat. Seit Juli 2016 gilt das Verhüllungsverbot bereits im Kanton Tessin.

Doch das Linke und Gutmenschenvolk bei uns werden es verhinder! Das Zeichen ist aber gesetzt!!! 

9-Jährige üben Schiessen und Messerkampf


In Sommerlagern schwören Kämpfer des rechtsnationalen Asow-Bataillons Kinder auf Patriotismus ein – und lehren sie den Krieg.  Quelle

Anton bezeichnet sich selbst als Slacker. Er lebe nach eigenen Regeln, sagt der 16-jährige Jugendliche aus Kiew. Doch das will er jetzt ändern. «Ich will gehorsam sein», sagt er, bevor er ins Sommerlager der rechtsnationalistischen Asow-Miliz aufbricht. Der Teenager ist die Hauptfigur einer neuen Videoreportage des britischen «Guardian» (Video unten). Sie beschreibt, wie in dem Lager ausserhalb der ukrainischen Hauptstadt etwa 60 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 17 Jahren einem täglichen Kampftraining unterzogen werden. Laut «Guardian» sind schon vier solcher Lager in Betrieb; weitere würden für nächstes Jahr gebaut.Die Kinder im Lager richten hölzerne oder echte Gewehre auf imaginäre Feinde, kriechen unter Drahtverhauen hindurch und hüpfen auf Hindernisläufen durch Lastwagenpneus. Die Kids marschieren in Formation. Sie lernen boxen und mit Messern zu kämpfen.Lob und Strafe werden kollektiv verteilt. Einmal müssen die Kinder in unbequemer Stellung Kniebeugen machen, während sie im Chor rufen: «Ich werde nie rauchen.» Grund der Tortur: Im Gepäck eines Jungen ist ein Päckchen Zigaretten gefunden worden.Durch gemeinsamen Gesang am Lagerfeuer wird den jungen Ukrainern Patriotismus eingeimpft. «Ich realisiere, dass die Ukraine wichtiger ist als mein Skateboard», sagt Anton. Für den Lagerleiter ist patriotisches Denken das wichtigste Lernziel: «Aus der Ukraine wandert die Intelligenz aus», beklagt der Asow-Kämpfer. «Nur Nationalisten können diesem Land etwas bringen.»Das patriotische Element wird auch in einer Reportage des US-Senders NBC über ein Asow-Camp unterstrichen. In ihr kommt der neunjährige Smolny vor, der über alle Schlachten der ukrainischen Geschichte genau Bescheid weiss und inbrünstig patriotische Lieder singt.Zusammen mit anderen Milizen wurde das Asow-Bataillon 2014 gegründet. Es spielte eine wichtige Rolle bei der Verteidigung des Landes gegen separatistische, von Russland unterstützte Kämpfer im Osten des Landes. International gerieten die Asow-Milizen unter scharfe Kritik, weil sich unter ihnen zahlreiche Neonazis und Rechtsnationale befanden.Der Lagerleiter behauptet, von den Trainern der Kinder im Sommercamp trage niemand Tattoos mit Emblemen von Rechtsradikalen. Doch Videobilder widersprechen ihm: Zu sehen sind ein Hakenkreuz auf einem Ellenbogen, eine SS-Rune am Hals und die Worte «White Pride» am Oberschenkel.Die Lagerleitung weist den Vorwurf zurück, die Kinder würden nur für den Krieg ausgebildet. «Daran denken wir nicht», sagt der Lagerleiter. «Unser Lager ist militärisch und patriotisch.» Antons Vater, ein Ex-Soldat, gibt aber offen zu, dass ihm das martialische Element zusagt: «Ich will einen Kämpfer grossziehen.»Es wäre verständlich, wenn das Asow-Bataillon mit einem künftigen Bedarf an Kämpfern rechnete. Nach einer Reportage der amerikanischen Website «The Daily Signal» befinden sich die Milizionäre seit Monaten im Osten der Ukraine in Abwartestellung. Von der eigentlichen Front, wo reguläre Truppen in Schützengräben den Separatisten gegenüberstehen, seien die Asow-Kämpfer entfernt, schreibt die zur konservativen Heritage-Stiftung gehörende Website. Doch womöglich werde der geltende Waffenstillstand nicht lange halten. «Wir sind entschlossen, diesen Befreiungskrieg zu führen», sagt ein Asow-Kämpfer.Im Lager bei Kiew findet Anton die täglichen Übungen hart. «Ich hatte es mir ein bisschen einfacher vorgestellt», sagt er. «Am Anfang war es aufregend, doch mit der Zeit wurde es monoton», klagt er. Wird er nächstes Jahr zurückkommen? «Ich glaube nicht. Aber ich bin mir nicht sicher – vielleicht doch.»

So muss es auch sein, die Kinder auf die Zukunft vorbereiten!

Gemeinderat nicht erfreut über Neonazi-Tätowierer


Nach einem Buttersäure-Angriff wurde Neonazi-Tätowierer Ondrej Ciporanov aus aus seinem Studio in Jona SG rausgeschmissen. Nun ist er in Bubikon ZH tätig. Quelle

Barbarossa Tattoo, so heisst das Studio, das bis vor kurzem in Jona SG als Neonazi-Treff bekannt war. Nachdem ein Bericht über seine politische Ausrichtung und seine Kundschaft bekannt worden war, haben ihm Vandalen Buttersäure ins Studio geworfen, wie der gebürtige Tscheche Ondrej «Ondra» Ciporanov zum «Zürcher Oberländer» sagte. Darauf hätten Nachbarn bei den Vermietern ihre Angst bekundigt, und Ciporanov wurde der Mietvertrag gekündigt.Inzwischen hat Ciporanov in Bubikon ZH ein neues Studio eröffnet. «Das Tattoo-Studio war in Jona ein Treffpunkt der Neonazi-Szene. Das dürfte sich auch am neuen Standort nicht ändern», sagt Fabian Eberhard, Journalist und Experte für Rechtsextremismus, in dem Zeitungsbericht. Laut Eberhard gibt es Verbindungen zwischen dem Tattoo-Studio und der Zürcher Sektion von Blood and Honour, einer Neonazi-Vereinigung, die in Deutschland verboten ist.Auch auf seiner Facebook-Seite kaschiert Ciporanov seine Ansichten kaum, beispielsweise in einem Beitrag anlässlich Neujahr: «Wir hoffen, ihr habt euer explosives Arsenal für den Jahreswechsel schon parat gemacht und euch ein paar dicke Böller organisiert, immerhin gibt es ja hier mittlerweile immer mehr Mist in Europa zum Wegsprengen. In diesem Sinne: Spreng heil.»Von sich aus nennt sich Ciparanov Patriot und Nationalist – teils teile er Meinungen der nationalsozialistischen Ideologie. In der Vorstellung eines geeinten Volkes könne er einige positive Aspekte sehen. Den Holocaust leugnet er, was für Neonazis keine Neuheit ist. Er habe Konzentrationslager selbst besucht: Aus seiner Sicht sei die Vergasung derart vieler Menschen schlicht technisch nicht möglich.Die Gemeinde Bubikon ist laut «Zürcher Oberländer» über den Zuzug nicht erfreut, doch ihr sind die Hände gebunden. «Solange er gegen keine Vorschriften verstösst, hat weder die Gemeinde noch eine andere Stelle Anlass, gegen den Betrieb des Studios vorzugehen.» Der Vermieter des neuen Studios ist aber sehr gelassen: Ciporanov sei ein sympathischer und netter Mann und dessen Kunden seien «ganz normal». Solange es keinen Ärger gebe, sehe er keinen Grund, zu handeln.

Das ist auch gelebte Meinungsfreiheit!!!!!