Abgewiesener Asylbewerber mit Drogen gefasst


HÜNENBERG ⋅ Die Zuger Strafverfolgungsbehörden haben einen 31-jährigen Mann wegen Drogenbesitzes festgenommen. Der abgewiesene Asylbewerber aus dem Iran wurde in einem Schnellverfahren bestraft.Quelle

 Zivile Fahnder der Zuger Polizei kontrollierten am Mittwochnachmittag an der Langrütistrasse in Hünenberg einen verdächtigen Mann. Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen kamen rund 150 Gramm Marihuana zum Vorschein, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Donnerstag mitteilten.Der abgewiesene Asylbewerber aus dem Iran wurde festgenommen und der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt. Diese bestrafte den Mann am Donnerstag in einem Schnellverfahren wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittel- und Ausländergesetz mit 40 Tagen Freiheitsstrafe und einer Busse.
Was sonnst, danach taucht er unter

Hassan Rohani: Irans neuer Präsident wettert gegen Israel


Irans künftiger Präsident Rohani knüpft an die Tradition seines Vorgängers an. Wie vorher Mahmud Ahmadinedschad hetzt nun er gegen Israel. Der dortige Regierungschef Netanjahu reagiert empört.Quelle

 Teheran – Die Welt blickt mit großen Erwartungen auf den neuen iranischen Präsidenten. Doch vor seiner Vereidigung am Wochenende knüpft Hassan Rohani gegenüber Israel an die Rhetorik seines Vorgängers Mahmud Ahmadinedschad an.Die staatliche Nachrichtenagentur Isna zitierte Rohani am Freitag mit den Worten: „Die islamische Welt muss gegenüber dem zionistischen Regime Einheit zeigen, da dieses Regime eine alte Wunde ist, die seit Jahren in ihrem Körper steckt und beseitigt werden muss.“Rohani äußerte sich anlässlich des Kuds-Tags, den das iranische Regime seit Jahrzehnten veranstaltet. Am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan finden in Iran Massendemonstrationen statt, bei denen Zehntausende rituell die Wiedereroberung Jerusalems – arabisch al-Kuds – für die Muslime fordern.Nach seiner Wahl im Juni hatte Rohani versöhnliche Töne gegenüber dem Westen angeschlagen. „Die Zeit des Extremismus muss zu Ende gehen“, erklärte der Geistliche. Im Nahostkonflikt wird unter ihm keine grundlegende Kursänderung erwartet. Die Nichtanerkennung des Staates Israel gehört in Iran zur außenpolitischen Doktrin.Rohani hat schon vor seinem Amtsantritt Syriens Amtsinhaber Baschar al-Assad seine Unterstützung erklärt. Das Gleiche gilt für finanzielle und militärische Unterstützung für die im Gaza-Streifen herrschende radikalislamische Hamas-Organisation und die Milizen der libanesischen Schiitenorganisation Hisbollah.Israels Premierminister Benjamin Netanjahu reagierte umgehend auf die Worte aus Teheran. Er sagte am Freitag, Rohani habe damit sein wahres Gesicht gezeigt – früher als erwartet.Rohani tritt an diesem Wochenende offiziell sein Amt an. Am Samstag wird er gemäß der Verfassung vom obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, als Präsident bestätigt. Am Sonntag findet die Vereidigung im Parlament statt. Danach muss Ruhani innerhalb von zwei Wochen seine Minister im Parlament vorstellen, wo sie die mehrheitliche Zustimmung der 290 Abgeordneten benötigen.

Weiterhin grosse Differenzen im Atomstreit mit Iran


Die internationale Gemeinschaft und der Iran haben nach neuen Verhandlungen über Teherans Atomprogramm weiter grosse Differenzen. Die Positionen lägen weiter auseinander, sagte die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton im kasachischen Almaty vor Journalisten.  Quelle

Ashton zeigte sich aber zufrieden mit Qualität und Tiefe der zweitägigen Verhandlungen. „Erstmals habe ich einen Austausch zwischen der Gegenseite und uns gesehen“, sagte sie. Ashton ist Chefunterhändlerin der sogenannten 5+1-Gruppe, der die fünf UNO-Vetomächte USA, Russland, China, Frankreich und Grossbritannien sowie Deutschland angehören.

Die 5+1-Gruppe sei bereit für weitere Gespräche mit dem Iran, weil sie an ein Ergebnis glaube, sagte Ashton. Sie werde nun mit ihrem iranischen Kollegen Said Dschalili das weitere Vorgehen besprechen. Ort und Datum der nächsten Verhandlungsrunde wurden zunächst nicht bekanntgegeben.

Da wird sich vermutlich auch nichts verändern, ausser der versuch die A Bombe zu bauen.  

Nordirland: Die gefährliche Saat der IRA


Splittergruppen der IRA formieren sich 15 Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges neu. Sie füllen ihre Arsenale und kündigen neue Terroranschläge an. Die Wirtschaftskrise treibt ihnen neue Mitglieder zu.Quelle

Gepanzerte Polizeifahrzeuge patrouillieren auf den Straßen, darin hocken Beamte in kugelsicheren Westen; riesige, mit Stacheldraht gekrönte Mauern trennen katholische Viertel von protestantischen – das ist Belfast heute, fast 15 Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges. Nach wie vor prangen in Nordirlands Hauptstadt Belfast die berühmten Wandbilder, Symbole für den gewalttätigen Konflikt zwischen Republikanern und Unionisten. Auch heuer wieder marschierten Protestanten durch katholische Viertel und provozierten mit sektiererischen Liedern. Bei Ausschreitungen zwischen Unionisten und Republikanern wurden am Sonntag und Montagabend etwa 50 Polizisten verletzt. Manche meinen, der derzeitige Frieden sei bloß die Abwesenheit von Krieg, nicht mehr.
Denn für Mitglieder der IRA-Splittergruppen ist der Kampf nicht zu Ende. Obwohl die alte Provisional IRA seit Anfang des Jahrtausends und nach der Bildung der nordischen Exekutive als „aufgelöst“ gilt, verfolgen die neuen Paramilitärs das alte Ziel: Ein neues, vereintes Irland und den Abzug der britischen Truppen aus dem „besetzten“ Nordirland. 2009 waren ihre Anschläge deutlich angestiegen, 2011 ging die Gewalt im Vergleich zum Vorjahr aber wieder um ein Viertel zurück. „Die Ruhe trügt“, sagt Pádraig O’Murchu (Name geändert), „die IRA wird erst aufhören, wenn die Briten das Land verlassen haben“. O’Murchu war als mutmaßliches Mitglied der Continuity IRA (CIRA) sechs Jahre lang inhaftiert, in seinem Haus war selbstgemachter Sprengstoff gefunden worden. Heute ist er Ende zwanzig und lebt in einem Gebiet, in dem Splittergruppen der IRA besonders stark sind. O’Murchu: „Die Gruppen befinden sich in einer Phase der Re-organisierung, sie sind dabei, Mitglieder zu rekrutieren und Waffen zu beschaffen.“ Nordirland ist gespalten wie kaum eine andere Region in Europa: Mehr als 90 Prozent der Menschen leben in konfessionell getrennten Wohngegenden. Ihre Kinder treffen sich kaum, denn sie gehen in staatliche oder katholische Schulen. Über vierzig sogenannte „Peacewalls“ erstrecken sich zwischen den Vierteln – ihre Zahl hat sich seit Mitte der 1990er verdoppelt.
Zwar hatten die erklärte Auflösung der IRA und das Karfreitagsabkommen 1998 den Weg freigemacht für eine autonome nordirische Regierung. Die Extremistenparteien von einst, die republikanische Sinn Féin und die pro-britische Democratic Unionist Party (DUP), bilden seit 2007 die Provinzregierung im nordirischen Unterhaus, doch der Ausgleich hat Feinde. Nach wie vor gefährden paramilitärische Gruppen beider Seiten ein friedliches Zusammenleben. In den Augen ihrer Unterstützer sind die bewaffneten Republikaner nach wie vor Freiheitskämpfer im Auftrag eines vereinten Irlands, für andere sind sie nicht mehr als kriminelle Gewalttäter. In den vergangenen Jahren sorgte vor allem die Wirtschaftskrise dafür, dass Splittergruppen der Irish Republican Army (IRA) an Zuwachs gewannen.
Ein großes Problem ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen, in traditionell katholischen Gebieten wie Derry liegt sie bei etwa vierzig Prozent. Dort herrscht die RAAD (Republican Action Against Drugs) wie eine Mafia über ganze Viertel. Im Februar bekannte sie sich zur Ermordung eines jungen Mannes, dem vorgeworfen wurde, mit Drogen zu handeln. Die Häuser mutmaßlicher Dealer werden immer wieder Ziele von Bomben- und Brandanschlägen. Auch die berühmten punishment-shootings, Schüsse ins Knie und in andere Gelenke, finden nach wie vor statt. Ende Juli schlossen sich die RAAD, Teile der RIRA (Real IRA) und andere Splittergruppen zusammen und kündigten an, vermehrt britische Ziele wie Polizeistationen und Militärbasen in Nordirland anzugreifen.
Nach etlichen Abspaltungen gibt es heute etwa ein halbes Dutzend republikanischer Terrorgruppen, die sich alle auf die Tradition der IRA berufen. die protestantische DUP ist selbstverständlich gegen einen Anschluss an die Republik. Eines ihrer Hauptargumente ist die schlechte wirtschaftliche Lage Nordirlands. „Wir würden ohne Subventionen aus London nicht überleben“, sagt DUP-Sprecher Clive McFarland. Er kommt ohne Umschweife auf die Probleme in den katholischen Arbeitervierteln zu sprechen und schätzt die Zahl gewaltbereiter Republikaner auf „ein paar hundert, auf jeden Fall mehr als noch vor fünf, sechs Jahren“. Um Anschlägen entgegenzuwirken baue man auf öffentliche Überwachung und Bespitzelung potenzieller Mitglieder durch den britischen Inlandsgeheimdienst (MI5). Den Zusammenschluss von RAAD und RIRA bezeichnet McFarland als „Zweckehe“, er zeige, dass „sie alleine keinen Erfolg haben können“. Die DUP ist sich der Probleme bewusst, die durch die extreme Spaltung der Gesellschaft entstehen: Die nordirische Polizei (PSNI) besteht zu über 70 Prozent aus Protestanten, die drop-out-Rate ist unter katholischen Anwärtern besonders hoch. Laut McFarland ist das eine Folge der Drohungen, denen katholische Polizisten ausgesetzt sind. Gerade in republikanischen Vierteln, in denen bewaffnete Gruppen besondere Unterstützung genießen, ist die Polizei nicht gern gesehen. Hier übernehmen, wie auch in protestantischen Hardliner-Vierteln, paramilitärische Gruppen die Macht. Notrufe aus diesen Gebieten werden ignoriert oder die Einheiten lassen lange auf sich warten. Polizisten haben Angst, attackiert zu werden, in den vergangenen Jahren wurden immer wieder Beamte durch Sprengfallen getötet. McFarland sagt, die Polizei müsse sich besser vorbereiten auf Einsätze in diesen Vierteln, das brauche eben seine Zeit. Eine Strategie, wie das Problem gelöst werden kann, gebe es nicht.
Die mitregierende Sinn Féin möchte nichts hören von einer Erstarkung paramilitärischer Gruppen. „Die Dissidenten haben keine politische Agenda, sie sind völlig isoliert“, sagt Pat Sheehan, Sinn-Féin-Politiker in Belfast und früheres Mitglied der IRA. „Mit der irischen Befreiungsarmee, wie sie einmal war, kann man diese Gruppen nicht vergleichen.“ Sheehan spricht von „weniger als 50 Männern“, die „überhaupt keine Unterstützung durch die Bevölkerung genießen“. Doch eine Studie der Universität von Liverpool zeigt, dass 14 Prozent der Wahlberechtigten aus katholischen Vierteln mit Gruppen wie der RIRA oder der CIRA sympathisieren. Dabei handelt es sich vor allem um Männer unter 35 Jahren aus nationalistischen Gebieten. „Das bedeutet aber nicht, dass sie die Gruppen aktiv unterstützen“, sagt Anthony McIntyre, der bis 1998 slbst bei der IRA war. „Die Menschen gehen keine Risiken ein, sie wählen immer noch Sinn Féin.“ McIntyre hält nichts von Sinn Féins Behauptung, die IRA wäre heute inkompetent: „Gerade das macht sie ja so gefährlich. Wenn sie nicht so verdammt inkompetent wären, hätten sie die Bomben in Omagh (1998, 29 Tote, Amn.) nicht gelegt.“ Sheehan sagt, dass Katholiken auch heute noch diskriminiert werden. Sein 13jähriger Sohn werde später Probleme haben, eine Arbeit zu finden, weil sein Vater früher im Gefängnis war. Sheehan ist keine Ausnahme, viele heutige Sinn-Féin-Minister waren in den bewaffneten Kampf involviert. Vize-Premier Martin McGuinness soll gar ein führendes IRA-Mitglied gewesen sein. Mitte der 1980er nahm Sinn Fein, der politische Arm der Provisional IRA, einen Richtungswechsel vor und setzte sich schließlich mit den Briten an einen Tisch – ein Teil der Partei fühlte sich jedoch verraten und gründete Splittergruppen, darunter die Republican Sinn Féin (RSF). Sie lehnen den bewaffneten Kampf nicht ab und stehen in Verbindung zur CIRA.
Mitglieder der RSF sehen sich als wahre Republikaner, die die ursprünglichen Ziele der IRA weiter verfolgen. Mit dem Abkommen von 1998 hätte Sinn Féin die republikanischen Ideale verraten, sagt Taylor. Auch sie bezeichnet die Lösung von „power-sharing“ (Koalitionsregierung) als Kapitulation, die jahrzehntelange Kämpfe umsonst erscheinen lässt. Als Martin McGuinness der britischen Queen bei ihrem Besuch in Belfast Ende Juni die Hand reichte, war für viele oppositionelle Republikaner endgültig eine Grenze überschritten. Der einzige Weg zu dauerhaftem Frieden im Land, sagt Taylor, liege im endgültigen Abzug der Briten.
Eine eindeutige Antwort auf die Frage, ob Frieden herrscht in Nordirland, gibt es nicht, vielmehr ist das eine Frage der Definition. Solange das Gebiet aber Teil Großbritanniens bleibt, wird es auch bewaffneten Widerstand republikanischer Gruppen geben. Es wird sich zeigen, ob die erstarkten Extremisten die Sicherheitslage zuspitzen und das historische Kompromiss zu Fall zu bringen können.

Die »Mutter aller Bomben« für den Angriff auf den Iran


Der stellvertretende Operationschef der amerikanischen Air Force, Generalleutnant Herbert Carlisle, erklärte vollmundig, der stärkste konventionelle Sprengkopf – die bunkerbrechende Bombe mit einer Sprengkraft von 13.600 Kilogramm TNT – sei bestens für einen Militärschlag gegen den Iran geeignet. Diese leichtfertige und oberflächliche Aussage über eine Massenvernichtungswaffe erfolgte in der gleichen Woche, in der der amerikanische Präsident Barack Obama sich gegen »leichtfertiges Gerede« über einen Krieg im Persischen Golf aussprach.Quelle

Der Massive Ordnance Penetrator [MOP, deutsch etwa: »Schwerer Bomben-Eindringkörper«, Gewicht: 13,6 Tonnen] ist eine großartige Waffe«, erklärte Carlisle, die Bombe werde wahrscheinlich bei einem von Washington befohlenen Angriff auf den Iran zum Einsatz kommen. Der MOP, der auch als »Mutter aller Bomben« bezeichnet wird, soll bis zu 60 Meter dicken Stahlbeton durchschlagen können, bevor dann der starke Sprengkopf detoniert. Er gilt als die stärkste konventionelle, nichtnukleare Waffe im amerikanischen Arsenal. Was ihre Zerstörungskraft angeht, so kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es sich um den fürchterlichsten Sprengkörper der ganzen Reihe extrem schwerer Bomben handelt, die vom Pentagon in den letzten zehn Jahren entwickelt wurden. »Eine bunkerbrechende Bombe mit einer Sprengkraft von 13.600 Kilogramm TNT, die entwickelt wurde, um vor ihrer Explosion an die 60 Meter Stahlbeton durchschlagen zu können, ist eine ›hervorragend geeignete Waffe‹, die von den amerikanischen Streitkräften eingesetzt werden könnte, sollte es im Streit um das iranische Atomprogramm zu einem militärischen Schlagabtausch kommen, erklärte ein Luftwaffengeneral am Dienstag. Das Pentagon hat damit begonnen, die militärischen Optionen auszuarbeiten, sollten die Sanktionen und die diplomatischen Bemühungen den Iran nicht davon abhalten, Atomwaffen zu bauen. Verteidigungsminister Leon Panetta erklärte am Dienstag in einem Interview mit dem National Journal, man habe mit den Planungen bereits vor geraumer Zeit begonnen. Im Pentagon bediente man sich dieser aggressiven Rhetorik, obwohl sich Präsident Barack Obama in der gleichen Woche gegen dieses ›leichtfertige Gerede‹ und waffenklirrendes ›Getöse‹ im Zusammenhang mit einem möglichen militärischen Vorgehen ausgesprochen und hervorgehoben hatte, es gebe noch Spielraum und Chancen für eine diplomatische Beilegung. Carlisle erklärte darüber hinaus vor der Credit Suisse-McAleese-Sicherheitskonferenz [in Arlington im US-Bundesstaat Virginia am 8. März], im Falle eines militärischen Konflikts mit Syrien oder dem Iran könnte eine neue militärische operationelle Vorgehensweise der USA zum Tragen kommen, die durch eine neue taktische Denkweise des Pentagon, die so genannte Air-Sea-Battle, geprägt sei. Bei dieser neuen Vorgehensweise setzt man auf die Vorteile stark vernetzter und aufeinander abgestimmter Streitkräfte. Die neue Taktik, so Carlisle, lege das Schwergewicht darauf, gleichzeitig in vielen unterschiedlichen Bereichen (Luftraum, Meer, aber auch Weltraum und Cyberspace [kybernetischer Raum oder Datenraum]) zu operieren, während man gleichzeitig Informationen aus verschiedensten Quellen wie Satelliten oder  Mess- und Aufzeichnungsgeräte von Tarnkappenflugzeugen und Drohnen vernetzt und aufeinander abgestimmt verarbeite. ›Hier geht es um einsatzfähige weltraumgestützte Systeme, Cyberspace-Systeme und um Systeme der fünften Generation, die vom Radar nicht erfasst werden können‹, sagte er weiter. ›Alle diese Systeme werden im Rahmen dieser operationellen Planungen in die Überlegungen einbezogen‹, ergänzte Carlisle und wies darauf hin, dass Syrien und der Iran ihre Verteidigungsmöglichkeiten erheblich ausgebaut hätten, um mögliche Angreifer auf Distanz zu halten. Air-Sea-Battle sei genau deshalb entwickelt worden, um darauf zu reagieren.

Wann oder wie lange noch? 

Nach USA-Besuch: Israels Regierungschef will Krieg gegen den Iran


Der Atomkonflikt zwischen Israel und dem Iran geht in eine neue Runde. Dabei ist es in den aktuellen Diskussionen erstaunlicherweise nicht mehr wichtig, ob der Iran die Atombombe besitzen könnte, sondern es geht jetzt nur noch um die Frage, wann die Islamische Republik zum Bau einer Bombe fähig sein könnte. Israel wolle nicht mehr lange warten, heißt es nach einem Treffen zwischen US-Präsident Obama und dem israelischen Regierungschef Netanjahu in Washington. Währenddessen ist Obama der Ansicht, dass eine friedliche Lösung mit dem Iran noch möglich sei. Noch ist er dieser Ansicht, denn die Präsidentschaftswahlen für die Vereinigten Staaten finden erst am 06. November 2012 statt. Israel scheint unterdessen längst zu allem bereit zu sein. Quelle

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu betonte in seiner Rede vor der proisraelischen Lobby-Organisation AIPAC, dass sich sein Land das Recht auf Selbstverteidigung vorbehalte: »Wenn es um das Überleben Israels geht, müssen wir stets Herr unseres Schicksals bleiben«, sagte er. Er habe Zweifel, dass im Streit um das iranische Atomprogramm noch eine friedliche Lösung möglich sei. Bisher hätten weder Diplomatie noch Sanktionen Wirkung gezeigt: »Niemand von uns kann es sich leisten, viel länger zu warten«. Unser USA-Korrespondent Webster Tarpley geht verschiedene Szenarien durch und beleuchtet für die KOPP-Zuschauer, was der Welt in Kürze bevorstehen könnte. Dabei gibt es mehrere Varianten, die man alle nicht ohne die bevorstehenden USA-Präsidentschaftswahlen im November denken kann. Von den Massenmedien nahezu unerwähnt bleiben die sich mehrenden  Standpunkte und Statements hochrangiger US-Politiker, Militärs und Geheimdienstchefs, wonach inzwischen klar sein dürfte, dass der Iran eben KEINE Atombombe hat. Bislang nützen diese Zwischenrufe nur wenig: Die US-Regierung wie auch die Medien und Israel verfolgen weiter das Ziel eines Krieges in der Region. Gerüchte, wonach das ungeduldige Israel möglicherweise sogar einen Alleingang plant, ohne die USA in Angriffspläne einzuweihen, mehren sich. Doch das dürfte den USA nicht ins Konzept passen. Sehen und hören Sie die aktuelle Analyse des Historikers und Journalisten Webster Tarpley.

Dann beginnt doch endlich, wie auch immer nur grosse Worte und nichts dahinter. Doch sie Bombardierte schon mal den Iran 1975. Wie wollen sie das ohne die USA bewerkstelligen?  

Seit Monaten droht Israel dem Iran mit einem Angriff


Sollte Israel sich zu einem Angriff auf iranische Atomanlagen entschliessen, würde die Regierung in Jerusalem die USA nicht vorab informieren. Um die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass die USA anschliessend dafür verantwortlich gemacht würden, einen möglichen Angriff Israels nicht verhindert zu haben, würde Washington bewusst im Dunkeln gelassen, sagte ein US-Geheimdienstvertreter.Quelle

Dies hätten der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie der Verteidigungsminister Ehud Barak ranghohen Vertretern der US-Regierung mitgeteilt, die Israel in den vergangenen Wochen besucht hätten. Während das Weisse Haus auf eine Bitte um Stellungnahme nicht reagierte, lehnten das Pentagon sowie die israelische Botschaft es ab, die Angelegenheit zu kommentieren.

 Kommt Israel dem Iran nicht zuvor, sieht es bald so aus in der Heiligen Stadt.     

Simpsons-Verbot in Iran


Iran verbietet Simpsons-Puppen – nicht doch! Europäer und Amerikaverbündete sollten schnellstens dagegen vorgehen und Care-Pakete schnüren. Mit der Aufschrift: „Für alle, die die Freiheit lieben“.Quelle

Das Verbot ist ein starkes Reizmittel der Begierde. „Rauchen verboten!“ Mist. Gerade hätte ich Lust. „Sprechen verboten!“ Wieso eigentlich? „Denken verboten!“ Ich denke gar nicht dran. Das iranische Institut für die geistige Entwicklung von Kindern und jungen Erwachsenen hat jetzt den Verkauf von Simpsons-Puppen verboten. Simpsons verboten? Das geht doch nicht! Da müssen wir Europäer und Amerikaverbündete doch im Geiste der Ideale der Aufklärung und der französischen Revolution sofort tonnenweise chinesische Simpsons-Lizenzware im Onlineshop ordern und als Care-Paket verschicken. Als Lieferadresse geben wir an: „Für alle, die die Freiheit lieben.“ Dazu noch eine Protest-Note vom alten Nietzsche („Jedes Verbot verschlechtert den Charakter bei denen, die sich ihm nicht willentlich, sondern gezwungen unterwerfen“) – und ab geht das DHL-Päckchen. So eine Aktion hätten wir schon damals machen sollen, als die Barbie-Puppe von der Behörde in Teheran als „Trojanisches Pferd westlicher Lebensart“ verteufelt wurde. Ist es nicht wie 1951 bei uns in Deutschland, als einige Moralhüter vor den Lichtspieltheatern gegen die nackte Hilde Knef demonstrierten? Ein unverhüllter Leinwand-Busen war damals hierzulande nämlich ganz was Schlimmes.

 Die Beschränktheit so eines Entscheides oder des Verbotes ist von Geistiger Verarmung geprägt. Doch wir oder die Gutmenschen fördern die Verblödung und importieren sie auch noch mit dem Titel Kulturförderung und Multikulti.  Logisches Denken und Intelligenz sind eben auch eine Frage der Herkunft. Man kann heute wissenschaftlich belegen, dass der statistisch gesehen von vielen minderintelligenten Menschen bewohnten islamischen Kulturkreis viele gewalttätige Jugendliche hervorbringt. Politiker aller Parteien bekunden ja gerne, die von immer mehr zugewanderten Muslime in Europa ausgeübte Gewalt (für deren folgen wir alle bezahlen müssen) haben nichts mit dem Islam und ihren Herkunftsländer zu tun. Seit 10 Jahren wissen wir aber dass es eine Lüge war. Da berichtete die Österreichische Tagszeitung Die Presse „ Gläubige muslimische Jugendliche in Deutschland sind einer Studie zufolge deutlich gewaltbereiter als Migranten anderer Konfessionen.

Der Grosse Bluff


Israel droht mit der Zerstörung iranischer Atomanlagen, der Iran mit vernichtender Vergeltung. Vermutlich fehlen beiden die nötigen militärischen Mittel, um ihre Drohung wahrzumachen.Quelle

Eine der Konstanten bei einem potentiellen israelischen Angriff auf iranische Atomanlagen war bisher die Angst vor den unmittelbaren Konsequenzen: Teheran hat wiederholt gedroht, Tel Aviv mit Raketen einzudecken. Zudem wird erwartet, dass seine Verbündeten – Hisbollah, Hamas und Syrien – ins Geschehen eingreifen und der Streit in einen neuen Nahostkrieg ausartet. Offenbar halten einige in Israel diese Ängste für übertrieben und sprechen den Kritikern eines Militärschlags so ein wichtiges Argument ab. 
 «Ein Krieg ist kein Picknick», sagte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak im vergangenen November. Der Veteran des Jom-Kippur-Kriegs und frühere Generalstabschef muss es wissen. Dennoch ist er überzeugt, dass Israel einen iranischen Gegenschlag relativ unbeschadet überstehen würde: «Es wird weder 100 000 noch 10 000 oder 1000 Tote geben», prophezeite er. Der Staat Israel würde nicht zerstört. Solche Annahmen basieren auf einer Analyse vergleichbarer Bedrohungen aus der jüngeren Vergangenheit. Im Vorfeld des Irakkriegs 1991 hatte Saddam Hussein gedroht, die «Hälfte Israels zu verbrennen», feuerte letztlich aber nur rund 40 Scud-Raketen ab. Diese richteten wenig Schaden an. Im Libanonkrieg 2006 galt die Sorge dem Raketenarsenal der Hisbollah. 4000 feuerte die schiitische Miliz Richtung Israel, doch auch sie verursachten nur begrenzten Schaden. Auch die palästinensischen Kassam-Raketen aus dem Gazastreifen verfehlten ihr Ziel in der Regel. Die israelische Gesellschaft sollte demnach eine gute Vorstellung davon haben, was ihr bevorsteht. «Ich sage nicht, dass Iran nicht reagieren wird, aber es wird nicht wie London im 2. Weltkrieg», zitiert die «New York Times» einen pensionierten israelischen Regierungsvertreter. Das Begin-Sadat Center for Strategic Studies hält in einer aktuellen Studie fest, dass Raketen noch nie eine entscheidende Rolle in einem Krieg gespielt haben. Das gelte insbesondere für Länder wie Syrien, Iran und Libanon, die nur über konventionelle und damit unpräzise Systeme verfügen. Gleichzeitig fehlt es in Israel nicht an Stimmen, die vor einer Verharmlosung der iranischen Reaktion warnen. Viele Experten gehen davon aus, dass Teheran die letzten Jahre genutzt hat, um sich auf das Szenario vorzubereiten. Zudem zweifeln sie an der Machbarkeit des Militärschlags an sich – und relativieren damit eine weitere weit verbreitete Annahme im Atomstreit: «Die Annahme, dass man das iranische Atomprogramm mit einer Militäraktion stoppen kann, ist nicht korrekt», sagte Ex-Mossad-Chef Meir Dagan wenige Tage vor seiner Pensionierung 2011. «Diese militärische Option existiert nicht. Möglich ist einzig eine Verzögerung des Programms, und auch das nur für relativ kurze Zeit.» Zur selben Überzeugung ist laut dem «Time Magazine» unlängst ein ranghoher Kommandant der israelischen Streitkräfte gelangt. Er hat offenbar im Herbst 2011 das Kabinett von Premierminister Benjamin Netanjahu informiert, dass das Militär keine Möglichkeit habe, das iranische Atomprogramm «in irgendeiner sinnvollen Art und Weise» anzugreifen. Hintergrund dieser pessimistischen Einschätzung sind die begrenzten Möglichkeiten der israelischen Luftwaffe und die geografische Verteilung der iranischen Atomanlagen. Ironischerweise könnten sowohl den iranischen als auch den israelischen Drohungen eine Überschätzung der eigenen Möglichkeiten zugrundeliegen. Nicht dass die restlichen Annahmen über den Atomstreit über jegliche Zweifel erhaben wären. Zum Beispiel jene, dass sich Iran der Zerstörung Israels verschrieben hat. Ehud Barak selbst bezweifelte unlängst in einem Interview, dass eine iranische Atombombe primär gegen Israel gerichtet wäre. Und bezüglich dem iranischen Streben nach Nuklearwaffen steht nach wie vor die Einschätzung der US-Geheimdienste (National Intelligence Estimate) aus dem Jahr 2007 im Raum, wonach der Iran sein Atomwaffenprogramm 2003 gestoppt und seither vermutlich nicht wieder aufgenommen hat.

Auch wenn sie es könnte, sie würden es sicherlich nicht in den Medien verbreiten. Es gibt mit der heutigen Systemen immer eine Möglichkeit eine Atomanlage zu torpedieren oder zu zerstören. Es kommt immer darauf an wie hoch der schaden sein darf, auch der der Zivilbevölkerung. Der sogenannte Kollateralschaden. 

US-Bomben zu schwach für iranische Atomanlagen


Die US-Bomben mit dem Namen „Massive Ordnance Penetrator“ können einige Atomanlagen im Iran nicht zerstören, haben Versuche ergeben.Quelle

Die Schlagkraft der konventionellen US-Waffen ist einem Medienbericht zufolge zu gering, um das unterirdische Atomprogramm im Iran zu zerstören. Das Pentagon wolle daher eine Weiterentwicklung der Bomben, um ihre Durchschlagskraft zu erhöhen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Samstag. Das US-Verteidigungsministerium habe in diesem Monat insgeheim beim Kongress die Finanzierung beantragt. Der Vorstoß sei Teil der Planung eines möglichen Angriffs auf das iranische Atomprogramm, hieß es weiter. Der „Massive Ordnance Penetrator“ genannte Bunkerbrecher sei speziell entwickelt worden, um die massiv befestigten Anlagen der iranischen und der nordkoreanischen Atomprogramme zu zerstören, berichtete das Blatt. Versuche hätten nun aber gezeigt, dass die Bombe einige iranische Anlagen nicht zerstören könne – weil diese sich entweder zu tief in der Erde befänden oder Teheran ihre Befestigungen verstärkt habe. Die Bombe müsse vor ihrer Explosion tiefer in Stein, Beton oder Stahl eindringen, hieß es. US-Verteidigungsminister Leon Panetta hatte am Donnerstag Mängel eingeräumt und die Weiterentwicklung der Bombe angekündigt. Sie werde bald imstande sein, auch die tiefsten iranischen Bunker zu zerstören, sagte Panetta.

 Und was nun? Warten, oder die ganze Oberfläche zerbomben?

Politik skurril: Irans Polizei kämpft gegen Barbie-Puppen


Die iranische Polizei hat eine Kampagne gegen den Verkauf von Barbie-Puppen gestartet. Angeblich wurden bereits dutzende Geschäfte geschlossen, in denen die „Symbole der freizügigen westlichen Kultur“ verkauft werden, sagte ein ranghoher Polizist der Nachrichtenagentur Mehr. Quelle

Bereits seit Jahren unternimmt die Polizei regelmäßig Kampagnen gegen die blonden Barbie-Puppen aus den USA. Zuletzt schuf der Iran als Gegenstück sogar eine eigene schwarzhaarige und von Kopf bis Fuß verhüllte Figur namens Sara. Trotzdem bringen Schmuggler immer wieder die beliebten US-Plastikpuppen ins Land.

Ja die sind doch Krank der ganze Islam.  

Irans Präsident Ahmadinedschad kritisiert in Kuba die USA


Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist am Mittwoch in Kuba, der dritten Station seiner Lateinamerikareise, eingetroffen. In einer Rede in der Universität von Havanna kritisierte er erneut scharf «Arroganz und die Hegemoniegelüste» der USA und der westlichen Welt.Quelle

Auf die aktuelle Verschärfung der Konflikte zwischen dem Iran und den USA ging Ahmadinedschad nicht ein. Er rief Kuba auf, gemeinsam mit dem Iran die „Weltordnung der Zukunft“ vorzubereiten. „Unsere Mission ist es, dafür zu sorgen, dass sich in der Welt Gerechtigkeit etabliert“, sagte er in der Alma Mater Kubas, wo er mit dem Ehrendoktortitel ausgezeichnet wurde. Ahmadinedschad wollte noch mit dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro zusammentreffen, ehe er an diesem Donnerstag nach Ecuador weiterreist. Zuvor hatte er seinen venezolanische Verbündeten, Präsident Hugo Chávez, besucht und am Dienstag in Managua der Vereidigung des ebenfalls US-kritischen nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega beigewohnt.

 Da treffen sich ja zwei gute Kumpane! Cuba und Iran! Was für ein Team?