Signierte Hitler-Bücher „Mein Kampf“ verkauft


Bei einer Internet-Versteigerung selbst geht kein Gebot ein. Dennoch finden zwei signierte Bände von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ einen Käufer, der Zehntausende Dollar für die Schmähschrift zahlt. Quelle

Mein Kampf Original

Zwei von Adolf Hitler signierte Bände seiner Propagandaschrift „Mein Kampf“ sind in den USA für 43.750 Dollar (umgerechnet rund 40.200 Euro) verkauft worden. Laura Yntema vom Auktionshaus Nate D. Sanders in Los Angeles teilte mit, dass die 1925 und 1926 signierten Bücher am Donnerstag nach Auktionsende einen Käufer gefunden hätten.Bei der Internet-Versteigerung selbst sei kein Gebot eingegangen. Ein Gegenstand, der im Rahmen einer Auktion nicht weggehe, könne danach gekauft werden, sagte Yntema. Der Kaufpreis für die Bücher entspreche dem Mindestgebot von 35.000 Dollar zuzüglich der Prämie für das Auktionshaus.Bei einer ähnlichen Versteigerung vor einem Jahr waren zwei Hitler-Bücher für mehr als 64.000 Dollar unter den Hammer gekommen. Die Namen von Anbieter und Käufer wurden nicht bekannt.Hitler schrieb „Mein Kampf“ während seiner Haft 1924. Das in zwei Bänden veröffentlichte Werk wurde in der Weimarer Republik schnell zu einem Bestseller. In dem Buch legt Hitler seine politischen Ziele klar dar – vom Anschluss Österreichs bis hin zu seiner Forderung nach „neuem Lebensraum“ im Osten. Insbesondere ist „Mein Kampf“ ein Schmähschrift gegen die angebliche „jüdische Weltverschwörung“, den Bolschewismus und den Parlamentarismus.

Wer „Mein Kampf“ nicht gelesen hat, kann die Geschichte nicht verstehen!

 

Signierte „Mein Kampf“-Ausgaben bringen 48.000 Euro


Die von Adolf Hitler signierten Exemplare wurden in Los Angeles versteigert. Elf Bieter beteiligten sich an der Auktion. Quelle

Mein Kampf Original

so bleibt die Geschichte am Leben

Hitlers „Mein Kampf“ stürmt eBook-Bestsellerlisten


Während Bayern sich gegen eine kommentierte Edition von Hitlers Hetzschrift stemmt, erreicht der Text in den Online-Shops iTunes und Amazon Kindle völlig neue und offenbar zahlreiche Leser. Quelle

Mein Kampf Original

Das Buch ist relativ neu, nämlich erst etwas über 13 Monate alt: Am 30. November 2012 ist das Angebot publiziert worden. Jedenfalls steht es so beim US-Onlineshop des Versandhändlers Amazon. Und natürlich gibt es die praktisch Funktion „Look inside!“, die einen kostenlosen und unverbindlichen Blick in den Band erlaubt – etwa so, wie man im herkömmlichen Buchhandel auch einen Blick in gedruckte Bücher werfen kann. 99 US-Cent kostet die elektronische Edition für das Amazon-eigene Lesegerät Kindle – gerade mal ein Drittel so viel wie der gleiche Text im allerdings viel schickeren Onlineshop von Apple America, dem Programm iTunes. Dort wird es übrigens vom gleichen Anbieter wie bei Amazon schon seit dem 30. November 2011 angeboten. Allerdings ist das Buch, um das es geht, in Wirklichkeit alles andere als neu. Es ist im Gegenteil ziemlich genau 89 Jahre alt. Im Juli 1925 erschien nämlich der erste von zwei Bänden von Adolf Hitlers vermeintlicher Autobiografie „Mein Kampf“, im Dezember 1926 der zweite Band. Die Verkäufe hielten sich zuerst in sehr engen Grenzen, was sich erst nach dem Aufstieg der NSDAP zur kommenden Partei in Deutschland 1930 deutlich änderte. In den Jahren der NS-Herrschaft stieg die Auflage dann auf mehr als zehn Millionen. Der Autor wurde damit übrigens zum wohlhabenden Mann.


Die seit November 2012 angebotene englische eBook-Version von „Mein Kampf“ ist in zwei Unterkategorien meistverkauftes Buch

Foto: Screenshot Die WeltDie seit November 2012 angebotene englische eBook-Version von „Mein Kampf“ ist in zwei Unterkategorien meistverkauftes Buch Seit 1945 ist Hitlers Buch jedenfalls offiziell in deutscher Sprache nicht mehr gedruckt worden. Denn der Freistaat Bayern, der durch Beschluss der damaligen US-Besatzungsregierung die Urheberrechte für Adolf Hitler und die Publikationsrechte des NSDAP-Parteiverlages Franz Eher Nachfolger übernommen hat, geht gegen bekannt werdende Neuausgaben juristisch vor. Jetzt wollen der CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer und sein formal zuständiger Finanzminister Markus Söder auch eine wissenschaftlich kommentierte Ausgabe verhindern, obwohl die Urheberrechte Ende 2015 unweigerlich auslaufen. Englische Übersetzungen von „Mein Kampf“ allerdings konnte Bayern nie verhindern, denn die Rechte daran waren formal korrekt schon lange vor 1945 an Verlage in Großbritannien und den USA verkauft worden. Deshalb ist und war auch in der Vergangenheit fast immer diese englische Übersetzung als gedrucktes Buch lieferbar, zuletzt zum Richtpreis von 17,49 Dollar für das fest gebundene Buch und für 16,89 Dollar für das Paperback.Auch elektronische Versionen sind nicht neu. Im November 2009 stand schon einmal eine eBook-Version von „Mein Kampf“ für einige Tage im Angebot bei iTunes, wurde dann aber wieder aus dem Angebot gestrichen.In den vergangen Monaten allerdings schob sich die wieder hochgeladene Datei Schritt für Schritt vorwärts auf der Liste der meistverkauften Bücher in den Amazon-Kategorien „Facism“ und „Propaganda & Political Psychology“, wo sie jetzt die Liste der meistverkauften Titel anführt. Wie oft diese Datei tatsächlich heruntergeladen worden ist, verrät die Amazon-Website nicht; unter allen Büchern im Kindle-Format wird „Mein Kampf“ auf Englisch immerhin auf Platz 5316 gelistet.

3,8 von fünf Sternen

 Besonders interessant sind die Bewertungen und die Kommentare, die dazu abgegeben werden. Durchschnittlich weist der Amazon-Shop für Hitlers sprachlich wie intellektuell äußerst dürftiges, ja abschreckendes Buch eine Bewertung von 3,8 von fünf möglichen Sternen aus. Immerhin 354 Leser haben ihre Meinung auf der Website hinterlassen – sie reichen von „faszinierende Übersetzung“ bis hin zu „Fake“, also Fälschung. Auf iTunes, dem beispielsweise bei tatsächlich oder angeblich nicht jugendfreien Inhalten sehr rigidem Online-Angebot von Apple, gibt es immerhin noch 92 Bewertungen mit durchschnittlich vier Sternen. Alle drei auf einer Vorschauseite zu sehenden Kommentare bewerten das Werk mit der maximalen Punktzahl. Darunter ist ein Kommentar, in dem es heißt: „Ich liebe dieses Buch, habe überall danach gesucht! Danke.“ Gezeichnet ist dieser Kommentar mit „88“, was in der internationalen Neonaziszene für zweimal den achten Buchstaben des Alphabets steht, also „HH“ oder „Heil Hitler“. Während man auf die US-Seite von Amazon problemlos klicken, allerdings „Mein Kampf“ nicht ohne weiteres auf ein bei Amazon Deutschland angemeldetes Kindle-Lesegerät ziehen kann, zeigt die deutsche Version von iTunes „Mein Kampf“ gar nicht erst an. Ebenso verschickt Amazon gedruckte Exemplare von „Mein Kampf“ nicht nach Deutschland – das ist ein Zugeständnis an die Rechtsauffassung des bayerischen Finanzministeriums. Allerdings spricht der gute Verkauf der englischen eBook-Version von „Mein Kampf“ auch aus einem sehr profanen Grund gegen die Intelligenz der Käufer: Auf Englisch sind derzeit mindestens auf 17 Websites unterschiedliche Versionen und Übersetzungen herunterzuladen, mal als Faksimile damaliger Ausgaben im PDF-Format, mal als voll durchsuchbares Word-Dokument. Und zwar nicht für 2,99 Dollar oder für 99 US-Cent, sondern vollkommen kostenlos. Schön blöd, wer trotzdem für Hitler bezahlt.

Eine Frage der Zeit, bis es gedruckt wird!!

Hitler: Münchner Institut will „Mein Kampf“ drucken


Bayerns Staatsregierung will gegen jeden Nachdruck gerichtlich vorgehen. Das ist eine spektakuläre Kehrtwende, denn sie hatte selbst eine kommentierte Neu-Edition mit einer halben Million Euro gefördert.  Quelle

Mein Kampf Original

Das Münchner Institut für Zeitgeschichte will Adolf Hitlers „Mein Kampf“ nach dem Auslaufen der Urheberrechte 2015 in einer kommentierten Fassung drucken – trotz des Kurswechsels der bayerischen Regierung im Umgang mit der Hetzschrift. „Wir setzen das Projekt fort,“ sagte eine Sprecherin des Instituts am Mittwoch. Angestrebt werde weiter eine Veröffentlichung Ende 2015.Das bayerische Kabinett hatte am Dienstag überraschend beschlossen, auch nach Auslaufen des Urheberrechts rigoros gegen jeden – auch auszugsweisen – Nachdruck von „Mein Kampf“ vorzugehen. Der Freistaat Bayern hatte die Rechte nach dem Zweiten Weltkrieg erhalten und verbietet seither alle Nachdrucke.Vor knapp zwei Jahren hatte die Regierung dem renommierten Institut für Zeitgeschichte mit Blick auf das Auslaufen des Urheberrechts Ende 2015 den Auftrag zu der historisch-kritischen Ausgabe gegeben. Der bayerische Landtag hatte zudem einstimmig für diese Ausgabe gestimmt. Den Kurswechsel begründete die Staatsregierung mit Kritik von Holocaust-Opfern und deren Angehörigen an der geplanten Veröffentlichung. Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) ergänzte am Mittwoch zu dem Kabinettsbeschluss allerdings, „die Freiheit der Wissenschaft, sich den aus ihrer Sicht notwendigen Themen zu stellen, wird dadurch nicht berührt“. Dies könnte dem Münchner Institut den Rahmen für eine Veröffentlichung geben. Wie die Institutssprecherin sagte, flossen bislang 500.000 Euro des Freistaats in das Projekt. Diese bisherige Finanzierung sei durch den neuen Kabinettsbeschluss unberührt. Die weitere Finanzierung werde das Institut alleine stemmen. Zugleich verteidigte die Sprecherin das Projekt. „Wir halten es nach wie vor für sinnvoll, dass es so etwas gibt wie eine kommentierte Fassung, die eben Hitler nicht Eins zu Eins auf den Markt wirft, sondern die Einrahmung ermöglicht.“ Die Hetzschrift sei nach wie vor eine wichtige Quelle für die Erforschung des Nationalsozialismus. Hitler hatte nach seinem erfolglosen Putsch 1924 während einer Festungshaft mit der Arbeit an „Mein Kampf“ begonnen und das Buch nach seiner Freilassung beendet. Die Hetzschrift erreichte eine Millionenauflage – auch weil sie nach der Machtergreifung Hitlers jedem Brautpaar statt der Bibel auf dem Standesamt geschenkt wurde.

Wie auch immer, irgendein Land wird die Original Ausgabe sicherlich nachdrucken. Keine Kommentiere und verdrehte billig Kopie

 

Regierung prüft Verbot von Hitlers „Mein Kampf“


Deutschland und Israel haben laut der offiziellen Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion ein „gemeinsames Interesse“, die Verbreitung der NSDAP-Hetzschrift auch nach 2016 wirksam zu verhindern. Quelle

Mein Kampf Original

Mit Ablauf des Jahres 2015 wird Adolf Hitlers menschenverachtendes Bekenntnisbuch „Mein Kampf“ gemeinfrei. Denn am 1. Januar 2016 läuft der urheberrechtliche Schutz aus, mit dem das Land Bayern als Inhaber der Nachlassrechte bisher jede vollständige Wiederveröffentlichung in Buchform verhindern konnte – zum Ende des Kalenderjahres 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.Deutsche Politiker fürchten, dass dann rechtsextreme Verlage stapelweise Nachdrucke des Buches herausbringen könnten – mit schlimmen Folgen für das deutsche Ansehen in der Welt. Deshalb prüft jetzt auch die Bundesregierung, ob und wenn ja mit welchen Mitteln über Ende 2015 hinaus Nachdrucke des vollständigen Textes von „Mein Kampf“ verhindert werden kann. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Bundestagfraktion hervor, die jetzt vom Bundestag veröffentlicht worden ist. Darin heißt es zwar zunächst nur vorsichtig: „Die rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Ablauf der Schutzdauer werden derzeit von der Bundesregierung geprüft.“

Bayern hat sich festgelegt

 Adolf Hitler - "Mein Kampf"

Hitlers Buch

Weiterhin betonen die Regierungsjuristen, dass Strafverfolgung grundsätzlich Sache der Bundesländer sei. Bayerns Innenminister Joachim Hermann hatte gegenüber der „Welt“ Ende Februar klar Position bezogen: „Der Originaltext hat nach dem geltenden Gesetz eindeutig volksverhetzenden Charakter.“ Zu dieser Festlegung hält sich die Regierungsantwort vornehm bedeckt. Es gebe „keine veröffentlichte Rechtssprechung“ zu der Frage, ob eine Wiederveröffentlichung von „Mein Kampf“ gegen den Paragrafen 130 des Strafgesetzbuches verstoße, also das Verbot volksverhetzender Propaganda.

Einen Verstoß gegen Paragraf 86 Strafgesetzbuch, der das Verbreiten von Propagandamitteln verfassungsfeindlicher Organisationen unter Strafe stellt, sieht die Regierung unter Hinweis auf höchstrichterliche Rechtssprechung nicht. Denn die NSDAP war ja schon 1945 verboten worden, also vier Jahre vor Inkrafttreten des Grundgesetzes.Trotz dieser weichen, vermutlich bewusst vagen Ausführungen bezieht die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die vorletzte Frage der SPD-Abgeordneten überraschend deutlich Position. Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier, von 2005 bis 2009 Außenminister der Großen Koalition, und seine Kollegen hatten wissen wollen, ob die israelische Regierung in Sachen „Mein Kampf“ bereits an die Bundesregierung herangetreten sei.

Außenpolitische Interessen

 „Im Rahmen der engen und vertrauensvollen Arbeitskontakte der Bundesregierung mit der Regierung des Staates Israel“ sei tatsächlich darüber gesprochen worden, hält die Antwort fest und fährt dann unmissverständlich fort: „Es besteht ein gemeinsames Interesse an einer wirksamen Verhinderung der Verbreitung dieses menschenverachtenden Gedankenguts.“ Erstaunlich daran ist, dass hier eine Diskrepanz zwischen innen- und rechtspolitischen Maßstäben einerseits und außenpolitischen Interessen andererseits erkennbar wird.Denn unzweifelhaft muss die Frage, ob und wenn ja in welcher Form Mein Kampf“ ab 2016 wieder veröffentlicht werden darf, innenpolitisch vor allem an Artikel 5 des Grundgesetzes gemessen werden, der Presse- und der Wissenschaftsfreiheit. Diese Rechte gelten zwar nicht uneingeschränkt, sondern nur im Rahmen der gültigen Gesetze, also zum Beispiel des Verbots der Volksverhetzung. Angesichts des möglichen außenpolitischen Schadens sieht sich die Bundesregierung aber offensichtlich genötigt, eine Vorfestlegung zu treffen. Anders ist das beschriebene „gemeinsame Interesse“ mit der israelischen Regierung nicht zu verstehen.Damit stellt sich die Bundesregierung gegen fast ausnahmslos alle Zeithistoriker. Ohne nennenswerte Ausnahme plädieren die Fachleute nämlich für eine kommentierte und wissenschaftlichen Kriterien entsprechend edierte Ausgabe von „Mein Kampf“. Tatsächlich scheint eine solche Ausgabe überfällig, denn der Originaltext von Hitlers sprachlich und intellektuell äußerst dürftigem Machwerk ist auf Dutzenden Internetseiten herunterzuladen, was bisher weder mit Mitteln des Urheber- noch des Strafrechtes verhindert werden konnte.

Editionsprojekt wohl nicht betroffen

 Angesichts dessen hat sich das renommierte Institut für Zeitgeschichte entschlossen, Ende 2015 eine kommentierte Edition von „Mein Kampf“ herauszubringen, als Bibliotheksausgabe und möglicherweise sogar frei verfügbar im Internet. Damit soll die alleinige Präsenz der unkommentierten Versionen im Netz konterkariert werden.Zu dieser seit einiger Zeit mit Unterstützung Bayerns betriebenen Ausgabe stellt die Bundesregierung fest: „Das genannte Vorhaben des Instituts für Zeitgeschichte geht nicht auf eine Initiative der Bundesregierung zurück.“ Weil aber anschließend festgestellt wird: „Das Vorhaben kann allerdings im Sinne einer fundierten historischen Aufarbeitung der nationalsozialistischen Diktatur sachgerecht sein“, dürfte die Haltung der Bundesregierung bis auf weiteres so sein, dass ein Verbot unkommentierter oder kommerzieller Ausgaben von „Mein Kampf“ aus außenpolitischen Gründen unterbunden, die wissenschaftliche Ed ition jedoch nicht behindert werden soll.

Was denken gewisse Institutionen, den Original Nachdruck damit zu verhindern? Oder es gibt so eine Nachfrage wie bei einem Bestseller. Bestimmt nicht. Es ist auch heute noch im Original zu kaufen, oder vom Web Gratis zum Herunterladen. kommentierte Ausgaben sind lückenhaft.  Wen es in Deutschland nicht gedruckt wird aber der kauf nicht verboten werden kann, übernimmt ein anders Land den Druck.  Auch die sogenannte hetze beschränkt sich  auf ca. 20 Seiten  von  781 des Buches. Wir sind gespannt und verfolgen es aufmerksam. Wer hier kommentiert sollte „Mein Kampf“ auch gelesen haben.

Mr.Odessa

Bruderschaft 1291

Bayern prüft erneut Publikation von „Mein Kampf“


Ab 2016 ist „Mein Kampf“ frei verkäuflich. Zuvor will Bayern eine kommentierte Edition herausbringen. Kultusminister Ludwig Spänle prüft die Rechtssicherheit. Charlotte Knobloch kritisiert die Pläne. Quelle

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) lässt prüfen, ob eine Veröffentlichung von Hitlers „Mein Kampf“ strafrechtliche Folgen haben kann. „Ich werde in die Wege leiten, dass das bayerische Justizministerium eine umfassende strafrechtlich Würdigung einer Veröffentlichung der Schrift vornimmt“, sagte Spaenle der „Welt“.

Es soll nicht nur begutachtet werden, welche strafrechtlichen Konsequenzen die Veröffentlichung durch einen privaten Verleger habe. Es soll auch geprüft werden, ob eine kritisch-kommentierte Ausgabe strafrechtlich bedenklich sein könnte. „Die Angelegenheit erfordert größte Sorgfalt“, sagte Spaenle.

Reaktion auf Kritik von Knobloch

 Der Minister reagiert damit auf erneute Kritik von Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, an der geplanten Veröffentlichung. Alles, was sie bisher zu dem Thema gesagt habe, sei „obsolet“, zitiert sie das Magazin „Cicero“. Es müsse rechtlich geprüft werden, ob die Veröffentlichung über den Straftatbestand der Volksverhetzung zu verhindern sei.

Nach einem Beschluss des bayerischen Landtags und einer Diskussion an einem Runden Tisch mit gesellschaftlichen Gruppen, will Bayern vor dem Verfall der Urheberrechte Ende 2015 eine wissenschaftlich kommentierte Edition von „Mein Kampf“ herausbringen. Daran arbeitet ein Wissenschaftlerteam des Instituts für Zeitgeschichte.

"Mein Kampf"

Foto: DAPDEin Exemplar von Hitlers Buch „Mein Kampf“

Zudem soll von der Landeszentrale für politische Bildung ein Sammelband zu totalitaristischen Schriften mit Text-Auszüge der Hitler-Schrift veröffentlich werden, auch als Material für den Geschichtsunterricht. Dafür ist Kultusminister Spaenle verantwortlich. Eine Verzögerung der Projekte wegen der erneuten juristischen Beurteilung erwartet er nicht.

Unverständnis in Israel

 Bisher trug Knobloch diese Entscheidungen zu kommentierten Veröffentlichungen mit. Bei einer Israelreise im September mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer musste sie aber registrieren, dass es in Israel Bedenken und Unverständnis für das Vorhaben gibt.

Bisher stand die urheberrechtliche Frage im Vordergrund. Verwaltet wurden die Rechte an dem Buch, das als ideologische Grundlage für die Nazi-Terrorherrschaft gilt, vom bayerischen Finanzministerium. Von dort wurde gegen Publikationsversuche stets juristisch vorgegangen.

Wen nicht Bayern dann druckt es ein anders Land.   

„Die Rechte“ – Eine neue NPD steht schon bereit


Die neue rechtsextreme Partei „Die Rechte“ will ein Sammelbecken für Nationalisten sein. Nach einem möglichen NPD-Verbot könnten Neonazis hier ihre Kräfte bündeln.Quelle

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Christian Worch ist stolz auf seine Vorfahren. Seine Großmutter, so sagte er jüngst, habe einst dem SS-Verbrecher Klaus Barbie, dem „Schlächter von Lyon“, zur Flucht verholfen. Worchs Großvater war NSDAP-Mitglied, der Vater bei der Waffen-SS. Im Bücherregal der Mutter stand Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Das habe er gelesen, jedoch nur 120 Seiten. Denn auch Hitler habe Bücher nie zu Ende gelesen.

Seit Juni ist genau dieser Christian Worch nun nicht nur ein vorbestrafter Rechtsextremist, sondern auch Vorsitzender einer eigenen Partei. Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit gründete der 56-jährige Hamburger im Sommer eine neue Rechtsaußenpartei. Sie nennt sich „Die Rechte“.

Während die Innenminister der Länder in dieser Woche beschlossen, erneut ein NPD-Verbotsverfahren zu wagen, hat sich am rechten Parteienrand längst eine Art Ersatzpartei für die Rechtsradikalen positioniert. „Die Rechte“ steht bereit, die NPD zu beerben und wirbt schon jetzt offensiv um deren Mitglieder. Mit Erfolg. Erst vor drei Wochen lief der NPD-Kreisverband Main-Kinzig zu Worchs neuer Partei über.

Er will auch den äußersten Rand gewinnen

 Schon jetzt zeigt sich: Ein NPD-Verbot könnte am Ende kontraproduktiv sein. Die rechte Szene ist derzeit höchst zerstritten. Mit Worchs neuer Partei wird der Kampf um die wenigen Wählerstimmen am rechten Rand immer härter. Ein Verbot der derzeit 6000 Mitglieder zählenden NPD könnte scharenweise Rechtsradikale in Worchs Partei treiben.

„Es wäre potenziell nützlich für uns“, sagt Christian Worch der „Welt am Sonntag“. Die Massenflucht der deutschen Rechten von einer in die andere Partei? Dies könnte tatsächlich die Folge eines nun von vielen Seiten propagierten NPD-Verbots sein. Mit einigen NPD-Verbänden, etwa in Niedersachsen, sei man im Gespräch, verriet Worch.

Mit seiner neuen Partei will der gelernte Rechtsanwaltsgehilfe allerdings nicht nur frustrierten NPD-Mitgliedern eine neue politische Heimat bieten. Ihm geht es um die Rechtsextremisten aller Couleur – inklusive der schwarz-braunen Straßenkämpfer. Seine Anhängerschaft wirbt Worch in erster Linie im aktionsorientierten Rechtsextremismus, in den sogenannten Kameradschaften und Neonazigruppen.

Gegründet hat Christian Worch seine neue Partei Ende Mai zusammen mit ehemaligen Funktionären der Deutschen Volksunion (DVU) aus Schleswig-Holstein. Deren Parteiprogramm hat „Die Rechte“ quasi übernommen. Doch im Gegensatz zur DVU will Worchs Partei auch den äußersten Rand für sich gewinnen. Kurz: die gewaltbereiten Neonazis.

Vielen Rechtsradikalen ist er ein Dorn im Auge

 Wie sehr Worch von Verboten rechter Organisationen profitiert, zeigte sich im August. Damals ließ das nordrhein-westfälische Innenministerium drei Kameradschaften in Dortmund, Aachen und Hamm verbieten. Als Reaktion trat über ein Dutzend Neonazis in „Die Rechte“ ein. So entstand der erste Landesverband der neuen Partei. Anschließend wurde aus den Ex-Kameradschafts-Mitgliedern Beisitzer in den Bundesvorstand der „Rechten“ gewählt. Damit hat Worchs Partei bereits jetzt mehr Vorstandsmitglieder aus der Neonazi-Szene, als es bei der NPD jemals der Fall war.

„Es ist zu befürchten, dass Neonazis die Organisationsform der Partei zur Umsetzung ihrer Aktions- und Gewaltorientierung nutzen wollen“, sagt Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen der „Welt am Sonntag“. Diese Entwicklung werde von den Verfassungsschutzbehörden aufmerksam verfolgt, so Maaßen.

Aktuell sympathisiere nur ein Teil der NPD mit Worch und seinen politischen Bestrebungen, heißt es aus Sicherheitskreisen. Vielen Rechtsradikalen sei der als Egomane geltende Neonazi aufgrund seines aggressiven Aktionismus ein Dorn im Auge. Ein NPD-Verbot berge die Gefahr, dass sich die derzeit zerstrittene Szene wieder in einer Partei konzentrieren könnte.

Ziel ist die Europawahl 2014

 „Worch ist einer der radikalen neonazistischen Kern-Strategen in Deutschland“, warnt der Berliner Rechtsextremismus-Forscher Hajo Funke. Er öffne seine Partei für das gesamte rechtsextreme Spektrum. Damit wolle er gezielt der NPD schaden.

Worch selbst hat nicht das Mitglieder-Abwerben von der NPD zum ersten Ziel seiner Partei erklärt, sondern die Europawahl 2014. Mit Themen wie „Kampf gegen die Islamisierung“ will er Wählerstimmen gewinnen. Bei der Europawahl gilt nicht die Fünf-Prozent-Hürde. Schon bei einem Ergebnis von 0,5 Prozent würde „Die Rechte“ staatliche Parteienfinanzierung erhalten.

Einem NPD-Verbotsverfahren blickt Christian Worch skeptisch entgegen. Er selbst glaubt nicht an einen Erfolg des Verbots. Wahrscheinlich schon in Karlsruhe, sicherlich aber in Straßburg werde das Verfahren scheitern, sagte er der „Welt am Sonntag“. Doch auch wenn die NPD fortbestünde, würde sich Worch vermutlich über den Schaden für die Konkurrenzpartei freuen.

Wie gesagt man kann den Nationalsozialismus nicht verbieten, beginnt damit zu leben. Wird die NPD verboten bündelt sich die Kraft wo anders. Wir warten ab.

Mr.Odessa

Bruderschaft 1291

 

Pirat fordert „Mein Kampf“ als Schullektüre


Die Partei halte eine Tabuisierung des Hitler-Buches für die geschichtliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus für bedenklich. Quelle

Hannover. Adolf Hitlers „Mein Kampf“ soll nach Ansicht eines Mitglieds der Piraten-Partei Pflichtlektüre an Niedersachsens Schulen werden. Die Forderung ist einer von rund 300 Anträgen für das Wahlprogramm der niedersächsischen Piraten, bestätigte am Freitag ein Sprecher. Am Wochenende soll es auf einem Parteitag in Celle debattiert und entschieden werden. Der Politiker argumentiert in dem Antrag, eine Tabuisierung des Hitler-Buches für die geschichtliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus sei bedenklich. Piraten-Sprecher Andreas Neugebauer beurteilte die Chancen des Antrags auf Annahme jedoch als gering: „Es ist reine Provokation, was er da macht.“ Das Mitglied habe aber das Recht, Anträge zu stellen. Der Mann hatte vor kurzem seine Direktkandidatur für die Landtagswahl 2013 zurückgezogen. Mit der Unterzeichnung einer Petition zugunsten des wegen Volksherhetzung verurteilten Ex-NPD-Mitglieds Horst Mahler hatte er Debatten über eine mögliche Nähe der Piraten zu rechtem Gedankengut ausgelöst. Sie wollen bei der Wahl im Januar Niedersachsens Landesparlament erobern.

Bücher sind da um sie zu lesen! Wer hat es gelesen.

Veröffentlichung von „Mein Kampf“ bleibt verboten


Die historische Wochenzeitung „Zeitungszeugen“ wollte Ausschnitte aus Hitlers Hetzschrift veröffentlichen. Das Landesgericht München entschied dagegen. Quelle

Die Veröffentlichung von Auszügen aus Adolf Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ bleibt in Deutschland verboten. Das Landgericht München entschied am Donnerstag, das Zitierrecht decke den Abdruck in der historischen Wochenzeitung „Zeitungszeugen“ nicht. Der Verleger Peter McGee wollte seiner Publikation bereits im Jänner ein Heft mit kommentierten „Mein Kampf“-Ausschnitten beilegen. Dagegen erwirkte das bayerische Finanzministerium, das die Urheberrechte an „Mein Kampf“ als Rechtenachfolger des Eher-Verlags der Nationalsozialisten geerbt hat, eine Einstweilige Verfügung. Der Verlag hatte die Zitate damals vorsorglich gepixelt, um eine Eskalation des Streits zu verhindern. McGee hatte argumentiert, er habe den geplanten „Zeitungszeugen“-Ausgaben zu „Mein Kampf“ vor allem aus Hitlers Hetzschrift zitieren wollen und nur einen kleinen Teil für ergänzende Kommentare vorgesehen. Damit würde die Veröffentlichung der Schrift von Adolf Hitler dienen. Nach dem Zitatrecht zulässig wäre aber nur, wenn die Zitate aus Hitlers Buch einem neuen Werk dienen würden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es sind Rechtsmittel zum Oberlandesgericht zulässig. Der britische Verleger Peter McGee soll planen, Adolf Hitlers „Mein Kampf“ kommendes Jahr auch in Österreich zu publizieren. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „profil“ Ende Jänner.

Weitere Meinungen;  1: Quelle  2: Quelle

Wir bereits an  anderer Stelle auf unserm Blog erwähnt, ist es nur noch ein Frage der Zeit. 2015 läuft das Recht ab, mein Kampf nachzudrucken.  

Rückzieher im Streit um „Mein Kampf“


Der Verleger McGee will Auszüge aus dem Buch doch nicht in seiner Wochenzeitung „Zeitungszeugen“ veröffentlichen. So lange der Rechtsstreit mit dem Freistaat Bayern läuft, sollen die Passagen unleserlich bleiben.Quelle


Hamburg/München – Kein „Kampf“ an deutschen Kiosken: Der Brite Peter McGee will nun vorerst auf die Veröffentlichung von Passagen aus Hitlers Machwerk verzichten. „Wir müssen sicherstellen, dass wir unsere Hauptveröffentlichung „Zeitungszeugen“ nicht in Gefahr bringen“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. „So lange das juristische Verfahren läuft, werden wir nur eine Version auf den Markt bringen, in der die Zitate nicht lesbar sind.“ An diesem Donnerstag wollte McGee Auszüge aus „Mein Kampf“ in einer Extra-Broschüre seiner Wochenzeitung „Zeitungszeugen“ veröffentlichen. Nachdem das bayerische Finanzministerium, das die Urheberrechte an dem Buch hält, juristische Schritte eingeleitet hat, ist ihm das Risiko aber zu groß. Die Passagen sollen nun unleserlich erscheinen – nicht geschwärzt, aber mit einer Art Nebel überzogen. McGee will damit verhindern, dass der Freistaat Bayern die Exemplare am Kiosk beschlagnahmt. Zu der neuen Ankündigung des Verlags äußerte sich das Ministerium am Mittwoch zunächst nicht. Es werde jetzt Gespräche mit den Anwälten geben, sagte ein Sprecher nur. Nach Ansicht von Verleger McGee wäre es allerdings wichtig, Hitlers Pamphlet auch in Deutschland lesen zu können. „Es ist längst überfällig, dass eine breite Öffentlichkeit die Möglichkeit bekommt, sich mit dem Originaltext auseinanderzusetzen“, hatte McGee dem SPIEGEL vergangene Woche gesagt Gegen die Pläne des Verlags hatte es auch von anderen Seiten Protest gegeben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, befürchtet reine Profitgier als Motivation für das Projekt.

 

Wie bereits gesagt, bis 2015 dann verliert Bayern die Rechte an „Mein Kampf“

 

„Mein Kampf“ bald an deutschen Zeitungsständen?


Das Magazin „Zeitungszeugen“, das kommentierte Nachdrucke von Nazi-Hetzblättern veröffentlicht, will auch Auszüge aus „Mein Kampf“ bringen.Quelle

Auszüge aus Adolf Hitlers Pamphlet „Mein Kampf“ könnten bald bei deutschen Zeitungshändlern ausliegen – in kommentierter Form. Der britische Verleger Peter McGee, der mit den „Zeitungszeugen“ kommentierte Nachdrucke von Hetzblättern aus der Nazi-Zeit auf den Markt bringt, will der Ausgabe vom 26. Jänner und zwei folgenden Ausgaben jeweils ein 15-seitiges Booklet beilegen.McGees Sprecher bestätigte am Montag in Hamburg einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“. Auf der einen Seite soll der Originaltext stehen, auf der anderen ein Kommentar. Das Bayerische Finanzministerium, das die Urheberrechte an „Mein Kampf“ hält, kündigte am Montag an, juristische Schritte gegen das Vorhaben zu prüfen.

 Nach 2015 kommt das Buch sowieso im Original oder original Nachdruck auf den Markt. Den danach hat der Staat Bayer die Rechte nicht mehr.