Australische Soldaten kämpften unter der Nazi-Flagge


Ein Foto zeigt australische Soldaten, die im Einsatz in Afghanistan eine Nazi-Flagge mit Hakenkreuz an einem Geländewagen angebracht haben. Die australischen Streitkräfte stehen deswegen nun stark in der Kritik. Quelle

Ein Geländewagen der Armee, versehen mit einer wehenden Hakenkreuzfahne? Es ist ein Bild aus dem falschen Jahrhundert. Ein Foto, welches den australischen Streitkräften nun eine Menge Kritik einbringt.Diese hatten die Nazi-Flagge nämlich während ihres Einsatzes in Afghanistan im Jahr 2007 gehisst, wie der australische Sender ABC berichtet.

«Ein perverser Scherz»

Die Fahne sei über eine längere Zeit herumgereicht und immer wieder an verschiedenen Orten angebracht worden, sagte ein Soldat mit Kenntnis vom Bild dem Sender. Fotos davon zirkulierten frei in den Kasernen. Es sei aber nicht so, dass in der Truppe echte Neonazis gewesen wären, so der Soldat. Vielmehr sei das Hissen der Flagge nur «ein perverser Scherz» gewesen.Den fand ausser den Soldaten aber kaum jemand witzig. Ein Sprecher der australischen Armee sagte zu ABC: «Die Flagge und alles, wofür sie steht, ist absolut abscheulich.» Die betreffenden Soldaten seien für ihr Verhalten allesamt verwarnt worden.

Schlechter Zeitpunkt für Armee

Die Enthüllung von ABC kommt für die australischen Streitkräfte zu einem schlechten Zeitpunkt. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Spezialkräfte in Afghanistan im Jahr 2009 einen unbewaffneten Mann erschossen hatten. Von einem anderen Getöteten haben die gleichen Soldaten die Beinprothese abgenommen und sie anschliessend als Trinkbecher benutzt.Mittlerweile hat die Veröffentlichung der Fotografie in der australischen Politik grosse Wellen geworfen. Premierminister Malcolm Turnbull kritisierte die Aktion scharf und nannte sie «absolut inakzeptabel». (krj)

Die Geschichte lebt!!

Stadtpolizei Zürich suchte nach Hitler

Status


Die Stadtpolizei hatte Detektive mit der Überwachung Hitlers beauftragt. Sie sollten Verbindungen zu Zürich untersuchen – und taten dies sogar noch 18 Jahre nach Kriegsende. Quelle

Die Stadtpolizei hat seit 1933 offenbar fleissig Infomationen über Adolf Hitler und dessen Verbindung zur Limmatstadt gesammelt. Das geht aus einer Akte hervor, die im Stadtarchiv Zürich liegt.Laut der «Schweiz am Sonntag» wurde unter anderem untersucht, ob der Diktator heimlich in Zürich logierte. Gerüchteweise ging er in einem Haus am Utoquai 39 ein und aus.
Die zwei Detektive Walter Hüni und Albert Frey überprüften daraufhin, ob an den Vermutungen etwas dran war. Zwar konnten Augenzeugen bestätigen, dass vor dem Anwesen oft deutsche Autos vorfuhren. «Ob Hitler tatsächlich am Utoquai 39 schon inkognito abgestiegen ist, konnte nicht festgestellt werden», notierte Hüni. Trotzdem blieben die beiden am Ball.Selbst nach Kriegsende 1945 und der Vermeldung von Hitlers Tod gaben sie nicht auf. So deuten etliche gesammelte Zeitungsartikel darauf hin, dass Zweifel am Ableben des Diktators vorhanden waren. «Die Gefahr Hitler besteht weiter» und «Hitler soll sich in Liechtenstein herumtreiben» sind Beispiele für deren Schlagzeilen.Erst 18 Jahre später wurde die Suche offenbar eingestellt. Weshalb die Stadtpolizei Zürich so lange nach Kriegsende nach Hitler suchte, ist unbekannt. Die «Schweiz am Sonntag» spekuliert, dass man vielleicht davon träumte, den Diktator verhaften zu können.

So bleibt die Geschichte am Leben

Signierte Hitler-Bücher „Mein Kampf“ verkauft


Bei einer Internet-Versteigerung selbst geht kein Gebot ein. Dennoch finden zwei signierte Bände von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ einen Käufer, der Zehntausende Dollar für die Schmähschrift zahlt. Quelle

Mein Kampf Original

Zwei von Adolf Hitler signierte Bände seiner Propagandaschrift „Mein Kampf“ sind in den USA für 43.750 Dollar (umgerechnet rund 40.200 Euro) verkauft worden. Laura Yntema vom Auktionshaus Nate D. Sanders in Los Angeles teilte mit, dass die 1925 und 1926 signierten Bücher am Donnerstag nach Auktionsende einen Käufer gefunden hätten.Bei der Internet-Versteigerung selbst sei kein Gebot eingegangen. Ein Gegenstand, der im Rahmen einer Auktion nicht weggehe, könne danach gekauft werden, sagte Yntema. Der Kaufpreis für die Bücher entspreche dem Mindestgebot von 35.000 Dollar zuzüglich der Prämie für das Auktionshaus.Bei einer ähnlichen Versteigerung vor einem Jahr waren zwei Hitler-Bücher für mehr als 64.000 Dollar unter den Hammer gekommen. Die Namen von Anbieter und Käufer wurden nicht bekannt.Hitler schrieb „Mein Kampf“ während seiner Haft 1924. Das in zwei Bänden veröffentlichte Werk wurde in der Weimarer Republik schnell zu einem Bestseller. In dem Buch legt Hitler seine politischen Ziele klar dar – vom Anschluss Österreichs bis hin zu seiner Forderung nach „neuem Lebensraum“ im Osten. Insbesondere ist „Mein Kampf“ ein Schmähschrift gegen die angebliche „jüdische Weltverschwörung“, den Bolschewismus und den Parlamentarismus.

Wer „Mein Kampf“ nicht gelesen hat, kann die Geschichte nicht verstehen!

 

Hitler-Kaffeerähmli gehen um die Welt


 

Die Produktion und der Vertrieb der Kaffeerähmli mit Hitler-Sujet sorgen hierzulande für Aufregung. Das Thema gibt aber sogar in Südafrika und Malaysia zu reden. Quelle

Der «20 Minuten»-Bericht, dass die Migros-Tochter Elsa Mifroma Kaffeerähmli mit Diktatoren-Bildern vertreibt, hat in der Schweiz hohe Wellen geschlagen. Doch auch im Ausland sorgen die Hitler- und Mussolini-Kaffeerahmdeckeli für Aufsehen. So schreibt etwa die deutsche «Bild» von einem «Skandal um Hitler-Sahne», der «Spiegel» berichtet von «empörten Schweizern». Das Nachrichtenportal «Focus» rückt hingegen in den Vordergrund, dass die Migros dem Hersteller gekündigt hat.Auch bei unserem südlichen Nachbarn sind die umstrittenen Deckeli ein Thema. Die italienische Zeitung «La Repubblica» zitiert den Hersteller, dass die Motive «nur für die Sammler wären». Der französische Sender TF1 titelt gewohnt sachlich: «Hitler und Mussolini auf Schweizer Kaffeerahm».Doch nicht nur im grenznahen Ausland sind die Rähmli in aller Munde. Newsportale rund um den Globus berichten über die Geschichte. Das südafrikanische Portal Times Live und auch die malaysische Malay Mail schreiben, dass Hitler und Mussolini beim Grossverteiler für rote Köpfe sorgen. Die renommierte «New York Times» erklärt, dass die Schweizer Kaffeerahmdeckeli normalerweise unschuldige Motive wie alpine Landschaften oder Lokomotiven zeigten. So sei es ein Schock gewesen, als ein Leser Adolf Hitler auf einem Rähmli erblickte.

Das war keine Propaganda einfach ein Teil der Geschichte!! Wen das eure Demokratie nicht ertragen kann ist sie Schwach! Auch die Entscheidung der M ist einfach lächerlich  

SchweizerKrieger

“ Nordische Division „

Ein böser Geist, der nicht vergeht


Eine Kaskade von Nazi-Vergleichen erschüttert Bundesbern. So absurd sie auch sein mögen, solche Aussagen gehören zu unserem Alltag. Ein historischer Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Quelle

In den Nuller- und Zehner-Jahren des 20. Jahrhunderts, als der junge Adolf Hitler ineinem Wiener Männerwohnheim hauste, irgendwo im Nirgendwo zwischen Kunstmalerei und Bierkeller-Politik, hätte wohl nicht einmal er selbst sich träumen lassen, welch eine Laufbahn als Kanzler des Deutschen Reiches und Weltenbrandstifter ihm noch bevorstand.Die geplanten 1000 Jahre sollte das von ihm begründete Reich zwar nicht Bestand haben, doch triumphiert Hitler bis heute über die Vergänglichkeit: Noch 69 Jahre nachdem er seinem Leben im Bunker ein Ende setzte, vergeht kein Tag, an dem der Führer nicht in den Medien präsent wäre. Nicht schlecht für einen Hanswurst, der in seinen Jugendjahren drauf und dran war, als gescheiterte Existenz zu enden: «Der böse Mann mit dem kleinen Bart ist noch gar nicht tot», sang Jan Delay nicht umsonst vor wenigen Jahren.

«Braune Tendenzen»?

Tatsächlich ist nicht zu erwarten, dass Hitlers Geist irgendwann das Zeitliche segnen wird. Dieser Tage gibt er im Berner Bundeshaus zu reden. Dies, nachdem BDP-Präsident Martin Landolt der SVP wegen deren Initiativ­plänen zum Asylrecht «braune Tendenzen» vorgeworfen hat.SVP-Chef Toni Brunner reagierte, indem er seinem Kontrahenten wenig später, bei den traditionellen Von-Wattenwyl-Gesprächen der wichtigsten Parteipräsidenten, den Handschlag verweigerte. «Einen Nazivergleich müssen wir uns nicht bieten lassen. Damit vergleicht Landolt die SVP mit Massenmördern», stellte Brunner historische Grundkenntnisse unter Beweis.

Levrat als Nachahmungstäter

Dessen ungeachtet doppelte SP-Präsident Christian Levrat einige Tage darauf nach: Man müsse «die Dinge beim Namen nennen», sagte er der «Sonntagszeitung» und tat, was er dafür hielt: Die SVP-Politik der letzten Monate weise «faschistoide Tendenzen» auf, behauptete Levrat. Dies erinnere ihn an die 30er-Jahre, bewies der SP-Politiker historisches Erinnerungsvermögen.Dass sich Brunner in beiden Fällen furchtbar aufregte, ist einerseits verständlich, kam andererseits aber auch sehr erwartbar daher. Man könnte sagen, dass beide Seiten ihre Rollen spielten, in einem wieder und wieder aufgeführten Stück, das stets derselben Dramaturgie folgt: Auf einen dummen Vergleich folgt empörtes Gekeife.Dabei könnte man mit Nazi-Vergleichen durchaus gelassen umgehen, etwa so, wie es der amerikanische Jurist Mike Godwin tut, der den rhetorischen Griff zu Hitler, Goebbels und Göring für eine Art Naturgesetz hält, das ebenso sicher und unvermeidlich eintrifft wie 1938 der Deutsche Gruss auf dem Nürnberger Reichsparteitag.«Godwins Gesetz», 1990 formuliert im Hinblick auf Debatten im Internet-­Vorläufer Usenet, lautet wie folgt: «Mit zunehmender Länge einer Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit den Nazis oder Hitler dem Wert Eins an.» Dabei hat sich die Beschimpfung in den meisten Fällen von historischen Tatsachen und Figuren längst gelöst: «Hitler», «Goebbels» oder «Nazi» sind zu Invektiven geworden, die ähnlich bedenkenlos verwendet werden wie «Arschloch» oder «Idiot».Weltmarktführer auf dem Gebiet des Nazi-Vergleichs ist – aus naheliegenden Gründen – Deutschland. Wahrscheinlich ist dies die dunkle Kehrseite der vorbildlichen und akribischen Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, die das Land nach dem Zweiten Weltkrieg betrieben hat.Als eigentlicher Champion der Disziplin hat sich dabei ausgerechnet ein Historiker erwiesen, einer also, der es besser wissen sollte: der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl. Lang ist die Chronik kohlscher Ausfälligkeiten mit Nazi-Bezug: Ausgerechnet den sowjetischen Parteichef Michail Gorbatschow, mit dem er sich später bestens verstehen sollte, rückte der Christdemokrat im Oktober 1986 in die Nähe von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels: «Er ist ein moderner kommunistischer Führer, der (…) versteht was von PR. Der Goebbels verstand auch was von PR», so Kohl gegenüber dem US-Magazin «Newsweek».Im Juni 2000 wiederum verglich der Ex-Kanzler Boykottaufrufe der SPD, die diese wegen eines Parteispendenskandals gegen seine CDU erhoben hatte, mit dem Boykott jüdischer Geschäfte während der Nazizeit. Endlich und schliesslich, im August 2002, sagte Kohl über den damaligen Bundestagspräsidenten, den Sozialdemokraten Wolfgang Thierse, dieser sei der schlimmste Parlamentspräsident seit Nazi-Reichstagspräsident Hermann Göring.Eine Domäne der CDU ist die Faschismuskeule freilich nicht: Ein Nazi-Vergleichs-Duell mit einer Zeitverzögerung von mehreren Jahrzehnten lieferten sich im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert zwei SPD-Politiker: Im Sommer 1982 hielt Oskar Lafontaine, damals Oberbürgermeister von Saarbrücken, dem amtierenden Bundeskanzler Helmut Schmidt das Festhalten an «Sekundärtugenden» vor, mit denen man «auch ein KZ betreiben» könne.Das längst nicht mehr erwartete Revanchefoul des Altkanzlers erfolgte 26 Jahre später, im September 2008: «Auch Adolf Nazi war ein charismatischer Redner. Oskar Lafontaine ist es auch», so Schmidt in einem Interview über seinen Kontrahenten, der mittlerweile zur Linkspartei gewechselt war.Dass Nazi-Vergleiche Politiker­karrieren nicht nur beenden, sondern auch machen können, zeigte sich 2003: «In Italien wird gerade ein Film über die Nazi-Konzentrationslager gedreht. Ich schlage Sie für die Rolle des Lagerchefs vor. Sie wären perfekt», sagte seinerzeit der damalige italienische Premierminister Silvio Berlusconi im Strassburger EU-Parlament zum SPD-Abgeordneten Martin Schulz. Dieser schäumte, zeterte und lief rot an – und wurde auf einen Schlag vom weithin unbekannten früheren Kleinstadtbürgermeister zur nationalen Grösse.Den womöglich infantilsten Nazi-Bezug aller Zeiten stellten während der vergangenen Fussball-WM Mitarbeiter von 1Live her, einem gebührenfinanzierten deutschen Dudelsender. «Nati raus» titelten sie nach dem Aus des Schweizer Teams sehr zum gespielten Ärger des «Blicks» auf ihrer Homepage. Dem heiligen Gregor von Nazianz würden die deutschen Scherzbolde vermutlich statt eines Kreuzes ein Hakenkreuz um den Hals hängen – wenn der kleinasiatische Kirchenvater ihnen und ihren Hörern denn bekannt wäre.Mag solches manchem noch amüsant erscheinen, so nimmt das Motiv des Nazi-Vergleichs seine widerwärtigste Form oft dann an, wenn es um Israel geht: Die ebenso dumme wie unanständige Behauptung, was «die Juden» im Nahen Osten mit den Palästinensern machten, sei doch dasselbe, was früher die Nazis mit den Juden getan hätten, hört man in Deutschland von jedem zweiten Hausmeister. Anderen reicht in diesem Zusammenhang der Vergleich nicht mehr. Dann muss die Steigerung her: Israel sei «barbarischer als Hitler», hetzte der damalige türkische Premier und heutige Präsident Recep Tayyip Erdogan im Juli.So weit, dass Politiker ihre Kontrahenten schlimmer als die Nazis nennen, ist es in Bern noch nicht. So gesehen ist alles noch im normalen Bereich, denn Nazi-Vergleiche kommen und gehen. Sie gehören zu unserem Alltag.

Wen auch der vergleich nicht stimmt, das ist auch Meinungsfreiheit

Rechtsextremer mit 3800 Franken entschädigt


Das Urteil, dass der Hitlergruss in gewissen Fällen erlaubt ist, hat international für Aufsehen gesorgt. Nach seinem Freispruch erhält nun ein Rechtsextremer jetzt Geld. Quelle

Das Urner Obergericht hat einen Mann, der im August 2010 auf dem Rütli den Arm zum Hitlergruss erhoben hatte, vom Vorwurf der Rassendiskriminierung freigesprochen. Dies hatte das Bundesgericht verlangt. Dazu erhält der Westschweizer eine Entschädigung von 3800 Franken. Das Urner Obergericht bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda entsprechende Medienberichte vom Freitag. Das Gericht hatte das Urteil bereits am 27. Juni gefällt.
Der Fall dürfte damit für die Gerichte erledigt sein. Der Genfer Anwalt des Freigesprochenen will das Urteil akzeptieren, obwohl er ursprünglich eine höhere Entschädigung geltend gemacht hatte, wie er auf Anfrage sagte.Der Freigesprochene nahm am 8. August 2010 an einer Veranstaltung der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) teil. Während die rund 150 Teilnehmer den Rütlischwur aus Friedrich Schillers «Willhelm Tell» aufsagten, hob der Westschweizer während rund 20 Sekunden den Arm zum Hitlergruss. Die Polizei filmte den Mann und zeigte ihn an.
Das Bundesgericht hatte im Mai entschieden, dass der Mann nicht gegen die Antirassismus-Strafnorm verstossen hat. Es hob eine bedingte Geldstrafe von 500 Franken sowie eine Busse von 300 Franken wegen Rassendiskriminierung auf und wies den Fall zur Neubeurteilung ans Urner Obergericht zurück.Gemäss Bundesgericht hat der Mann mit seiner Geste nur seine Gesinnung kund getan und damit nicht andere für das nationalsozialistische Gedankengut zu gewinnen versucht. So bleiben Rechtsextreme straflos, wenn sie untereinander den Hitlergruss verwenden.Das Urteil sorgte international für Aufsehen. In der Schweiz kam es danach vorübergehend zu einer Debatte über mögliche Verbote rassistischer Symbole. Dem Urner Obergericht blieb bei der Neubeurteilung nichts anders als ein Freispruch übrig. Als Rückweisungsinstanz müsse man den verbindlichen Erwägungen des bundesgerichtlichen Urteils entsprechen, ansonsten liege Rechtsverweigerung vor, schreiben die Oberrichter in ihrem Urteil.

Ein gutes und gerechtes Urteil, vorab die Gesinnung nicht strafbar ist. Ein Sieg für die Meinung und äußerungs Freiheit!!     

Bruderschaft 1291

 

Hitler und Goebbels hängen im Landtag


Diskussion oder Eklat? Bei der Lutz-Friedel-Ausstellung im Brandenburger Landtag scheiden sich die Geister. Quelle

Am 18. und 19. Januar eröffnet der neue Brandenburger Landtag in Potsdam mit einer großen Party. Doch viele Besucher werden sich wundern: Gegenüber dem Plenarsaal hängen Porträts von Nazi-Diktator Adolf Hitler und Joseph Goebbels an der Wand. Warum das? Die Porträts sind Teil einer Ausstellung des Malers Lutz Friedel (65). Er sagt: „Ich will Diskussionen anregen.“ Andere sind einfach nur entsetzt. CDU-Fraktionschef Dieter Dombrowski (62, CDU): „In Brandenburg brennen Asybewerberheime – und der Landtag stellt Hitler und Goebbels aus.“   Auch Politik-Wisenschaftler Prof. Helmut Müller-Enbergs (53) von der Stasi-Unterlagenbehörde sagt: „Diese Ausstellung ist eine politische Entgleisung!“

Hitlers „Mein Kampf“ stürmt eBook-Bestsellerlisten


Während Bayern sich gegen eine kommentierte Edition von Hitlers Hetzschrift stemmt, erreicht der Text in den Online-Shops iTunes und Amazon Kindle völlig neue und offenbar zahlreiche Leser. Quelle

Mein Kampf Original

Das Buch ist relativ neu, nämlich erst etwas über 13 Monate alt: Am 30. November 2012 ist das Angebot publiziert worden. Jedenfalls steht es so beim US-Onlineshop des Versandhändlers Amazon. Und natürlich gibt es die praktisch Funktion „Look inside!“, die einen kostenlosen und unverbindlichen Blick in den Band erlaubt – etwa so, wie man im herkömmlichen Buchhandel auch einen Blick in gedruckte Bücher werfen kann. 99 US-Cent kostet die elektronische Edition für das Amazon-eigene Lesegerät Kindle – gerade mal ein Drittel so viel wie der gleiche Text im allerdings viel schickeren Onlineshop von Apple America, dem Programm iTunes. Dort wird es übrigens vom gleichen Anbieter wie bei Amazon schon seit dem 30. November 2011 angeboten. Allerdings ist das Buch, um das es geht, in Wirklichkeit alles andere als neu. Es ist im Gegenteil ziemlich genau 89 Jahre alt. Im Juli 1925 erschien nämlich der erste von zwei Bänden von Adolf Hitlers vermeintlicher Autobiografie „Mein Kampf“, im Dezember 1926 der zweite Band. Die Verkäufe hielten sich zuerst in sehr engen Grenzen, was sich erst nach dem Aufstieg der NSDAP zur kommenden Partei in Deutschland 1930 deutlich änderte. In den Jahren der NS-Herrschaft stieg die Auflage dann auf mehr als zehn Millionen. Der Autor wurde damit übrigens zum wohlhabenden Mann.


Die seit November 2012 angebotene englische eBook-Version von „Mein Kampf“ ist in zwei Unterkategorien meistverkauftes Buch

Foto: Screenshot Die WeltDie seit November 2012 angebotene englische eBook-Version von „Mein Kampf“ ist in zwei Unterkategorien meistverkauftes Buch Seit 1945 ist Hitlers Buch jedenfalls offiziell in deutscher Sprache nicht mehr gedruckt worden. Denn der Freistaat Bayern, der durch Beschluss der damaligen US-Besatzungsregierung die Urheberrechte für Adolf Hitler und die Publikationsrechte des NSDAP-Parteiverlages Franz Eher Nachfolger übernommen hat, geht gegen bekannt werdende Neuausgaben juristisch vor. Jetzt wollen der CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer und sein formal zuständiger Finanzminister Markus Söder auch eine wissenschaftlich kommentierte Ausgabe verhindern, obwohl die Urheberrechte Ende 2015 unweigerlich auslaufen. Englische Übersetzungen von „Mein Kampf“ allerdings konnte Bayern nie verhindern, denn die Rechte daran waren formal korrekt schon lange vor 1945 an Verlage in Großbritannien und den USA verkauft worden. Deshalb ist und war auch in der Vergangenheit fast immer diese englische Übersetzung als gedrucktes Buch lieferbar, zuletzt zum Richtpreis von 17,49 Dollar für das fest gebundene Buch und für 16,89 Dollar für das Paperback.Auch elektronische Versionen sind nicht neu. Im November 2009 stand schon einmal eine eBook-Version von „Mein Kampf“ für einige Tage im Angebot bei iTunes, wurde dann aber wieder aus dem Angebot gestrichen.In den vergangen Monaten allerdings schob sich die wieder hochgeladene Datei Schritt für Schritt vorwärts auf der Liste der meistverkauften Bücher in den Amazon-Kategorien „Facism“ und „Propaganda & Political Psychology“, wo sie jetzt die Liste der meistverkauften Titel anführt. Wie oft diese Datei tatsächlich heruntergeladen worden ist, verrät die Amazon-Website nicht; unter allen Büchern im Kindle-Format wird „Mein Kampf“ auf Englisch immerhin auf Platz 5316 gelistet.

3,8 von fünf Sternen

 Besonders interessant sind die Bewertungen und die Kommentare, die dazu abgegeben werden. Durchschnittlich weist der Amazon-Shop für Hitlers sprachlich wie intellektuell äußerst dürftiges, ja abschreckendes Buch eine Bewertung von 3,8 von fünf möglichen Sternen aus. Immerhin 354 Leser haben ihre Meinung auf der Website hinterlassen – sie reichen von „faszinierende Übersetzung“ bis hin zu „Fake“, also Fälschung. Auf iTunes, dem beispielsweise bei tatsächlich oder angeblich nicht jugendfreien Inhalten sehr rigidem Online-Angebot von Apple, gibt es immerhin noch 92 Bewertungen mit durchschnittlich vier Sternen. Alle drei auf einer Vorschauseite zu sehenden Kommentare bewerten das Werk mit der maximalen Punktzahl. Darunter ist ein Kommentar, in dem es heißt: „Ich liebe dieses Buch, habe überall danach gesucht! Danke.“ Gezeichnet ist dieser Kommentar mit „88“, was in der internationalen Neonaziszene für zweimal den achten Buchstaben des Alphabets steht, also „HH“ oder „Heil Hitler“. Während man auf die US-Seite von Amazon problemlos klicken, allerdings „Mein Kampf“ nicht ohne weiteres auf ein bei Amazon Deutschland angemeldetes Kindle-Lesegerät ziehen kann, zeigt die deutsche Version von iTunes „Mein Kampf“ gar nicht erst an. Ebenso verschickt Amazon gedruckte Exemplare von „Mein Kampf“ nicht nach Deutschland – das ist ein Zugeständnis an die Rechtsauffassung des bayerischen Finanzministeriums. Allerdings spricht der gute Verkauf der englischen eBook-Version von „Mein Kampf“ auch aus einem sehr profanen Grund gegen die Intelligenz der Käufer: Auf Englisch sind derzeit mindestens auf 17 Websites unterschiedliche Versionen und Übersetzungen herunterzuladen, mal als Faksimile damaliger Ausgaben im PDF-Format, mal als voll durchsuchbares Word-Dokument. Und zwar nicht für 2,99 Dollar oder für 99 US-Cent, sondern vollkommen kostenlos. Schön blöd, wer trotzdem für Hitler bezahlt.

Eine Frage der Zeit, bis es gedruckt wird!!

Hat der Erste Weltkrieg Hitler geschaffen?


Welche Bedeutung hatten die Kriegserlebnisse des Soldaten Hitler für den späteren Diktator? Prägten ihn das Erleben des „Roten Münchens“ und die „Schmach von Versailles“? Historiker streiten darüber. Quelle

Lüge oder Wahrheit sind eine Frage der Perspektive. Jedenfalls bei Bildern: Es kommt immer auf den Blickwinkel an, mit dem ein Foto aufgenommen worden ist. Als sich am 1. August 1914 auf dem Odeonsplatz vor der Feldherrenhalle kriegsbegeisterte Münchner versammelten, lief der Verkehr auf der nahe gelegenen Brienner Straße zur Ludwigstraße völlig ungehindert weiter; sogar Straßenbahnen ratterten mit vollem Tempo vorbei. Es jubelten eben nur wenige tausend Kriegsbegeisterte. Doch als der Profi-Fotograf Heinrich Hoffmann von der Feldherrenhalle aus seine Plattenkamera auslöste, hatte er den Ausschnitt so gewählt, dass der gesamte Platz von einer unübersehbaren Menschenmenge gefüllt schien. Unter den Jublern war ein junger Exil-Österreicher, damals noch völlig unbekannt. Erst nachdem Adolf Hitler mit der völkisch-antisemitischen NSDAP aufgestiegen war und als aussichtsreichster Kandidat für das Amt des Reichskanzlers galt, im März 1932, veröffentlichte Heinrich Hoffmann eine Version seiner Aufnahme, auf der Hitlers Gesicht recht klar zu erkennen war und zusätzlich mit einem vergrößerten Ausschnitt hervorgehoben wurde.Experten wie der Düsseldorfer Historiker Gerd Krumeich vermuten, dass es sich bei diesem angeblich zufällig entdeckten Bild um eine geschickte Fotomontage handelt. Doch da bisher die Originalglasplatte mit diesem Bild nicht entdeckt werden konnte, lässt sich dieser Verdacht weder bestätigen noch entkräften. weiterlesen….

So bleibt die Person Adolf Hitler am Leben

Weltkriegsveteran versteigert Hitler-Alben


Ein 92-Jähriger hat für vier Bände mit Fotos und Fanpost 10.000 Euro bekommen. Der Ex-Feldwebel hatte sie im Mai 1945 als „Souvenir“ von Hitlers Landsitz mitgenommen. Der Käufer blieb anonym. Quelle

Ein Weltkriegs-Veteran aus Frankreich hat vier Fotoalben aus Adolf Hitlers einstiger Residenz in Berchtesgarden versteigert. Er bekam dafür 10.100 Euro. Der Zuschlag bei der Auktion im westfranzösischen La Roche-sur-Yon ging jeweils an denselben Bieter, der unbekannt blieb. Der heute 92-jährige Ex-Feldwebel Paul Gerbi hatte die historischen Stücke in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs als „Souvenir“ vom Obersalzberg mitgenommen. Die Alben enthalten außer Fotos auch Briefe von Bewunderern, sie waren Hitler in den 30er- und frühen 40er-Jahren von Anhängern überreicht worden. Zwei Bände sind in rotes Leder gebunden und tragen das Reichsadler-Wappen. Die Einnahmen aus der Auktion will Gerbi seinen Enkeln vermachen.Nach eigener Schilderung war der frühere Soldat als Angehöriger der Streitkräfte von General Philippe Leclerc Anfang Mai 1945, vier Tage vor Kriegsende, auf dem Berghof angekommen. „Wir waren die ersten“, erinnert sich der 92-Jährige. „Die Amerikaner kamen etwas später.“Für Gerbi selbst bleibt die Ankunft auf Hitlers Landsitz „eine großartige Erinnerung – nach all‘ dem, was der gemacht hatte“. Während des zweitägigen Aufenthalts auf dem Obersalzberg hätten er und seine Mitstreiter auch „die vielen vorzüglichen französischen Weine“ aus Hitlers Beständen genossen.Devotionalien aus der NS-Zeit werden immer wieder versteigert. Zum Beispiel bot Anfang September ein Auktionshaus in den USA einen Rubinring an, der angeblich für den Diktator persönlich gefertigt worden war. Der angestrebte Verkaufspreis lag bei 100.000 Dollar (knapp 75.000 Euro).Eine weitere Kunst-Versteigerung hatte 2009 in Nürnberg viel Kritik ausgelöst. Für insgesamt 32.000 Euro wechselten zwei Hitler-Aquarelle namens „Gehöft“ und „Hofanlage am Fluss“ den Besitzer. Die jetzt verkauften Foto-Alben sind natürlich nicht zu verwechseln mit den legendären Hitler-Tagebüchern, die zu einem der größten Skandale in der Geschichte der deutschen Presse führten. Ab April 1983 hatte das Magazin „Stern“ Auszüge veröffentlicht aus den vermeintlichen Tagebüchern, die für mehr als neun Millionen Mark gekauft worden waren. Anfang Mai dann ergab eine Untersuchung des Bundeskriminalamts, dass es sich eindeutig um Fälschungen handelte.

So bleibt die Geschichte am Leben, die Medien sorgen immer dafür

Nazi-Goreng“ – Im ahnungslosen Asien wird Hitler zur Werbe-Ikone


Hitler wirbt für Insektenspray, an Mofas wehen Hakenkreuzfähnchen und Restaurants servieren „Nazi-Goreng“. Was in Deutschland nicht vorstellbar ist, ist in Asien keine Seltenheit. Viele Menschen dort wissen nicht, welche Verbrechen die Nazis begangen haben. Quelle
 
Henry Mulyana versteht die Welt nicht mehr. „Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass das für solchen Ärger sorgen könnte.“ Dem Indonesier gehört das mittlerweile geschlossene „SoldatenKaffee“ in der Stadt Bandung. Nazi-Dekor zierte die Wände, die Spezialität des Hauses war das Reisgericht „Nazi-Goreng“. Das „SoldatenKaffee“ und sein Besitzer sind kein Einzelfall in Asien.
„Ich sammle nur deutsche Erinnerungsstücke aus dem Zweiten Weltkrieg. Ich bin kein Rassist“, betont Mulyana. Der Zeitung „Jakarta Globe“ hatte er zuvor noch gesagt, die Nazi-Ideologie fände er nicht durchgehend schlecht. Und Beweise für den Holocaust kenne er auch nicht. Ein internationaler Medienwirbel folgte, und Mulyana distanzierte sich von seinen Aussagen. Er sei falsch zitiert worden, sagte er später. Nun überlegt er, das Café mit weniger anstößiger Dekoration neu zu eröffnen.

Hitler wirbt für Insektenspray

„Nazismus ist ein europäisches Tabu“, erklärt der indonesische Historiker Zen Rachmat Sugito. Indonesier hätten diese traumatische Erfahrung nicht gemacht. „Aber das heißt nicht, dass wir den Holocaust leugnen“, sagte Sugito.
Auch anderswo in Asien gibt es ähnliche Fälle. In Indien gab es vor einigen Jahren eine Werbekampagne für Insektenspray mit einem Moskito mit Hitler-Bärtchen: Malaria habe mehr Menschen auf dem Gewissen als der Diktator, so die Werbebotschaft. In Südkorea wirbt man mit Nazi-Symbolik für Schönheitsprodukte, auf Thailands Straßenmärkten finden Touristen Hakenkreuzfähnchen und T-Shirts mit Hitler-Cartoons.„Hitler ist nicht tot.“ Das stand 2009 auf einer riesigen Plakatwand in dem beliebten thailändischen Badeort Pattaya. Der Diktator warb für seine Wiedergeburt in einem Wachsfigurenkabinett. Betreiber und Einheimische sahen kein Problem. Erst nach Protesten der Botschaften Deutschlands und Israels sowie des Simon-Wiesenthal-Zentrums aus Los Angeles wurde das Plakat entfernt.
Vor zwei Jahren gingen Bilder von Schülern einer katholischen Schule in Nordthailand um die Welt, die ihr Sportfest im Stechschritt und in Nazi-Uniformen feierten. Und im Juni zierte ein Riesen-Wandbild von Hitler – zusammen mit Comic-Helden wie Superman – die Abschlusszeremonie der renommierten Chulalongkorn-Universität in Bangkok. Die Universität entschuldigte sich, aber ihr Ruf im westlichen Ausland nahm Schaden. Thailand gilt nicht als Neonazi-Hochburg. Stattdessen wird Unwissenheit immer wieder für die Verharmlosung des Nationalsozialismus verantwortlich gemacht. „Man darf nicht vergessen, dass wir nicht von westlicher Kultur und Geschichte durchdrungen sind“, sagt der Politologe Thitinan Pongsudhirak von der Chulalongkorn-Universität. Thailands Schüler lernten nur sehr wenig über den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust. Vielleicht auch, weil das Königreich damals mit Japan verbündet gewesen sei, fügt Thitinan hinzu.

Die wissen bestimmt wie die Geschichte verlief, haben einfach Meinungsfreiheit   

Bank of England handelte mit Nazi-Gold


Die britische Zentralbank hat im Jahr 1939 offenbar Geschäfte für das deutsche Nazi-Regime getätigt. Das geht aus Dokumenten hervor, die sechzig Jahre unter Verschluss gehalten wurden. Quelle

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs hatte die Bank of England den deutschen Nationalsozialisten geholfen, gestohlenes Gold aus der damaligen Tschechoslowakei zu verkaufen. Diese brisante Meldung geht aus Dokumenten hervor, die jetzt auf der Homepage der Bank veröffentlicht wurden.   Dieser Handel widersprach klar einer Anordnung der britischen Regierung. Der Einmarsch der Deutschen war international verurteilt worden und alle tschechischen Besitztümer, die sich zu dem Zeitpunkt in London befanden, wurden laut der «FAZ Online» eingefroren. Damit sollte verhindert werden, dass die Vermögenswerte in die Hände der Deutschen gelangen. Heutiger Wert: 1 Milliarde FrankenKonkret ging es um Gold der tschechischen Nationalbank, das in London gelagert wurde. Es hatte einen damaligen Wert von 5,6 Millionen Pfund, der heutige Wert entspricht umgerechnet rund einer Milliarde Schweizer Franken. Nachdem die deutschen Truppen die Tschechoslowakei im März 1939 besetzt hatten, beauftragten sie die britische Zentralbank, das Gold auf ein Konto der Deutschen Reichsbank zu überschreiben. Dieser Auftrag wurde noch am selben Tag ausgeführt.Die Deutsche Reichsbank verkaufte das Gold ebenfalls noch im März. Wenige Monate später, im September 1939, begann der Zweite Weltkrieg mit dem deutschen Überfall auf Polen.Im Juni desselben Jahres fand zudem eine weitere Transaktion statt. Diese war von geringerem Wert, und diesmal wurde der britische Schatzkanzler zum Geschäft befragt. Trotzdem tätigte die Bank of England die Überweisung, ohne die Antwort der Regierung abzuwarten. Laut «Spiegel Online» reagierte der damalige Gouverneur der Bank of England ausweichend, als die Regierung über den Verbleib des tschechischen Goldes Fragen stellte. Die Zentralbank leugnete jede Kenntnis darüber, wem das Gold genau gehöre.Die Dokumente, die die britische Zentralbank jetzt veröffentlicht, umfassen rund 1800 Seiten, die ein Mitarbeiter der Bank im Jahr 1950 erstellte. Damit sollte die Geschichte der Bank of England während des Zweiten Weltkriegs aufgearbeitet werden. Doch erst jetzt – über sechs Jahrzehnte nach der Fertigstellung des Berichts – entschied sich die Bank, die brisanten Informationen zu veröffentlichen.

Alle wollten daran verdienen,  doch heute will niemand mehr etwas davon wissen. Was für Feiglinge.